Produktdeplatzierung, bitte! (c) Getty Images/iStockphoto/jauhari1
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And the Oscar goes to...

Produktdeplatzierung, bitte!

Essen, Handy, Spielzeug – Product Placement bei TV-Events nervt. Unsere Sieben Sätze.
Hilkka Zebothsen

Erst war es ein Bote, der während der Oscar-Verleihung medienwirksam Pizza lieferte, dann folgte die kolportiert teuer bezahlte Samsung'sche Selfie-Mania und dieses Mal gab es überaus erfolgreich platzierte kleine Lego-Oscars für alle Beinahegewinner. Klar, die Verleihung des Goldenen Kerls erzeugt weltweite Hypes, verspricht Verbreitung und Prestige. Allein: Es nervt! Das findet eine, die auf den Viral-Hit „First Kiss“ hereinfiel, bezaubert von der Filmidee sich spontan küssender Fremder und entzaubert vom Auftraggeber, nämlich keiner elfengleichen Filmemacherin sondern einer Modekette. Und die es nervt, wenn Promis bei TV-Events dingliche Protagonisten ihres Werbepartners – vom Gummibären bis zur Torte, vom Energy-Drink bis zum Abnehm-Shake – in die Kamera halten. Was kommt als nächstes: Nacken- und Fußmassagen für gestresste Promis vom örtlichen Wellness-Center bei der Übertragung der Goldenen Kamera, ein achsospontanes Make-up-Refresh live beim Grimme-Preis oder ein kleines Sektchen vor laufender Kamera bei den Grammys? And the Oscar goes to … nowhere else, please.

 
 

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