Daimler hat seinen Blog aufgegeben. / R.I.P.: (c) Getty Images/ Brankospejs
Daimler hat seinen Blog aufgegeben. / R.I.P.: (c) Getty Images/ Brankospejs
Neues Online-Magazin geplant

Daimler beerdigt seinen Blog

Daimler trennt sich von seinem Unternehmensblog. An seine Stelle soll ein neues Online-Magazin treten.
Toni Spangenberg

Daimler hat seinen Unternehmensblog zum 31. Oktober aufgegeben. An dessen Stelle soll ab 7. November das Daimler-Magazin treten. Der Konzern habe den Übergang der Daimler AG in eine Holding zum Anlass genommen, über seine Kommunikationskanäle nachzudenken, so Oliver Wihofszki, Unternehmenssprecher von Daimler, gegenüber pressesprecher

Daimler sei eines der ersten großen Unternehmen mit eigenem Blog gewesen. Der Blog werde laut dem Sprecher nicht eingestellt, viel eher sehe Daimler den Übergang zum Online-Magazin als Weiterentwicklung. Inwieweit sich damit auch Inhalte ändern, verrät Daimler nicht. Der Konzern verweist auf den 7. November. 

Der Daimler-Blog ist am 16. Oktober 2007 gestartet und erreichte in der Spitze 350.000 Aufrufe pro Monat. Vor zwei Jahren prognostizierte Uwe Knaus, Chefblogger bei Daimler, dem Unternehmensblog noch ein langes Leben. In einem Interview sagte er: "Ich glaube, dass ein Blog im Kommunikationsmix eines Unternehmens immer einen festen Platz neben der Corporate Website und den Social-Media-Kanälen haben wird."

Daimler ist nicht der erste Autobauer, der seinen Blog abschafft. Opel machte aus seinem Opel-Blog im August "Inside Opel", Audi stampfte im März die Printversion seines internationalen Audi-Magazins ein. 

 

 
 


randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

Muss sich häufig vor Unternehmen und Politik – hier vor dem US-Kongress 2018 – rechtfertigen, warum er so wenig gegen Hate Speech unternimmt: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (c) picture alliance/Xinhua News Agency/Ting Shen
Foto: picture alliance/Xinhua News Agency/Ting Shen
Lesezeit 6 Min.
Bericht

Zu viel Hass auf Facebook-Seiten

Um das Zuckerberg-Netzwerk zu zwingen, stärker gegen Hass auf seiner Plattform vorzugehen, schlossen sich weltweit Tausende Unternehmen einem Werbeboykott an. Einige planen nicht mehr zurückzukehren.
 
Behörden seien in der Coronakrise über sich hinausgewachsen, beobachtet Christiane Germann. (c) Henning Schacht
Foto: Henning Schacht
Lesezeit 2 Min.
Interview

Drei Fragen an … Christiane Germann

Christiane Germann, Expertin für Behördenkommunikation, spricht über einen positiven Effekt der Coronakrise auf die Social-Media-Aktivitäten von Verwaltungen und erklärt, warum Behörden jetzt nicht nachlassen dürfen. »weiterlesen
 
Weg vom „Plastik-Bashing“: Mit einer Kampagne wollten zwei Verbände die Debatte um Kunststoff versachlichen. (c) Getty Images/Harry Wedzinga
Foto: Getty Images/Harry Wedzinga
Lesezeit 4 Min.
Gastbeitrag

Ambivalentes Plastik

Kunststoffverpackungen verschmutzen die Meere. Die Verbände IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen und Plastics Europe Deutschland versuchen trotzdem, eine sachliche Diskussion anzustoßen. »weiterlesen
 
Kolleg:innen helfen einander: eine Hilfe-Community kann die Kommunikationsabteilung entlasten. (c) Getty Images/tutti-frutti
Bild: Getty Images/tutti-frutti
Lesezeit 4 Min.
Ratgeber

Bitte wenden Sie sich an die Community

In vielen Unternehmen hat der digitale Arbeitsplatz Einzug gehalten – oft schneller als geplant. Doch woher die Ressourcen nehmen, um die Kolleg:innen umfassend in die Tools einzuführen? Die Lösung: eine Hilfe-Community. »weiterlesen
 
Über Messenger lassen sich aktuelle Informationen automatisiert genau dann ausspielen, wenn Kund:innen und Stakeholder sie brauchen. (c) Getty Images/HStocks
Foto: Getty Images/HStocks
Lesezeit 3 Min.
Gastbeitrag

Warum Whatsapp in den Kommunikationsmix gehört

Newsletter über Whatsapp verschicken? Seit Ende 2019 ist das nicht mehr möglich. Wer nun glaubt, der Messenger sei nicht mehr erfolgreich in der Kommunikationsstrategie einzusetzen, irrt – sagt Messenger-Experte Matthias Mehner und erklärt, warum. »weiterlesen
 
In der Corona-Krise ist eine schnelle und effiziente Kommunikation gefragt. (c) Unsplash / Glenn Carstens-Peters
Foto: Unsplash / Glenn Carstens-Peters
Gastbeitrag

Wie Online-PR in Corona-Zeiten aussehen sollte

Kaum ein Unternehmen war auf den Corona-Ausbruch und die anschließende Wirtschafts- und Gesundheitskrise vorbereitet. Gefragt ist jetzt eine schnelle und effiziente Kommunikation. »weiterlesen