Kommunikatoren und Presseanwälte streiten für dieselben Interessen. (c)  Getty Images/marchmeena29
Kommunikatoren und Presseanwälte streiten für dieselben Interessen. (c) Getty Images/marchmeena29
Replik eines Presseanwalts

"Kommunikatoren, wir stehen auf derselben Seite!"

Marcel Leeser, Rechtsanwalt für Presserecht, warnt davor, sich bei der Krisenkommunikation zu sehr in die Rolle der Journalisten hineinzuversetzen.
Marcel Leeser

Ich bin‘s, der Presseanwalt. Ich bin unbeliebt bei Journalisten, die über meine Mandanten berichten möchten. Das ist verständlich. Offenbar bin ich auch unbeliebt bei einigen Kommunikatoren. Das ist nicht verständlich. Denn wir streiten für dieselben Interessen. Und dies können wir am besten gemeinsam.

Der Beitrag pressesprecher-„Krisenkommunikation vor der Kamera“ von Claudia Bender bringt die Vorbehalte von Kommunikatoren vor der Hinzuziehung des Presseanwalts im Krisenfall zum Ausdruck. Er enthält einerseits hilfreiche Tipps für die Kommunikation im Krisenfall, offenbart andererseits aber, dass die reine Kommunikation viel zu stark von dem Sich-Hineinversetzen in den anfragenden Journalisten dominiert ist. Im Vordergrund sollten indes die Interessen des Mandanten stehen. Um diese zu wahren und rechtswidrige Berichte zu verhindern, bedarf es des presseanwaltlichen Handwerks. Ich erlaube mir daher die folgende Gegenrede zum Beitrag.

1. Der Mandant ist kein „Täter"

Frau Bender schreibt: „Selten kommen die Täter gut dabei weg, sonst wären diese Formate ja nicht investigativ.“. Sie stellt beim Telefonanruf des Journalisten die Frage: „Bin ich Täter, Opfer oder Zeuge für die Geschichte?“.

Jeder, der von einem Journalisten Fragen zu sich oder seinem Verhalten gestellt bekommt, ist potentiell Betroffener einer rechtswidrigen Berichterstattung. Ich stelle fest, dass die Bezeichnung dieses Betroffenen als „Täter“ vorverurteilend ist. Ich sehe in der Herangehensweise der Kommunikatoren die Gefahr, dass diese sich den Verdacht des Journalisten schon zu Beginn zu eigen machen und dabei schon die Möglichkeit vernachlässigen, dass der Betroffene gar kein Täter sein könnte. Zu nennen ist daher die wichtigste Kategorie der Rolle, welche der Angefragte einnehmen kann, nämlich diejenige des „Verdächtigten“ eines strafrechtlich relevanten oder moralisch verwerflichen Verhaltens.

Will der Journalist einen Verdachtsbericht veröffentlichen, unterliegt er erhöhten journalistischen Sorgfaltspflichten. Er muss über einen selbst recherchierten Mindestbestand an Beweistatsachen verfügen. Es muss sich um den Verdacht einer schwerwiegenden Tat handeln, an deren Berichterstattung überhaupt ein öffentliches Informationsinteresse besteht. Der Bericht darf ferner nicht vorverurteilend sein. Selbst ein Journalist darf den Mandanten in diesem Stadium nicht als „Täter“ bezeichnen. Schließlich muss der Journalist den Mandanten vor der Berichterstattung anhören und ihm unter Vorhalt seiner konkreten Vorwürfe und seiner Beweistatsachen sowie unter Einräumung einer angemessenen Antwortfrist die Gelegenheit geben, hierzu Stellung zu nehmen und sich zu verteidigen. Das zur Verteidigung Vorgebrachte muss er in angemessener Weise und nicht sinnentstellend in seinem Bericht berücksichtigen.

