Pressemitteilungen von Versicherern sind oft schwer verständlich. (c) Getty Images / Hong Vo
Pressemitteilungen von Versicherern sind oft schwer verständlich. (c) Getty Images / Hong Vo
Pressemitteilungen in der Versicherungsbranche

Es hapert an der Verständlichkeit

Wie verständlich sind Pressemitteilungen von Versicherungen? Eine aktuelle Studie gibt Aufschluss.
Aus der Redaktion

Die Unternehmenskommunikation ist auch für Versicherer ein wichtiger Faktor für ihren Unternehmenserfolg. Entscheidend dafür ist eine kundenfreundliche Sprache. Genau hier gibt es in der deutschen Versicherungsbranche noch Nachholbedarf, wie eine aktuelle Studie von Communication Lab und AMC aufzeigt. 

Dafür wurden Pressemitteilungen ausgewählter deutscher Versicherer hinsichtlich ihrer Verständlichkeit analysiert. Grundlage waren der sogenannte Hohenheimer Verständlichkeits-Index wie auch Einzelkriterien wie Satzlänge, Wortkomplexität und die Verwendung von Passiv- und Nominalstil. 

Das Ergebnis: Die Pressemitteilungen der Versicherer sind insgesamt schwer bis sehr schwer verständlich. Es gibt jedoch auch Lichtblicke: Einige Pressemitteilungen, beispielsweise von Ergo, Helvetia und Signal Iduna, erreichen hervorragende Werte. Andere sollten das Studienergebnis als Weckruf nutzen, denn: Nur wer die Sprache der Kunden spricht, kommt auch an.  

Über die Studie

Die Studie untersuchte Pressemitteilungen aus vier verschiedenen Themenbereichen eines Versicherers: Digitalisierung, Geschäftsergebnisse, betriebliche Veränderungen und Produkte. Insgesamt wurden 98 Pressemitteilungen von 33 ausgewählten Versicherungsunternehmen untersucht. 

 

 

 
 

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