Die Klaus Tschira Stiftung prämiert verständliche Wissenschaftskommunikation. (c) Getty Images / nirat
Die Klaus Tschira Stiftung prämiert verständliche Wissenschaftskommunikation. (c) Getty Images / nirat
„Klartext“-Preis

KTS ehrt verständliche Wissenschaftskommunikation

Die Klaus Tschira Stiftung sucht junge Wissenschaftler:innen, die ihre Doktorarbeit verständlich und interessant erklären können.
Aus der Redaktion

Wissenschaftliche Texte sind für Außenstehende oft unverständlich – schade, denn entsprechend verpackt kann Wissenschaft auch für Laien spannend sein. Umgekehrt wollen Freunde und Familie häufig von Forscher:innen wissen: „Worum geht es eigentlich in deiner Doktorarbeit?“ Nicht-Wissenschaftler:innen anschaulich zu erklären, womit man sich jahrelang intensiv beschäftigt hat, kann eine Herausforderung sein.

Seit den 90er Jahren zeichnet die Klaus Tschira Stiftung daher jährlich junge Wissenschaftler:innen aus, die spannend und vor allem allgemein verständlich erklären können, womit sie sich in ihrer Doktorarbeit befasst haben. 2017 erhielt die Auszeichnung den Namen „Klartext – Preis für Wissenschaftskommunikation“.

Bewerben können sich Wissenschaftler:innen, die in den Jahren 2018 und 2019 in den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Geowissenschaften, Mathematik, Neurowissenschaften, Physik oder einem angrenzenden Fachgebiet promoviert haben. Einreichen sollten sie einen deutschsprachigen Artikel, in dem sie ihre Fragestellung für ein nicht-wissenschaftliches Publikum ansprechend und zugänglich aufbereiten.

Noch bis zum 28. Februar nimmt die Stiftung Bewerbungen an. Die besten Beiträge werden in drei Schritten von einer Jury aus Journalist:innen und Wissenschaftler:innen ausgewählt und mit je 7.500 Euro prämiert – in jedem der sieben genannten Fachgebiete.

Um noch mehr Menschen zu erreichen und sie für die Wissenschaft zu begeistern, werden die Gewinnertexte außerdem im Wissenschaftsmagazin „Klartext“, einer Sonderbeilage der Zeit, veröffentlicht.

 

 

 
 


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