Erstmals zählen mehr Frauen als Männer zu den einflussreichsten Kommunikator:innen der Welt. (c) Getty Images/belchonock
Erstmals zählen mehr Frauen als Männer zu den einflussreichsten Kommunikator:innen der Welt. (c) Getty Images/belchonock
„Influence 100“

Top-100-PR-Profis: Erstmals 54 Prozent Frauen

Außerdem schaffen es acht deutschsprachige Kommunikationsprofis auf die Liste der 100 wichtigsten Kommunikator:innen der Welt.
Aus der Redaktion

Der globale Branchen-Report „PRovoke“ (ehemals Holmes Report) hat zum neunten Mal die 100 einflussreichsten Kommunikations- und Marketingchefs der Welt gewählt. Auf der Liste stehen neben Nick Clegg von Facebook und Opal Tometi von Black Lives Matter auch sechs deutsche und zwei Schweizer Kommunikator:innen:

  • Andreas Bartels, Head of Communications bei Lufthansa
  • Barbara Schädler, Head of Group Communications bei Roche
  • Clarissa Haller, Head of Communications bei Siemens
  • Jan Runau, Chief Corporate Communications Officer bei Adidas
  • Matthias Berninger, Senior Vice President Public & Government Affairs bei Bayer
  • Sabia Schwarzer, Global Head of Communications & Responsibility bei Allianz
  • Marian Salzman, Senior Vice President Global Communications bei PMI (Schweiz)
  • Anders Bylund, Head of Group Communications bei Interogo Holdings (Schweiz)

„Ein gutes Signal“

Bemerkenswert: Zum ersten Mal sind mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Top-100-Kommunikator:innen weiblich. „Ein gutes Signal“, sagt Cornelia Kunze, erste Vorsitzende des Frauennetzwerks Global Women in PR Deutschland und Gründerin der Agentur I-Sekai. Barbara Schädler, Clarissa Haller und Sabia Schwarzer, ebenfalls GWPR-Mitglieder, seien „die so dringend gebrauchten Vorbilder für Frauen, die sehen wollen, wie eine Karriere in unserem Beruf für sie aussehen könnte“. Noch immer seien Frauen seltener als Männer an der Spitze von Agenturen und Kommunikationsabteilungen.

Für „Influence 100“ ermittelt „PRovoke“ jedes Jahr weltweit die wichtigsten und einflussreichsten Kommunikations- und Marketingchefs. Auswahlkriterien sind unter anderem ihre persönliche Stimme, mit der sie in der Öffentlichkeit sprechen, der Status des Unternehmens, für das sie tätig sind, sowie ihre Meinungsführerschaft in der Branche und ihr Einfluss auf PR-Dienstleister.

 

 
 


randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

Immersive Medien wie Virtual oder Augmented Reality ermöglichen eine emotionale Verbindung mit Inhalten – ideal für die Unternehmenskommunikation. (c) Getty Images/Melpomenem
Foto: Getty Images/Melpomenem
Lesezeit 3 Min.
Kolumne

Kommunikation mit Herzklopfen

Immersive Medien wie Virtual oder Augmented Reality ermöglichen eine besonders emotionale Verbindung mit Inhalten – ideal also für die Kommunikation. Wie die Zukunft aussehen könnte, beschreiben unsere „Echolot“-Kolumnistinnen. »weiterlesen
 
Ab 1. Oktober 2020 neue Kommunikationschefin des Deutschen Fußball-Bunds (DFB): Mirjam Berle. (c) picture alliance/P0009
Foto: picture alliance/P0009
Lesezeit 4 Min.
Porträt

Krisenerprobte Mannschaftssprecherin

Mirjam Berle übernimmt einen der begehrtesten Jobs der Kommunikationsbranche. Sie wird Direktorin „Öffentlichkeit und Fans“ beim DFB. Neben der Positionierung der Nationalmannschaften gehören Krisenkommunikation und die Rückgewinnung von Vertrauen in den Verband zu ihren Aufgaben. »weiterlesen
 
Christian Drosten erhielt den Ehrenpreis des BdKom. Foto: Jana Legler
Foto: Jana Legler
Lesezeit 4 Min.
Meldung

BdKom zeichnet Christian Drosten aus

Der Bundesverband der Kommunikatoren würdigt die Aufklärungsarbeit des Virologen in der Corona-Pandemie. »weiterlesen
 
Wechselt nach rund 20 Jahren in Führungspositionen bei Hering Schuppener auf die Position der Chairwoman: Tina Mentner. (c) Hering Schuppener
Foto: Hering Schuppener
Lesezeit 3 Min.
Meldung

Mentner wird Chairwoman, Bertram Managing Partner

Christoph Bertram folgt Tina Mentner in der Geschäftsleitung. Er ist seit 2010 bei Hering Schuppener und verantwortet seit 2018 den Berliner Standort der Firma. »weiterlesen
 
Onarans neues Buch erklärt, wie man sich positioniert und ein authentisches Thema findet. (c) Goldmann Verlag
Cover: Goldmann Verlag
Lesezeit 2 Min.
Rezension

Auftauchen statt Untergehen

In ihrem neuen Buch plädiert Tijen Onaran dafür, sich selbst zu reflektieren und sichtbar zu werden. Als Personal Brand könnten sich vor allem berufliche Vorteile ergeben. »weiterlesen
 
Bei Bundesligaspielen war das App-Logo auf den Eckfahnen zu sehen. Zuschauer im Stadion waren keine. (c) picture alliance/dpa/Swen Pförtner
Foto: picture alliance/dpa/Swen Pförtner
Lesezeit 4 Min.
Meldung

Kleine Erfolgsgeschichte

Die Bundesregierung gab bisher 7,8 Millionen Euro für Werbung und PR rund um die Corona-Warn-App aus. Trotz 18 Millionen Downloads ist von der Anfangseuphorie wenig geblieben. »weiterlesen