Reuters und Facebook kooperieren beim Fakten-Check. / Fakten: (c) Getty Images/Gajus
Reuters und Facebook kooperieren beim Fakten-Check. / Fakten: (c) Getty Images/Gajus
Kampf gegen Fake News

Reuters unterstützt Facebook beim Fakten-Check

Reuters arbeitet ab sofort mit Facebook beim Checken von Fakten zusammen. Ein vierköpfiges Team prüft dafür Posts von User:innen. 
Aus der Redaktion

Die Nachrichtenagentur Reuters übernimmt für Facebook den Fakten-Check von Postings. Ein vierköpfiges Team, verteilt auf Washington D.C. und Mexiko City, prüft dafür von Nutzer:innen erstellte Videos, Fotos, Headlines und anderen englisch- und spanischsprachigen Content. 

Die Ergebnisse veröffentlicht Reuters auf einem eigenen Blog, wie Techcrunch berichtet. Hier fasst die Agentur die Hauptinhalte der entsprechenden Posts zusammen und erklärt, warum diese falsch, teilweise falsch oder richtig sind. Facebook nutze diese Informationen dann, um die Posts als Falschinformation zu kennzeichnen und ihre Reichweite durch den Newsfeed-Algorithmus zu begrenzen. Eine Löschung ist nicht vorgesehen.

Reuters reiht sich damit in die Liste anderer Partner:innen wie The Associated Press, PolitiFact und Factcheck.org ein. Facebook arbeitet in mehr als 60 Ländern an Fakten-Checks, meist mit nur einem lokalen Partner.

Die Nachrichtenexpert:innen von Reuters planen die Partnerschaft mit Facebook über die US-Präsidentschaftswahlen 2020 hinaus fortzuführen und das Team möglicherweise mit der Zeit zu vergrößern. Insgesamt beschäftigt Reuters rund 3.000 Menschen.

 

 
 


randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

Die S-Bahn Berlin orientiert sich bei ihrer Serie „Das Netz“ an „4 Blocks“. Der Schauspieler Rauand Taleb spielt in beidem mit. (c) S-Bahn Berlin
Foto: S-Bahn Berlin
Lesezeit 7 Min.
Bericht

Ein bisschen wie Netflix sein

Unternehmen wollen mit Serien zum Binge-Watching und mit Dokus Geschichten erzählen. Einige Firmen binden ihre Botschaften geschickt in Unterhaltungsformate ein. »weiterlesen
 
21 der 30 PR-Verantwortlichen führender Dax-Unternehmen haben einen eigenen Twitter-Account. (c) Getty Images/ HStocks
Foto: Getty Images/ HStocks
Lesezeit 2 Min.
Analyse

Die PR-Chef:innen der Dax-30 auf Twitter

Die Kommunikation der führenden 30 Dax-Unternehmen liegt noch immer überwiegend in männlicher Hand. Doch Frauen holen auf, wie eine Kurz-Analyse von pressesprecher zeigt. Eine Kommunikatorin versammelt auf Twitter die meisten Follower:innen hinter sich. »weiterlesen
 
In TikTok-Videos geht es oft um Tanzen und Spaß. (c) Getty Images/iprogressman
Foto: Getty Images/iprogressman
Lesezeit 5 Min.
Ratgeber

Was geht auf TikTok?

Unternehmen, die auf TikTok präsent sein wollen, müssen verstehen, was bei ihrer Zielgruppe angesagt ist. Selbstironie ist hilfreich. »weiterlesen
 
Im Sommer fuhr Herbert Diess mit seiner Tochter im ID.3 zum Gardasee. Er dokumentierte die Reise auf LinkedIn. (c) Volkswagen
Foto: Volkswagen
Lesezeit 5 Min.
Meldung

Herbert Diess kommuniziert am besten

Im von der Kommunikationsagentur Palmer Hargreaves erstmals erhobenen CEO-LinkedIndex liegt der Volkswagen-Chef vor Christian Klein von SAP und Bernd Montag von Siemens Healthineers. »weiterlesen
 
Chatbots können in der internen als auch externen Kommunikation Anwendung finden, tun es aber nur selten. (c) Getty Images/Blue Planet Studio
Foto: Getty Images/Blue Planet Studio
Lesezeit 4 Min.
Studie

Warum Chatbots in der PR kaum eine Rolle spielen

Eine aktuelle Studie der Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung und Kommunikation hat den Einsatz von Chatbots in der Unternehmenskommunikation erforscht. Und vier Antworten auf die Frage gefunden, warum viele Kommunikationsabteilungen bei dem Thema so zurückhaltend sind. »weiterlesen
 
Bei Swiss Life will man sich durch Purpose positionieren – Markenbotschafter:innen sollen dabei helfen. (c) Getty Images/VectorMine
Grafik: Getty Images/VectorMine
Lesezeit 6 Min.
Interview

Der Marke ein Gesicht geben

Der Versicherungskonzern Swiss Life Deutschland befähigt Mitarbeiter:innen, als Markenbotschafter:innen aufzutreten. Ein Gespräch mit den Programmverantwortlichen Henning Wedekin und Lennart Crossley über Positionierung durch Purpose, unerwünschte Leistungsgedanken und warum sie sich vorkommen wie im Fitnessstudio. »weiterlesen