Da Redaktionen hier immer wieder teils grobe Fehler begehen, ist es Aufgabe des Presseanwalts, den anfragenden Journalisten hierauf hinzuweisen, damit dieser eben nicht voreilig, nicht rechtswidrig berichtet. Für den Fall, dass sich der Journalist dafür entscheiden sollte, seine Sorgfaltspflichten dennoch zu verletzen, kann ihn der Anwalt mit der notwendigen Glaubwürdigkeit auf die rechtlichen Konsequenzen hinweisen. Im Fall der Presseanfrage eines Journalisten ist der Mandant daher nicht Täter, sondern meist ein Verdächtiger mit Persönlichkeitsrechten, die es zu schützen gilt.

2. No-Go Kamerainterview

Zutreffend weist der Beitrag darauf hin, dass sich niemand vor eine Kamera stellen müsse, um im Fernsehen gegrillt zu werden. Frau Bender geht indes - ziemlich fatalistisch - davon aus, dass es ohnehin eine Berichterstattung geben werde, wenn die Geschichte groß genug und der Skandal sowieso da sei.

Dem widerspreche ich. In vielen Fällen drohen die Grundsätze der Verdachtsberichterstattung trotz einer vermeintlich großen Geschichte und eines vermuteten Skandals durch den bevorstehenden Bericht verletzt zu werden, so dass der Presseanwalt eine Berichterstattung ganz oder in wesentlichen Teilen verhindern kann. Er weist den anfragenden Journalisten, seine Rechtsabteilung gleich miteinbezogen, auf die sich aus seinen Fragen ergebenden Schwachstellen hin und warnt ihn so vor einer rechtswidrigen Berichterstattung. Journalisten nennen dies „Drohschreiben“; in Wahrheit ist es ein Hinweis, der weiteren Streit gerade verhindern soll, aber den Journalisten eben inhaltlich nicht passt.

Wenn ein Kommunikator dies schon als Eskalation bezeichnet, dann hat er kaum Ahnung davon, welche weiteren Eskalationsstufen dem Presseanwalt noch zur Verfügung stehen. Oft führt dieses offensive Vorgehen zu einem Ablassen von der Berichterstattung, zu einer zeitlichen Verschiebung der Berichterstattung - dies gibt dem Mandanten mehr Zeit sich aufzustellen - oder aber zu einer deutlich harmloseren Berichterstattung unter Weglassen der rechtlich kritischen Punkte.

Der Mandant sollte daher im Krisenfall ein Interview stets ablehnen, um die Zusendung schriftlicher Fragen und die Einräumung einer ausreichenden Antwortfrist bitten und sich dann sofort bei seinem Presseanwalt melden, der dann bestenfalls von den für den Mandanten tätigen Kommunikatoren unterstützt wird. Auch wenn das TV-Team vor der Tür steht, muss und sollte der Betroffene kein Interview geben. Wir empfehlen bestimmte Strategien dazu, wie man ein vor Ort bereits filmendes Kamerateam so zum Verlassen der Örtlichkeit auffordern kann, dass es ohne Imageschaden gar gesendet werden könnte.

3. Vorlieben der Fernsehredaktionen irrelevant

Frau Bender meint, es sei schlimm, einen Anwalt antworten zu lassen („…schlimmstenfalls gleich vom Anwalt…“) mit dem Argument, das Fernsehredaktionen dies ganz besonders lieben würden und die Geschichte trotzdem erscheine.

Ich stelle mir die Frage, was diese Rücksichtnahme auf die Vorlieben von Fernredaktionen dem Mandanten bringen soll. Es hat einen guten Grund, dass anwaltliche Antwortschreiben auf eine Presseanfrage bei Journalisten nicht beliebt sind. Aber genau das kann dem Mandanten helfen. Ist es wichtiger, sich persönlich mit dem Journalisten, der dem Mandanten offensichtlich Böses will, gut zu stellen, oder die Rechte des Mandanten bestmöglich zu schützen?

Falsch ist schlicht die Behauptung, dass die Geschichte nach einer Antwort vom Presseanwalt trotzdem erscheine. Die Erfahrung zeigt andere Ergebnisse. Sie bleibt denjenigen Kommunikatoren verborgen, die sich gegen die Einschaltung des Presseanwalts durchsetzen. Die Offenheit der Kommunikatoren gegenüber den Journalisten führt hingegen meist zu dem Ergebnis, dass sie dem Journalisten im Hintergrundgespräch zwar alles sagen und transparent offenlegen, im Bericht selbst aber nur das Negative drinsteht.

