Bayerische Unternehmen bilden im Rahmen der Digitalisierung das Schlusslicht (c) Thinkstock/PinkBadger
Bayerische Unternehmen bilden im Rahmen der Digitalisierung das Schlusslicht (c) Thinkstock/PinkBadger
Bayerische Unternehmen hinken hinterher

Schlusslichter der Digitalisierung

Einer Umfrage zufolge hinken bayerische Unternehmen dem digitalen Wandel hinterher. Ein Großteil fühlt sich nicht ausreichend informiert.
Eva Theil

Nur drei Prozent der Betriebe in Bayern haben sich an die Unternehmensprozesse des digitalen Wandels angepasst. Obwohl nahezu jedes der befragten Unternehmen (94 Prozent) angab, von der Digitalisierung betroffen zu sein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Bayerischen Industrie- und Handelskammer.

Digitalisierung verunsichert Betriebe

Die Erwartungen und Herausforderungen durch den Wechsel von analog zu digital werden von den befragten Unternehmen kritisch bewertet. Zwar rechnen 27 Prozent der Betriebe mit höheren Umsätzen, dennoch fühlen sich 87 Prozent der Unternehmen nicht gut genug informiert. Diese Betriebe scheuen sich vor der Digitalisierung und den damit einhergehenden Unsicherheiten beispielsweise im rechtlichen Bereich oder hinsichtlich der Investitionskosten.

Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der BIHK warnt: "Die bayerische Wirtschaft und vor allem die kleineren und mittelständischen Betriebe dürfen den digitalen Wandel nicht verschlafen." Er sieht in der Digitalisierung große Chancen für die bayerische Wirtschaft.

Zur Umfrage

Im Rahmen des von der DIHK initierten Unternehmensbarometer wurden 400 bayerische Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen zum digitalen Wandel befragt.

 
 

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