Diese Aktion ging nach hinten los (c) Facebook.com/JanPe
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Marketing beim HSV

Wenn Fan-Aktionen nach hinten losgehen

Unsere Sieben Sätze zu den witzigen Designentwürfen für den neuen HSV-Bus.
Nicolas Ebert

Die Pechsträhne des Hamburger Sportvereins nimmt kein Ende. Nicht nur die Erstrundenpartie im DFB-Pokal gegen Viertligist FC Carl Zeiss Jena, sondern auch vertrauliche Verträge, Gehaltslisten und Scouting-Berichte gingen in den vergangenen Tagen verloren. Für Schadenfreude sorgt derzeit zudem eine Marketing-Aktion des HSV: Der rief gemeinsam mit dem Fahrzeugbauer MAN seine Anhänger dazu auf, das neue Design für den Mannschaftsbus mit Hilfe eines digitalen Buskonfigurators auf MANschaftsbus.de zu entwerfen. Der Zweck dieses kreativen Wettbewerbs sollte es sein, die Identifikation mit dem Verein zu festigen. Während einige Fans muntere Sprüche wie „Gemeinsam voran“ vorschlugen, nahmen andere den Bundesliga-Dino mächtig auf die Schippe. In Anlehnung an die sportliche Misere in den vergangenen Spielzeiten kursierten nach kurzer Zeit ironische Designvorschläge im Netz: „Hier müsste der KSC fahren“, „van der Talvaart“, „So fährt MAN in die 2. Liga!“, „11 Hamburger zum Mitnehmen…bitte“ oder „Toll(kühne) Glücksritter“. Um die Gemüter der HSV-Anhänger zu besänftigen, hilft eigentlich nur ein Sieg zum Bundesliga-Auftakt am Freitag – wenn da nicht ausgerechnet der Rekordmeister aus Bayern warten würde.

 
 

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