4. Nichts spricht gegen die Salami-Taktik

Frau Bender weiß ferner zu berichten: „Zahlreiche Krisen sind erst durch ihre falsche Kommunikation zu einem Fiasko mit Folgen für Führungskräfte und Verantwortliche geworden. Die berühmte Salamitaktik ist ein Beispiel von vielen, das es zu vermeiden gilt, …“.

Auch Anwälte sollten bei der Beantwortung von Presseanfragen nicht lügen. Ein Schweigen zu gewissen Fragen ist indes keine Lüge. Warum sollte man den anfragenden Journalisten also schlau machen? Warum ihm Informationen geben, die er vielleicht noch gar nicht recherchiert hat? Es ist nicht die Aufgabe des Betroffenen, die Geschichte des Journalisten zu bestätigen oder interessant zu machen, gerade dann, wenn schon aus den Fragen erkennbar ist, dass er im Dunkeln stochert. Das Interesse des Mandanten ist es, den Bericht zu verhindern, uninteressant zu machen oder ihn zumindest abzumildern. Dazu kann eine Salami-Taktik im Einzelfall nützlich sein, indem nur dasjenige eingeräumt wird, was der Journalist ohnehin schon beweisbar recherchiert hat.

5. Effektive Verteidigung statt Demut

Ein weiterer Tipp im Beitrag lautet: „Kommunizieren Sie vernünftig, souverän und demütig". Demut ist indes nicht angebracht, sondern eine klare und selbstbehauptete Kommunikation. Der Journalist soll nach der Antwort genau wissen, was er darf und was nach Ansicht des Anwalts nicht. Hält er sich an die rechtlichen Hinweise des Anwalts, so muss er sich darauf verlassen können, dass der so gestaltete Bericht auch nicht angegriffen wird. Erfolgt dagegen eine Rechtsverletzung, kann der Anwalt diese stoppen und einer Sanktion zuführen, indem er sie abmahnt und die Ansprüche des Betroffenen vor Gericht durchsetzt.

6. Journalisten ohne Ahnung?

Frau Bender beschreibt die Situation des Journalisten wie folgt: „Niemand weiß wirklich Bescheid und Journalisten sind froh über jeden, der ihnen Auskunft geben kann: Auch – oder gerade weil – es der Verursacher ist, denn er ist der einzige, der weiß, was wirklich passiert ist. […] Sie hatten gerade einmal eine Autofahrt lang Zeit, sich mit dem Unternehmen, dem Standort, dem Ereignis vertraut zu machen, kennen die Agenturmeldung – mehr jedoch oft nicht. Sie haben keine Ahnung (müssen sie auch nicht haben), brauchen Infos für die Nachrichten […].“

Bei allem Verständnis für die Situation der Journalisten, ist dies nicht das Problem des Betroffenen. Gerade die hier beschriebenen Journalisten sind hochgradig gefährdet, rechtswidrig zu berichten, eben weil sie keine Ahnung haben. Doch, sie müssen Ahnung von dem haben, was sie berichten. Im Fall von Tatsachen müssen sie wahr berichten, nicht bewusst unvollständig und dürfen keine falschen Eindrücke erwecken. Im Fall eines Verdachts müssen sie eine hinreichende Beweisgrundlage recherchiert haben. Wollen sie – auch auf Basis einer Agenturmeldung – berichten, müssen sie den Betroffenen konkret und mit ausreichender Fristsetzung konfrontieren und ihm die Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Daher muss gerade hier der Presseanwalt tätig werden und den Journalisten zur Einhaltung seiner Sorgfaltspflichten anhalten.

