Und jetzt die höhere Schule …

Christof Ehrhart begleitet den pressesprecher seit der ersten Stunde. Hier gratuliert der Kommunikationschef der Post dem Magazin und verrät, was er sich für die Zukunft wünscht
Christof Ehrhart

Als ich zum ersten Mal vom pressesprecher hörte, war das Magazin noch eine Idee im Kopf von Rudolf Hetzel. Er fragte mich im Rahmen eines Gedankenaustauschs zum Bundesverband der Pressesprecher (BdP), dessen Gründungsmitglied ich bin, ob ich in Deutschland Bedarf für eine weitere Publikation im Themenfeld „Kommunikationsmanagement“ sähe. Meine spontane Reaktion war: Ja, wenn sie neben den üblichen Geschichten über die Akteure unserer Branche und die Aufs und Abs in ihren Karrieren hinaus wirklich grundsätzliche Themen unserer Disziplin behandelt. Und zwar so, dass die Kommunikations-Praktiker ihren beruflichen Alltag und die Kommunikations-Akademiker die wissenschaftlichen Grundlagen in der Darstellung wiederfinden.

Wie man ihn kennt, hat der Helios-Verleger dann die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mich sogleich als Autor für die erste Ausgabe im Dezember 2003 verpflichtet. Unter der Überschrift „Kommunikation weltweit – Von Dirigenten und Dompteuren“ erschien mein erster Beitrag zu unterschiedlichen Aspekten der internationalen Steuerung strategischer Kommunikation. Es sollten im Laufe der Jahre weitere Namensbeiträge und diverse Interviews folgen – übrigens auch im ein wenig später entstandenen englischsprachigen Schwesterblatt „Communication Director“.

Heute begleitet mich das Magazin pressesprecher als eines von mehreren Fachmedien in Sachen Kommunikation durch meinen beruflichen Alltag und es kommt regelmäßig vor, dass ich mich nicht nur in einem Artikel festlese, sondern ihn gleich zur weiteren Diskussion mit meinem Team teile. Für meinen Geschmack dürfte die Redaktion dabei gerne noch öfter „über den Zaun“ des deutschen Kommunikationsraums blicken und ihren Lesern auch tiefere Einblicke in die – sich gerade sehr dynamisch weiterentwickelnde – Erforschung strategischer Kommunikationsarbeit gewähren.

Insgesamt kann man Verlag und Redaktion des pressesprecher aber zum zehnten Geburtstag nur gratulieren. Die Grundschulzeit ist damit endgültig vorüber. Jetzt beginnt die „höhere Schule“ der Kommunikation.

 
 

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