Der Schöpfer der Verschwörung, Achim Held, unterstützt die Aktion./ #Bielefeldmillion: (c) Bielefeld Marketing/Sarah Jonek
Der Schöpfer der Verschwörung, Achim Held, unterstützt die Aktion./ #Bielefeldmillion: (c) Bielefeld Marketing/Sarah Jonek
Ende einer Verschwörungstheorie

Weltweites Medienecho zur #Bielefeldmillion

Die Presse berichtet weltweit über Bielefeld. Der Grund: Die Stadt verlost eine Million Euro an denjenigen, der beweisen kann, dass es Bielefeld gar nicht gibt.
Toni Spangenberg

"Bielefeld? Das gibt's doch gar nicht". Diesen Satz nahm die Stadt Bielefeld zum Anlass für eine Kampagne, die es weltweit in die Schlagzeilen schaffte. Wer beweisen kann, dass es die nordrhein-westfälische Stadt tatsächlich nicht gibt, gewinnt die #Bielefeldmillion, also eine Million Euro. Mehr als 500 Medien weltweit haben über die am 23. August gestartete Aktion berichtet: BBC, Le Point, Radio Canada, The Australian, The Sydney Morning Herald, Hindustan Times (Indien), die US-Medien Newsweek und New York Post und viele mehr.

 

BBC News BielefeldHindustan Times Bielefeld

 

"Unser Ziel war es, dass sich die Menschen auf positive und kreative Art mit Bielefeld auseinandersetzen. Und wir haben sogar E-Mails aus Ländern von Aserbaidschan bis Brasilien bekommen, in denen uns Menschen schreiben, wie witzig sie unsere Aktion und wie sympathisch sie Bielefeld finden", sagt Martin Knabenreich, Geschäftsführer des Bielefeld Marketing. In nur zwei Tagen gingen mehr als 700 Zuschriften aus aller Welt bei der Stadt ein, die beweisen sollten, dass es Bielefeld nicht gibt. Jede Einsendung werde beantwortet. Noch bis zum 4. September läuft die #Bielefeldmillion. Dann will sich die Stadt von der Verschwörungstheorie verabschieden, gemeinsam mit deren Schöpfer Achim Held.

 

Le Point BielefeldNew York Post Bielefeld

The Australian BielefeldNewsweek Bielefeld

 

Die Idee zur Bielefeld-Verschwörung kam dem ehemaligen Informatikstudenten 1993 auf einer Kieler Studentenparty. Damals veröffentlichte Held einen Satire-Text im Usenet, dem Vorläufer des Internets. Seitdem hält sich das Gerücht, Bielefeld existiere gar nicht.

Sydney Morning HeraldRia Bielefeld

 

 
 


randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

Rund um die Rolle von Kindern in der Pandemie ist eine hoch emotionalisierte und krisenanfällige Debatte entbrannt. (c) Getty Images/zsv3207
Foto: Getty Images/zsv3207
Lesezeit 6 Min.
Gastbeitrag

Komplexität im Krisenmodus

Kinderbetreuung in Corona-Zeiten – bei diesem sensiblen Thema wird aus Wissenschaftskommunikation schnell Krisenkommunikation. Was das für die kürzlich vorgestellte „Corona-Kita-Studie“ der Bundesregierung bedeutet, berichtet Katrin Münch-Nebel von der Agentur Ressourcenmangel. »weiterlesen
 
Antje Karbe von der Pressestelle der Universität Tübingen nahm als Erstplatzierte den IDW-Preis für Wissenschaftskommunikation entgegen. (c) Uni Tübingen / ZFM
Foto: Uni Tübingen / ZFM
Lesezeit 2 Min.
Meldung

Wissenschaftskommunikation zweifach ausgezeichnet

Gleich zwei Preise würdigten die Wissenschaftskommunikation: Drei Kommunikatorinnen sind Forschungssprecherinnen des Jahres. Und die Universität Tübingen überzeugte mit einer Pressemitteilung. »weiterlesen
 
Die Konzernzentrale von BMW. (c) BMW Group/Stadlerphoto.com
Foto: BMW Group/Stadlerphoto.com
Lesezeit 1 Min.
Studie

Dax-Pressearbeit: Automobilbranche vorn

In einer Umfrage loben Wirtschaftsjournalist:innen die Pressearbeit von BMW, Daimler und Volkswagen. Zugleich bemängeln sie Corona-bedingte Kommunikationsprobleme. »weiterlesen
 
Muss sich häufig vor Unternehmen und Politik – hier vor dem US-Kongress 2018 – rechtfertigen, warum er so wenig gegen Hate Speech unternimmt: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (c) picture alliance/Xinhua News Agency/Ting Shen
Foto: picture alliance/Xinhua News Agency/Ting Shen
Lesezeit 6 Min.
Bericht

Zu viel Hass auf Facebook-Seiten

Um das Zuckerberg-Netzwerk zu zwingen, stärker gegen Hass auf seiner Plattform vorzugehen, schlossen sich weltweit Tausende Unternehmen einem Werbeboykott an. Einige planen nicht mehr zurückzukehren.
 
Ab 1. Oktober 2020 neue Kommunikationschefin des Deutschen Fußball-Bunds (DFB): Mirjam Berle. (c) picture alliance/P0009
Foto: picture alliance/P0009
Lesezeit 4 Min.
Porträt

Krisenerprobte Mannschaftssprecherin

Mirjam Berle übernimmt einen der begehrtesten Jobs der Kommunikationsbranche. Sie wird Direktorin „Öffentlichkeit und Fans“ beim DFB. Neben der Positionierung der Nationalmannschaften gehören Krisenkommunikation und die Rückgewinnung von Vertrauen in den Verband zu ihren Aufgaben. »weiterlesen
 
Christian Drosten erhielt den Ehrenpreis des BdKom. Foto: Jana Legler
Foto: Jana Legler
Lesezeit 4 Min.
Meldung

BdKom zeichnet Christian Drosten aus

Der Bundesverband der Kommunikatoren würdigt die Aufklärungsarbeit des Virologen in der Corona-Pandemie. »weiterlesen