GfK Studie belegt Vertrauen in die Feuerwehr (c) thinkstock/nikitos77
GfK Studie belegt Vertrauen in die Feuerwehr (c) thinkstock/nikitos77

Wer genießt das größte Vertrauen?

Der GfK Verein hat seine internationale Studie „GfK Trust in Professions“ vorgelegt. Die Feuerwehr genießt demnach das größte Vertrauen bei deutschen Verbrauchern, Journalisten und Werbefachleute kommen erstaunlich schlecht weg.
Jeanne Wellnitz

Nur 37 Prozent der in Deutschland Befragten gaben im diesjährigen Vertrauensindex der GfK an, dass sie Journalisten "voll und ganz" oder "überwiegend" vertrauen. Die Werbefachleute hat es noch schwerer getroffen. Sie kommen nur auf einen Wert von 27 Prozent. Diese beiden Berufsgruppen liegen damit noch hinter den oft gescholtenen Bankern, die mit 39 Prozent im unteren Mittelfeld des Rankings landen.

Feuerwehr genießt größtes Vertrauen

Helfende Berufe schneiden weltweit am besten ab. Wie in 14 weiteren Ländern vertrauen auch die Deutschen neben der Feuerwehr vor allem Sanitätern, Krankenschwestern und Pflegern. Die Feuerwehr landeten mit 97 Prozent auf dem ersten Platz.

Die Reisefreude der Deutschen zeigt sich im Ergebnis der Piloten. 91 Prozent der Studienteilnehmer vertrauen der Berufsgruppe. Die Polizei hält mit 81 Prozent ihren Vorjahreswert.

Wenig Vertrauen in Politiker

Den letzten Rang belegen die Politiker. Überraschend ist, dass der Beruf des Bürgermeisters mit 55 Prozent jedoch ein respektables Ergebnis erzielt und sich deutlich vom Rest der Politikerklasse abhebt. Nach Euro- und Bankenkrise kommen Banker und Bankangestellte auf einen Vertrauenszuspruch von 39 Prozent; noch deutlich vor Versicherungsvertretern. Diese liegen mit 19 Prozent auf dem vorletzten Platz.

Gewinner und Verlierer des Vertrauensindex

Für den Index wurden von September bis November 2013 circa 28.000 Teilnehmer aus 25 Ländern interviewt.

 
 

ps/NEWS: Der Newsletter für PR-Profis

 

Ob wichtige Nachrichten, Hintergründe, Case Studies oder aktuelle Debatten: Mit den ps/NEWS erhalten Sie die wichtigsten Informationen der Kommunikationsbranche kostenlos in Ihre Mailbox.
 

CAPTCHA

This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.



randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

Liu Yifei provozierte einen Boykott-Aufruf zum neuen Mulan-Film./ Mulan: (c) Disney
Filmposter Mulan. Foto: Disney
Meldung

Aktivisten fordern Boykott von Disneys Mulan

Disneys Mulan-Remake sieht sich mit Boykottaufrufen konfrontiert. Denn die Hauptdarstellerin schlägt sich im Konflikt um Hongkong auf die Seite der Polizei. »weiterlesen
 
Zeitgemäße Bewegtbildproduktion in der Unternehmenskommunikation benötigt ebenso viel Sachverstand wie Strategie und Planung. / Bewegtbild: (c) Getty Images/guruXOOX
Videos in PR. Foto: Getty Images/guruXOOX
Bericht

Wie Unternehmen von Videos profitieren

Nie gab es vielfältigere, bessere Möglichkeiten, die Bewegtbildkommunikation in Unternehmen zu „strategisieren“, sie also mit einer konsistenten Kommunikationsstrategie zu unterfüttern. Belohnt wird dieser Mut mit einer Stärkung des eigenen Markenkerns. »weiterlesen
 
Boehringer Ingelheim porträtiert CFO Michael Schelmer. / Boehringer Ingelheim: (c) Boehringer Ingelheim
Foto: Boehringer Ingelheim
Gastbeitrag

Wie Boehringer Ingelheim Videos für die PR nutzt

Wie gelingt ein Videoporträt eines Vorstands ohne mehrfach redigierte, abgestimmte Skripts und Teleprompter? Boehringer Ingelheim wagte mit „Die Summe meiner Teile“ viel – und wurde nicht nur mit dem Gewinn des Deutschen Preises für Onlinekommunikation belohnt. »weiterlesen
 
Empathie und Selbstironie sollen die Strategie von VW prägen. / Jochen Sengpiehl: (c) Volkswagen
Jochen Sengpiehl von VW. Foto: Volkswagen
Bericht

VW will menschlich werden

VW präsentiert ein neues Logo und nutzt den neuen Markenauftritt für Veränderungen in der Kommunikation. Der Konzern will emphatischer werden. »weiterlesen
 
Der deutsche Fußball hat Rassisten in den eigenen Reihen. / Fußball: (c) Getty Images/ Pixfly
Rassismus im Fußball: Getty Images/ Pixfly
Bericht

S04, BVB, CFC – das Rassismus-Problem des Fußballs

Neben Clemens Tönnies von Schalke 04 machen der BVB und der Chemnitzer FC derzeit Negativ-Schlagzeilen. »weiterlesen
 
Amnesty International überdenkt seine Kommunikaton. / Amnesty: (c) Amnesty International
Amnesty will Lösungen kommunzieren. Foto: Amnesty International
Meldung

Amnesty verabschiedet sich von Negativ-Kampagnen

Amnesty International überdenkt seine Kommunikation. Negative Botschaften sollen verschwinden, Lösungen in den Fokus rücken. »weiterlesen