Der BDZV hat einen neuen Namen (c) BDZV
Der BDZV hat einen neuen Namen (c) BDZV
Digitaler Wandel

Der BDZV benennt sich um

Mit seinem neuen Namen will der Verband sich gegenüber digitalen Medienmarken und Publishern öffnen.
Aus der Redaktion

Verbandsumbenennungen liegen scheinbar im Trend: Nun hat sich auch der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger in dieser Beziehung betätigt. „Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger“ wird der Verband künftig heißen – das Kürzel BDZV bleibt bequemerweise erhalten. Das haben die Mitglieder am Montagnachmittag in Berlin beschlossen.

Den alten Namen hatte Verbandspräsident Mathias Döpfner als „holperig“ betitelt. Die Begriffe „Zeitung“ und „Verleger“ schienen die Vielfalt der Medienbranche nicht mehr ausreichend abzubilden. Ein zeitgemäßer Name musste her.

Mit der Umbenennung zeigt der Verband, dass der digitale Wandel nicht spurlos an ihm vorbeigegangen ist. Die Anzahl an rein digitalen Publikationen nimmt stetig zu; außerdem werden Online-Angebote auch für etablierte Medienmarken immer wichtiger. Der BDZV will nun also nicht mehr ausschließlich eine Interessenvertretung für klassische Zeitungsverleger sein, sondern auch für rein digitale Marken und Publisher.

Zur Debatte hatten mit „Pressemedia“ und „Press.e“ noch zwei weitere Vorschläge gestanden. Am Ende entschied sich die Mehrheit jedoch gegen eine Rundumerneuerung und für eine nur marginale Anpassung des Verbandsnamens an den Wandel des Mediengeschäfts. Über die Herausforderungen, die der Branche heute entgegenstehen, wird BDZV-Präsident Döpfner am heutigen Dienstag im Rahmen des Zeitungskongresses 2019 referieren.

 

 

 
 


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