Mit dem Eart Lab versucht Microsoft Experten aus KI und Nachhaltigkeit zusammenzubringen. / Erde: (c) Getty Images /NicoElNino
Mit dem Eart Lab versucht Microsoft Experten aus KI und Nachhaltigkeit zusammenzubringen. / Erde: (c) Getty Images /NicoElNino
Künstliche Intelligenz

Wie Microsoft versucht, Umweltprobleme anzugehen

Lässt sich künstliche Intelligenz zum Wohle von Umwelt und Klima einsetzen? Microsoft versucht diese Frage zu beantworten.
Toni Spangenberg

Kann künstliche Intelligenz beim Kampf gegen den Klimawandel und Umweltprobleme helfen? Microsoft findet ja. Auf dem Kommunikationskongress 2019 gibt der Softwarekonzern einen Einblick in seine Kampagne "Erde an KI". 

"Unser Team für gesellschaftliches Engagement und das Team für Kommunikation haben zusammengearbeitet, um 'Erde an KI' zu entwickeln", sagt Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft. Die sogenannte "AI for Good" sei ein wichtiger Pfeiler des Unternehmens. Man wolle der Gesellschaft zeigen, welchen Nutzen künstliche Intelligenz habe, also, was sie Gutes tun könne. 

"AI for Earth"

Zum Beispiel mit "AI for Earth". "Wir wollen Best Cases in den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Biodiversität und Klimawandel schaffen", so Aupperle. Hier die richtige "für uns unbekannte" Zielgruppe anzusprechen, stellte den Konzern vor eine Herausforderung. Zur Lösung des Problems kooperierten die Teams für Kommunikation und gesellschaftliches Engagement. Das Herzstück dieser Zusammenarbeit sei das Earth Lab, ein gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut entwickelter zweitägiger Dialog.

"Es ist ein Begegnungsraum, der zwei Expertisen zusammenbringt", so Aupperle. Der Schlüssel zur Lösung von Umweltproblemen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Insgesamt 50 KI-Experten und Vordenker aus dem Bereich der Nachhaltigkeit vernetzten sich miteinander und entwickelten 42 Ideen. "Daraus entstanden neun verschiedene Konzepte, wie KI dabei helfen kann, die Probleme der Umwelt zu lösen", erklärt Isabel Richter, Senior Manager Corporate Communications Microsoft. 

"Wir kannten die Earth Community nicht und haben daher Brückenköpfe gesucht. Durch das Earth Lab haben wir ein riesiges Netzwerk aufgebaut und so Sichtbarkeit in der Nachhaltigkeitscommunity erlangt", bewertet Richter die Ergebnisse der Kampagne. Microsoft habe damit sein Ziel, ein Netzwerk von "Mitstreitern aufzubauen, das die Lösung ökologischer Herausforderungen mithilfe von KI weiter vorantreibt", erreicht. 

 

 
 


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