Facebook integriert Instagram und Whatsapp mit der Umbenennung noch stärker in den Gesamtkonzern. (c) Getty Images / Urupong
Facebook integriert Instagram und Whatsapp mit der Umbenennung noch stärker in den Gesamtkonzern. (c) Getty Images / Urupong
"... from Facebook"

Instagram und Whatsapp werden umbenannt

„… from Facebook“ soll integraler Namens- und Markenbestandteil beider Apps werden.
Aus der Redaktion

Die Facebook-Tochterunternehmen Instagram und Whatsapp stehen vor einer Erweiterung ihres offiziellen Markennamens und sollen zukünftig die Ergänzung „… from Facebook“ tragen. Eine Facebook-Sprecherin bestätigte einen entsprechenden Bericht des US-amerikanischen Portals The Information.

Instagram und Whatsapp werden demnach zukünftig sowohl innerhalb ihrer Apps als auch in den App-Stores von Apple und Google diesen Zusatz verwenden.

Berichten zufolge will Facebook-Chef Mark Zuckerberg damit erreichen, dass die vergleichsweise positive Reputation von Instagram und Whatsapp stärker als bisher dem Gesamtkonzern und seiner wichtigsten Marke zugerechnet wird. Unter anderem wegen diverser Datenskandale sieht sich Facebook scharfer Kritik ausgesetzt.

Das Netzwerk Facebook selbst verzeichnete zuletzt deutlich gebremstes Wachstum und gilt als zunehmend altbacken, verglichen mit Plattformen wie Tiktok, dem wiedererstarkenden Snapchat, aber auch den eigenen Tochterunternehmen.

Wie The Information berichtet, hätten Mitarbeiter von Instagram und Whatsapp überrascht und verwirrt auf die Namensentscheidung reagiert. Sie werde als Symbol dafür verstanden, dass Zuckerberg beide Apps stärker in das Gesamtunternehmen integrieren und mit dem Facebook Messenger verknüpfen will.

Whatsapp hatte sich 2014 für rund 19 Milliarden US-Dollar von Facebook kaufen lassen. Die beiden Gründer, Brian Acton und Jan Koum, verließen den Facebook-Konzern 2017 beziehungsweise 2018 unter Verweis auf Geschäftspraktiken, mit denen sie nicht einverstanden seien. Auch die Gründer von Instagram, Mike Krieger und Kevin Systrom, kehrten Facebook 2018 den Rücken – ebenfalls wegen Unstimmigkeiten mit Zuckerberg. Sie hatten ihre App bereits 2012 für rund einer Milliarde US-Dollar an Facebook verkauft.

 

 
 


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