Wer seine persönlichen Ängste überwindet und die Komfortzone verlässt, macht sein Leben reicher. (c) Getty Images/g-stockstudio
Wer seine persönlichen Ängste überwindet und die Komfortzone verlässt, macht sein Leben reicher. (c) Getty Images/g-stockstudio
Selbstmanagement

Wie wir unsere Komfortzone verlassen

Persönliches Wachstum entsteht ausschließlich außerhalb der eigenen Wohlfühlareale. Doch um diese zu verlassen, braucht es Mut und Entschlossenheit. Zwei Eigenschaften, über die erfolgreiche Menschen verfügen.
Thomas Mangold

Das Komfortzonen-Modell kann man am besten mit drei Kreisen beschreiben. Der innerste Kreis ist die Komfortzone, in der Sie sich auskennen und wohlfühlen. Umschlossen wird diese von der Lern- oder Wachstumszone. In dieser lernen wir nicht nur Neues, sondern wir entwickeln darin auch unsere Persönlichkeit weiter.

Der dritte Kreis ist die Panikzone. In ihr sind wir mit unseren Möglichkeiten überfordert und brechen in Panik aus. Das gilt es natürlich zu vermeiden.

Indem Sie öfter von der Komfort- in die Lernzone wechseln, können Sie Ihre Komfortzone vergrößern.

- Anzeige -

Anzeige: Quadriga Media Berlin

 

Warum wir unsere Komfortzone so ungern verlassen

Die häufigsten Gründe sind Bequemlichkeit, Angst, Zweifel und Unsicherheit. Überwindet man diese Gefühle, indem man die Komfortzone verlässt, entwickeln wir Emotionen wie Stolz, Genugtuung, Freude, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

Sir Richard Branson, der Gründer der Virgin-Kette, ist wohl ein einmaliges Beispiel, wenn es darum geht, sich außerhalb der Komfortzone zu bewegen. Beruflich, indem er seiner Virgin-Holding immer neue Geschäftsgebiete hinzufügt – aber auch privat. Er umkreiste mit einem Ballon die Welt und war auch schon im Weltall. Alles Unternehmungen, die einen ordentlichen Schritt aus der Komfortzone heraus bedeuten.

Vier Tipps zum Verlassen der Komfortzone

Die gute Nachricht lautet: Man kann das Verlassen der Komfortzone trainieren. Je öfter man das macht, umso mehr findet man Gefallen daran, neue, unbekannte Dinge umzusetzen.

1. Vorbilder kontaktieren

Einfach mal eine Person, von der man sehr viel hält, anschreiben oder ansprechen. Das kann ein Buchautor sein, der Sie inspiriert hat, oder ein Fußballstar oder ein toller Vortragsredner, der Sie mit seiner Rede begeistert hat.


2. Im Alltag gilt: Eat the frog

Das bedeutet, die unangenehmste Aufgabe des Tages immer als Erstes zu erledigen. Auch da muss man raus aus der Komfortzone. Ist diese erledigt, hat man den Kopf frei für die wirklich wichtigen Aufgaben.


3. Öffentlich sprechen

Viele Menschen haben großen Respekt vor der Aufgabe, einen Vortrag vor einer größeren Zuhörerschaft zu halten. Sollte es Ihnen ähnlich gehen, dann ist das eine tolle Möglichkeit seine Komfortzone zu verlassen. Melden Sie sich freiwillig, wenn es darum geht, dass jemand aus dem Team ein Interview geben oder einen Vortrag halten soll. Anfangs werden Sie vermutlich sehr nervös sein. Haben Sie es aber ein paar Mal gemacht, wird es zur Normalität.


4. Kleine Hürden nehmen

Generell ist es ratsam, sich auch privat aus der Komfortzone zu begeben. Statt eine warme Dusche zu nehmen, drehen Sie am Morgen das Wasser eiskalt und entscheiden Sie sich öfter für die Treppen anstelle des Fahrstuhls.

Wie auch immer Sie Ihre Komfortzone verlassen, ich kann Ihnen nur empfehlen, es regelmäßig zu tun – und es zu genießen.

 

 
 

ps/NEWS: Der Newsletter für PR-Profis

 

Ob wichtige Nachrichten, Hintergründe, Case Studies oder aktuelle Debatten: Mit den ps/NEWS erhalten Sie die wichtigsten Informationen der Kommunikationsbranche kostenlos in Ihre Mailbox.
 

CAPTCHA

This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.



randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

In den USA kommen auf einen Journalisten mittlerweile sechs PRler. (c) Getty Images / artisteer
Das Zeitungsssterben ist der Hauptgrund für den Verlust von Journalisten-Arbeitsplätzen in den USA. Foto: Getty Images / artisteer
Meldung

USA: Auf einen Journalisten kommen sechs PRler

Laut Warren Buffett sind die meisten US-Zeitungen "toast" - nicht überlebensfähig. Der Trend auf dem Arbeitsmarkt scheint diese Einschätzung zu bestätigen. »weiterlesen
 
Der 46-jährige Steffen Baum verlor plötzlich seine Stimme. (c) Getty Images / Gerd Zahn
Foto: Getty Images / Gerd Zahn
Lesezeit 3 Min.
Porträt

Wenn die Stimme versagt

Die eigene Stimme ist für Menschen das Natürlichste der Welt. Aber was, wenn sie versagt? Der 46-jährige Steffen Baum verlor zweimal über mehrere Monate seine Stimme. Ein Protokoll über Hilflosigkeit und Alternativen. »weiterlesen
 
Feedback sollte immer richtig dosiert sein. (c) Getty Images / oatawa
Foto: Getty Images / oatawa
Lesezeit 5 Min.
Gastbeitrag

So gelingt Ihr Feedback-Gespräch

Mitarbeitern konstruktiv Rückmeldung zu geben, ist wichtig. Doch wie wird es für beide Seiten effektiv? Eine Anleitung.
 
Von weiblichen Vorbildern kann man lernen, wie man sich in schwierigen Situationen durchsetzt. (c) Getty Images / artisteer
Foto: Getty Images / artisteer
Lesezeit 2 Min.
Kommentar

Wie man sich als Frau in der PR durchsetzt

Manche Karrierehindernisse können Frauen in der PR selbst aus dem Weg räumen, meint Monika Schaller – und hält einen überraschenden Ratschlag bereit. »weiterlesen
 
Um annährend 60 Prozent wuchs die Zahl sozialversicherungspflichtiger PR-Arbeitsplätze in Berlin zwischen 2013 und 2018. (c) Getty Images / bluejayphoto
Foto: Getty Images / bluejayphoto
Meldung

Berlin: Zahl angestellter PRler steigt um 59%

Mehr Arbeitsplätze für PRler und Journalisten: Zwischen 2013 und 2018 wuchs die Kommunikationsbranche in der deutschen Haupstadt erheblich. »weiterlesen
 
Wie erkennt man, dass man sich in einer sogenannten Stressspirale befindet?  (c) Getty Images / Simon_Parga
Foto: Getty Images / Simon_Parga
Lesezeit 5 Min.
Gastbeitrag

Auf dem Weg zum Burn-out?

Erschöpft und ausgebrannt – so fühlen sich viele Menschen, die auf dem Weg zu einem Burn-out oder bereits am Ende ihrer Kräfte sind. Wie erkennt man, dass man sich in einer sogenannten Stressspirale befindet? Und was kann man dagegen tun? »weiterlesen