7. Angebot zur Zusammenarbeit und zum kontinuierlichen Dialog

Kommunikatoren, die häufig mit Presseanwälten zusammenarbeiten (es werden täglich immer mehr), wissen es: Ein kontinuierlicher Dialog der beiden, grundsätzlich bessere Kenntnisse der Medien-Rechtslage seitens des Kommunikators und mehr Rollenklarheit wären gut, dann würde der Medienanwalt schon bald und ganz selbstverständlich zur Kavallerie des Kommunikators gehören. Ich biete Ihnen, sehr geehrte Frau Bender, und allen Ihren Kolleginnen und Kollegen diesen Dialog an. Ich bin davon überzeugt, dass beide Seiten von Wissen und Handwerk der jeweils anderen lernen sollten, und der Betroffene dann am besten aufgehoben ist, wenn er beide Seiten auf seiner weiß.

 

 

 

 
 

Kommentare

Schade! - Natürlich hat der renommierte Anwalt vom Fach grundsätzlich fachlich erst mal recht. Wäre ja auch noch schöner. Aber das alles bzw. das meiste widerspricht in Wahrheit gar nicht so sehr dem Ausgangsartikel, wie es schon in Überschrift und Vorspann sowie auch im weiteren Wortlaut suggeriert wird. Wohlwollend gelesen ergänzen sich die beiden Beiträge sogar hervorragend! Denn viel spannender und zielführender, als die Kernaussagen vermeintlich zu widerlegen, wäre es doch, diese beiden - jeweils professionell fundierten und individuell zielführenden - Sicht- und Verhaltensweisen zusammenzuführen. Denn da liegt der berühmte Hase im Pfeffer, will sagen ist der professionelle Alltag von "uns" Kommunikatoren: Was "droht" da von draußen? Mach ich's "noch" alleine, oder holen wir tatsächlich besser den "Juristen" dazu? Und welches angemessene Vorgehen erarbeiten wir dann individuell? Ich würde mich sehr freuen, wenn der in Punkt 7 angesprochene Dialog zustande käme und wurde zu gerne zumindest hinterher das Protokoll lesen! Und doch ein persönlicher Widerspruch: man kann sich gar nicht genug in den Journalisten bzw. jedweden sonstigen "Gegenüber"/"Gegner" und dessen Situation hineinversetzen! NICHT um klammheimlich die Seiten zu wechseln, sondern um sich auf ihn einzustellen, ihn ggf. gut oder auch geschickt bedienen zu können und vor allem, um ausreichend gewappnet zu sein. Ich nehme an, dass vergleichbares Hineinversetzen in den "Gegner" gerade auch für erfolgreiches anwaltliches Agieren in den allermeisten Fällen äußert hilfreich sein dürfte. Wie auch beim Fußball, beim Schach oder sogar "auf Freiers Füßen".

Lieber Herr Köbl, ich kann Ihrem Kommentar nur zustimmen. Sie haben recht: 1. Das perfekte Miteinander von Kommunikator und Anwalt macht die beste Krisenkommunikation aus. 2. Natürlich versetzt sich auch der gute Anwalt in den Journalisten hinein und hinterfragt schon bei der ersten Anfrage, in welche Richtung seine Geschichte laufen wird, welche Motivation er hat und vor allem, welche Informationen er realistischerwiese recherchiert hat. Kommt der Mandant im Fall der Krise zuerst zu uns, empfehlen wir meist Krisenkommunikatoren als Ergänzung zu unserer Arbeit. Wir sind da ganz offen und wissen, was wir können und was nicht. Schade ist indes, wenn Kommunikatoren dem Mandanten Stuss erzählen wie z.B.: "Wenn Sie juristisch vorgehen, gibt es sehr wahrscheinlich eine Folgeberichterstattung dazu." oder "Wenn Sie in dem Bericht nur den einen Satz juristisch angreifen, ist das ein Schuldeingeständnis hinsichtlich der weiteren Äußerungen." oder "Wenn Sie sich das jetzt mit dem Journalisten verscherzen, berichtet der immer wieder negativ über Sie." und und und. Diese Beratung ist "Käse" und passiert leider viel zu oft. Beste Grüße, Marcel Leeser

