Bei Change-Prozessen hat die interne Kommunikation noch Nachholbedarf. (c) Getty Images/ipopba
Bei Change-Prozessen hat die interne Kommunikation noch Nachholbedarf. (c) Getty Images/ipopba
Interne Kommunikation

Unternehmen müssen Wandel besser kommunizieren

Eine Studie zeigt: Die meisten Arbeitnehmer sind von Transformation betroffen. Doch sie wissen oft zu wenig darüber.
Aus der Redaktion

Bei Change-Prozessen hat die interne Kommunikation Nachholbedarf. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung der Beratungsagentur Sasserath Munzinger Plus hervor. Für die Studie wurden 1.000 Angestellte aus 28 Branchen in Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern befragt.

83 Prozent der Befragten sind demnach von Transformation im Unternehmen betroffen. Vor allem Unternehmenswerte, Grundsätze und Leitbilder stehen im Fokus der Veränderung. Die Angestellten werden darüber aber hauptsächlich auf Mitarbeiterveranstaltungen informiert, erst danach über Kanäle wie Newsletter oder Intranet. Aufklärung tut jedoch not, denn laut Studie hat nur knapp jeder Zweite Vertrauen in die Unternehmenswerte.

Eine gute Nachricht für die interne Kommunikation dürfte sein, dass lediglich neun Prozent der Befragten Veränderungen grundsätzlich ablehnen. Dagegen ist jeder Zweite (55 Prozent) gegenüber Veränderungen neutral eingestellt, jeder Dritte (34 Prozent) befürwortet Veränderungen gar. Mitarbeiter, die einen größeren Sinn in ihrer Arbeit sehen, bewerten Transformationsprozesse insgesamt positiver.

Mitarbeiter müssten mehr in die Transformationsprozesse eingebunden und vorbereitet werden, fordert Studienleiter Uwe Munzinger. Er sieht Management und Unternehmenskommunikation in der Pflicht: „Die Mitarbeiter müssen Wandel verstehen, um ihn mitzutragen, und müssen einen größeren Sinn in ihrer Arbeit erkennen, um motiviert zu sein. Andernfalls werden Transformationsbemühungen weiterhin ihre Ziele verfehlen.“

 

 
 

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