Social Media soll fester Bestandteil von Unternehmensstrukturen ausgebaut werden (c) Thinkstock/pojoslaw
Social Media soll fester Bestandteil von Unternehmensstrukturen ausgebaut werden (c) Thinkstock/pojoslaw
Social Media Excellence

Sieben Social-Media-Prioritäten für 2015

Deutschlands führende Anwenderunternehmen ermitteln die wichtigsten Trends und Entwicklungen.
Eva Theil

Social Media ist zu einer unternehmensweiten Praxis und Methode geworden, die es zunehmend ermöglicht, Geschäftsziele zu erreichen. In vielen unterschiedlichen Unternehmensbereichen  wie Marketing, Vertrieb oder auch HR wird Social Media tagtäglich eingesetzt.

Der Social Media Excellence Kreis hat in einem zweiteiligen Verfahren seine 380 Mitglieder zu ihren Social Media Prioritäten 2015 befragt und ihre Einschätzungen anschließend zu sieben relevanten Handlungsfeldern zusammengefasst.

1. Einfluss von Social Media auf Customer Journey

Da der Einsatz von Social Media stark branchenabhängig ist, sollte zunächst der Einfluss von Social Media in den unterschiedlichen Phasen und Bereichen der Kundenreise ermittelt werden. Darauf kann das Potenzial dafür im Unternehmen und die entsprechenden Maßnahmen identifiziert werden.

2. Adaption der Unternehmenskultur durch Social Mindsets

Zur richtigen Anwendung von Social Media in der internen und externen Unternehmenskommunikation sollte ein entsprechendes Social Mindset für alle Funktionsbereiche des Unternehmens erarbeitet und in der Unternehmenskultur verankert werden.

3. Konsistente Kundenkommunikation durch Omni-Channel-Management

Omni-Channel-Management ermöglicht eine konsistente Interaktion mit Kunden und Partnern über sämtliche Kanäle, wodurch der Informationsfluss im Servicedialog garantiert wird. Soziale Medien und andere Kanäle sollen deshalb künftig verknüpft werden, um das Social Customer Relationship Management zu optimieren.

4. Influencer Management

Durch Social Media ergeben sich neue, breitere Möglichkeiten Informationen zu multiplizieren und Meinungen zu beeinflussen. Heute haben nicht mehr nur Medienhäuser, sondern auch Einzelpersonen ohne kommerziellen Hintergrund eine reichweitenstarke Plattform. Influcence Relationship Manager sollen in Unternehmen eingesetzt werden, um Programme zu erarbeiten, die auf systematische Erfassungen und Profilierungen aller Influencer basieren.

5. Konvergenz E-Commerce und Social Media

Vertriebs- und Marketingaktivitäten und E-Commerce Shops sollen zukünftig mit Social Media vernetzt werden, um potenzielle Kunden und Kaufinteressen besser zu identifizieren, da Reichweite und Struktur von Empfehlungen über Social Media eine neue Dimension erfahren haben.

6. Erfolge durch Social Advertising

Kaufrelevante Information sollen mehr und mehr über Social Media verbreitet werden, da sich hier ein hohes Potenzial verbirgt. Bisher lag der Fokus zu sehr auf Mediainvestitionen im TV.

7. Social Collaboration

Soziale Infrastrukturen sollen verstärkt zur internen Zusammenarbeit genutzt werden und den Workflow für kundenrelevante Geschäftsprozesse unterstützen.

Über den Social Media Excellence Kreis

Der Social Media Excellence Kreis besteht aus 380 Mitgliedern der 160 führenden Social Media Anwenderunternehmen. Er agiert ähnlich wie ein Think Thank mit der Idee, Social Media Trends und Anwendungen effizient zu verbinden. Die Mitglieder treffen sich dreimal jährlich und diskutieren Neuheiten sowie negative und positive Erfahrungen.

 
 

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