Selina Dzida gewinnt "bunt statt blau", einen Wettbewerb der DAK gegen das Komasaufen./ Selina Dzida: (c) DAK-Gesundheit/Hahn
Selina Dzida gewinnt "bunt statt blau", einen Wettbewerb der DAK gegen das Komasaufen./ Selina Dzida: (c) DAK-Gesundheit/Hahn
"Bunt statt blau"

Selina Dzida gewinnt DAK-Aktion gegen Komasaufen

„Bunt statt blau“, eine Kampagne der DAK feiert ihr zehnjähriges Jubiläum. Den Plakatwettbewerb der Krankenkasse gewinnt Selina Dzida aus Langen.
Aus der Redaktion

Sie hat sich gegen 9.000 Schülerinnen und Schüler durchgesetzt. Die 17-jährige Selina Dzida aus dem hessischen Langen siegt beim Plakatwettbewerb „Bunt statt blau“ der DAK. Kreativ wurden 12- bis 17-jährige Schüler aus ganz Deutschland. Ihre Plakate reichten sie schon im Frühjahr ein.

"Das Siegerplakat zeigt eine selbstbewusste junge Frau, die sich mit cooler Haltung einem bunten suchtfreien Leben zuwendet. Dazu der passende Spruch: 'It's your Choice!' - Es ist deine Entscheidung! Das hat die Bundesjury überzeugt", sagt DAK-Chef Andreas Storm. Es ist ein Bild im Pop-Art-Stil und richtet sich gegen das Komasaufen. Für ihren ersten Platz im Wettbewerb konnte sich Selina über 1.000 Euro Preisgeld freuen. „Bunt ist besser als blau“, beschreibt die Schülerin die Aussage ihres Bildes. "Ich sehe immer wieder, dass es nicht jedem bewusst ist, wie man mit Alkohol umgehen sollte“, so die 17-Jährige. 

Kommunikation auf Augenhöhe

„Bunt statt blau“ gibt es seit mittlerweile zehn Jahren. Auch nächstes Jahr organisiert die DAK den Plakatwettbewerb wieder. „Prävention funktioniert immer dann besonders gut, wenn die Jungen und Mädchen nicht von oben herab belehrt werden, sondern mit ihnen ehrlich auf Augenhöhe kommuniziert wird“, erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, den Erfolg der Kampagne. "Vor allem sind die eingereichten Siegerplakate bei der Aufklärung über die Risiken von Alkohol wirkungsvoller als viele konventionelle Warnhinweise“, ergänzt Storm. 

Die Siegerplakate aus allen Bundesländern zeigt die DAK auf ihrer Website. Im Original zu sehen sind die Plakate nach den Sommerferien. Denn da geht die DAK mit der Jubiläumsausstellung „bunt statt blau“ bundesweit auf Tournee und zeigt auch die Bundessieger der Vergangenheit.

 

 

 
 


randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

Juul-CEO Kevin Burns tut es leid, das Jugendliche sein Produkt nutzen. / E-Zigarette: (c) Getty Images / Sergey Nazarov
Juul verfolgt dieselben Strategien wie die Tabakindustrie. Foto: Getty Images / Sergey Nazarov
Meldung

Juul-CEO über abhängige Teenager: „I’m sorry“

Juul-CEO Kevin Burns entschuldigt sich bei Eltern, deren Kinder die E-Zigaretten des Unternehmens nutzen. Diese seien nicht für Teenager gedacht. »weiterlesen
 
Wie glaubwürdig sind Journalisten, die PR-Events moderieren?/ Moderatoren: (c) Getty Images/ kasto80
Freie Journalisten sind auf jeden Auftrag angewiesen. Foto: Getty Images/ kasto80
Bericht

Sind Journalisten käuflich?

Wenn Journalisten sich von Unternehmen oder Verbänden als Moderatoren engagieren lassen, kann das Aufmerksamkeit entfachen. Doch gilt es, genau abzuwägen – auf beiden Seiten. »weiterlesen
 
Donald Trump veranstaltet einen Social-Media-Gipfel ohne soziale Medien./ Social-Media-Summit: (c) Twitter/@realDonaldTrump
Trump empfängt rechte Hetzer zum Social-Media-Gipfel. Foto: Twitter/@realDonaldTrump
Meldung

Trump lädt rechte Trolle zum Social-Media-Gipfel

Donald Trump empfängt rechte Trolle und Verschwörungstheoretiker zum Social-Media-Gipfel. Facebook, Twitter und Co. wurden nicht eingeladen.
 
Diesel verabschiedet sich von 14.000 Followern. / Diesel: (c) Diesel / pixabay.com
Diesel wirbt für Toleranz. Foto: (c) Diesel / pixabay.com
Meldung

Diesel feiert den Verlust von 14.000 Followern

Die Jeans-Marke Diesel feiert den Verlust von 14.000 Followern auf Instagram. Sie störten sich an der offenen Haltung von Diesel gegenüber LGBTQ+. »weiterlesen
 
Politiker blockieren kritische User gern auf Twitter./ Blocked: (c) Getty Images/ gustavofrazao / Twitter
Das Blockieren verstößt gegen Grundrechte. Foto: Getty Images/ gustavofrazao / Twitter
Bericht

Warum Politiker Follower nicht blockieren dürfen

Nur ein Klick. Der kritische Twitter-Follower ist blockiert und nervt nie wieder. Auch Politiker nutzen diese Social-Media-Funktion. Dürfen sie das? »weiterlesen
 
Jede Redaktion tickt anders. Beim Versand von Pressemitteilungen muss man das beachten./ Pressemitteilungen: (c) Getty Images/ fivepointsix
Claudius Kroker gibt Tipps für den Versand von Pressemitteilungen. Foto: Getty Images/ fivepointsix
Kolumne

Wie Pressemitteilungen in die Medien finden

Die optimale Pressemitteilung ist verfasst. Doch wie schaffen Sie es, Journalisten auf sie aufmerksam zu machen? Unser Kolumnist erklärt, worauf es beim Siegeszug Ihrer Pressemitteilung in die Redaktionen ankommt. »weiterlesen