Am 13. November fand der erste "GWPR Next Gen Leaders Summit" in Deutschland statt. (c) obs/GWPR/Keyur Patel
Am 13. November fand der erste "GWPR Next Gen Leaders Summit" in Deutschland statt. (c) obs/GWPR/Keyur Patel
Global Women in PR

GWPR bringt junge und erfahrene PR-Profis zusammen

GWPR will Frauen in PR-Führungspositionen fördern. Eine aktuelle Veranstaltung stellte den weiblichen Nachwuchs der Branche in den Fokus.
Aus der Redaktion

Weibliche Führungskräfte der Zukunft unterstützen: Das war das Ziel des ersten „Next Gen Leaders Summit“ der Initiative „Global Women in PR Deutschland“ (GWPR), der am 13. November in Frankfurt am Main stattfand.  Das deutsche Chapter der globalen Initiative wurde 2018 gegründet und will Frauen ermutigen und dabei unterstützen, Führungspositionen in Kommunikationsberufen zu übernehmen.

Bei der Veranstaltung drehte sich alles um die nächste Generation: 80 angehende Führungskräfte mit fünf bis zehn Jahren Berufserfahrung trafen dabei auf rund 20 Kommunikatorinnen mit langjährigen PR-Werdegängen – darunter auch viele Gründerinnen der GWPR.

Im Rahmen von Paneldiskussionen wurden Themen von Digitalisierung bis Gender Equality besprochen. Eine Gelegenheit zu Austausch und Networking sowie Inspiration und Unterstützung für die eigene Karriere – das wollte die Veranstaltung den jungen Kommunikatorinnen bieten.

Angebote wie das der GWPR stehen hoch im Kurs, denn in der PR-Branche herrscht immer noch eine erhebliche Ungleichbehandlung der Geschlechter. Zwar ist der Bereich zu zwei Drittel weiblich besetzt – die Führungsetagen dominieren jedoch weiterhin Männer. Die größten Hürden für den Aufstieg sind laut der Studie Kinder- und weitere Betreuungsaufgaben. Doch auch an unterstützenden Maßnahmen durch die Unternehmen wie Schulungen und Mentoring-Programmen mangelt es.

Externe Förderungsinitiativen sind in der heutigen Arbeitswelt also noch notwendig, um Frauen nach vorne zu bringen. Mit Blick in die Zukunft sagte Keynote-Speakerin Clarissa Haller von Siemens zu Beginn der Veranstaltung jedoch: „Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre dies eine Welt, in der Frauenförderung kein Thema mehr sein muss, denn es ist dort bereits gelebte Selbstverständlichkeit.“

 

 

 
 


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