Sprechender Schreibtisch: Zu Gast beim BND (c) Getty Images/iStockphoto,filmfoto
Sprechender Schreibtisch: Zu Gast beim BND (c) Getty Images/iStockphoto,filmfoto
Sprechender Schreibtisch

Zu Gast beim BND

In unserer neuen Rubrik präsentieren wir die Arbeitsplätze von Kommunikatoren und lassen sie erzählen, womit sie sich tagtäglich im Job umgeben.
Hilkka Zebothsen

Den Auftakt macht der geheimste Schreibtisch Deutschlands: BND-Sprecher Martin Heinemann zeigt uns sein Berliner Büro und nimmt uns mit ins Lagezentrum. Da im ganzen Haus allerstrengste Sicherheitsvorschriften gelten, war allein der Weg der Bilddateien zu uns spannend wie ein Krimi … aber mehr dürfen wir nicht verraten.

Lagenzentrum des BND (c) BND

Lagezentrum des BND (c) BND

1. Gauck-Bild

Das Portrait des Bundespräsidenten hängt deutschlandweit in vielen öffentlichen Gebäuden – so auch im Lagezentrum des Bundesnachrichtendienstes.

 

2. Die Wanduhr

... zeigt die Zeitzonen von New York, London, Berlin, Moskau und Peking: Wichtig für das Timing internationaler Gespräche.

3. Die Kameras

... überblicken den ganzen Raum. Bei der Besprechung der Nachrichtenlage sitzen hier zahlreiche Fachexperten. Der BND unterscheidet zwischen Spitzen-, Regel-, Krisen- und Kooperationsberichterstattung und der für die Bundeswehr und ausgewählte Ressorts.

4. Die große Leinwand

... wird auch bei regelmäßigen Videokonferenzen genutzt: Die BND-Zentrale sitzt in Pullach bei München, der Leitungsstab in Berlin. Hinzu kommen zahlreiche Standorte im In- und Ausland. Alle Gebäude und Leitungen sind besonders gesichert, auch gegen Lauschangriffe. Im gesamten Gebäude sind keine Handys erlaubt, nur wenige Mitarbeiter sind überhaupt von außen telefonisch erreichbar.

Büro von BND-Sprecher Heinemann (C) BND

Büro von BND-Sprecher Heinemann (C) BND

1. Tüte "Streng geheim"

Der Renner bei Jobbörsen und Messen.

2. Fernseher

Hier verfolgen wir aktuelle Nachrichten, Pressekonferenzen oder auch Bundestagsdebatten.

3. Ausstellungsplakat und Fotoband

Der Bundesnachrichtendienst hat ein außergewöhnliches Fotoprojekt angestoßen, um seinen Standort in Pullach vor dem Umzug der Zentrale nach Berlin künstlerisch zu dokumentieren. Dafür konnten wir den renommierten Fotografen Martin Schlüter gewinnen. Schlüter durfte sich 14 Nächte lang - quasi unzensiert – auf dem BND-Gelände bewegen und hat dabei einzigartige Impressionen eingefangen. Erstmals in der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes schieben wir das schwere Tor in Pullach auf und gewähren der Öffentlichkeit einen Einblick in unsere Arbeitswelt. Entstanden ist ein spannendes Buch – und eine Fotoausstellung, die auf Tournee geht.

4. Kaffeekanne

Die darf auf keinem Schreibtisch fehlen.

5. Mitgliederverzeichnis der Bundespressekonferenz

… wird auch bei uns gebraucht.

6. Grundriss Besucherzentrum

Bis zum Jahresende werden wir fast 5.000 interessierte Bürgerinnen und Bürger bei uns empfangen haben. Besuchergruppen kommen aus ganz Deutschland: aus Wahlkreisen von Bundestagsabgeordneten, von politischen Stiftungen, von Schulen und von Universitäten. In unserer neuen Zentrale in Berlin werden wir unsere Gäste sogar in einem für jedermann frei zugänglichen Besucherzentrum begrüßen können. Dort wird es auch eine Ausstellung geben. Wir werden dort über unseren Auftrag und unsere Arbeit informieren, über die parlamentarische Kontrolle, über den BND als modernen Arbeitgeber und über vieles mehr. Dies gilt es jetzt zu planen.

 

 
 

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