Nachdem der Ursprungs-Artikel einen Kommentar bekam, auch hier mein "Senf". Vieles, was Sie schreiben, ist richtig. Bei manchen haben Sie vielleicht die Realitäten der Arbeit in einer Pressestelle nicht richtig mitbekommen, denn die sieht manchmal anders aus, als Sie meinen. Es erscheinen so viele Berichte mit Tatsachenbehauptungen, die nicht von Recherche gedeckt sind! Nicht nur bei der Zeitung mit den großen Buchstaben, sondern zunehmend in den letzten Jahren auch bei den angeblich seriösen. Da hat sich schon grundlegend was verändert. Aber grundsätzlich sehe ich Vieles von dem, was Sie ansprechen, nicht beim Presseanwalt, sondern schon im Vorgehen der Pressestelle. Siehe mein Kommentar zum Ausgangs-Artikel. Hier kann durchaus von den Medien SELBSTBEWUSST (absolut richtig, dass Demut vollkommen fehl am Platz ist. Dann hat man schon verloren!) das Presserecht eingefordert werden, erfolgreich. Das habe ich viele Male mit Wirkung getan. Damit gewinnt man keine Freund/innen, aber durchaus Respekt und langfristig die besseren Karten, weil es ja auch immer menschliche Beziehungen sind, die man als Verantwortliche für die Pressearbeit aufbaut und hoffentlich pflegt. "Wie es in den Wald hineinruft..." gilt in dem Fall für beide Seiten. Und auch ein altes Sprichwort: "Gehst Du auf's Amt, sage nur, was Du gefragt wirst." gilt so oder umgekehrt oder für Unternehmen. Das hat, da widerspreche ich Ihnen auch deutlich, nichts mit Salami-Taktik zu tun, das ist was anderes, sondern einfach mit geschicktem Vorgehen.

Liebe Frau Lamersdorf, vielen Dank auch für Ihren wertvollen Kommentar. Gerade weil es so ist, wie Sie schreiben ("Es erscheinen so viele Berichte mit Tatsachenbehauptungen, die nicht von Recherche gedeckt sind! ..."), bleibe ich bei meiner Empfehlung, dass ein Presseanwalt schon bei Eingang einer kritischen Presseanfrage an Bord sein sollte. Wer nach außen den Lead übernimmt, ist eine andere Frage und sollte individuell entschieden werden. Tatsache ist, dass nur noch Presseanwalt und Gericht helfen können, wenn unzulässig berichtet wurde und die Redaktion auch nicht bereit ist, den Bericht freiwillig zu korrigieren. Auch für den Kostenerstattungsanspruch einer berechtigten Abmahnung ist es wichtig, dass die Beanstandung des Berichts unmittelbar in der Abmahnung selbst erfolgt. Anderenfalls - wenn die Redaktion die Korrektur auf Beanstandung der Pressestelle abgelehnt hat - entfällt der Kostenerstattungsanspruch in der Regel. Der entscheidende Grund ist aber, dass den Unternehmenskommunikatoren juristische Fehler bei der Beantwortung von Presseanfragen unterlaufen können, die für ein später notwendig werdendes, juristisches Vorgehen kontraproduktiv sind (z.B. unnötige Preisgabe von best. Informationen; keine Beanstandung formeller Fehler der Anhörung bei Verdachtsberichterstattung; Verstreichen-Lassen von angemessenen Antwortfristen; Fehler in Interview-Situationen). All dies mag Ihnen persönlich nicht passieren. Es geschieht aber täglich und auch diese Fälle landen dann auf unserem Tisch. Abschließend möchte ich ergänzen, dass auch Presseanwälte in der Lage sind, menschlich und respektvoll mit der Reaktion oder der Rechtsabteilung des Mediums umzugehen. Gerade noch habe ich ein sehr freundliches Telefonat mit dem Justitiar eines öffentlich-rechtlichen Senders geführt und wir haben uns auf ein für alle Seiten zufriedenstellendes Ergebnis geeinigt, nachdem wir zuvor für unsere Mandanten abgemahnt hatten. Gerne führe ich den Diskurs mit Ihnen fort... Mit besten Grüßen Marcel Leeser


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