PR-Jackpot: Ein Kommentar auf 20 Zeilen (c) Thinkstock/oksanakostyushko
PR-Jackpot: Ein Kommentar auf 20 Zeilen (c) Thinkstock/oksanakostyushko

PR-Jackpot

Der 20 Zeilen-Kommentar aus der aktuellen sprecherszene.
Jeanne Wellnitz

So etwas machen wir nicht, verkündet der „Spiegel“ kürzlich in einem Artikel über „Native Advertising“. Bezahlte Werbebotschaften, die nur diffus als Anzeigen gekennzeichnet sind, haben in den Medien nichts verloren. Auf „Spiegel Online“ tummeln sich jedoch PR-Texte von West Lotto - als Kolumne oder Meldung getarnt.

Pikant: Ausgerechnet Ex-„Spiegel“-Autor Stefan Niggemeier deckt auf, wie schwammig die Trennung zwischen Werbung und journalistischen Beiträgen auf der Webseite ist. Der „Spiegel“ bedauert den „Fehler“, wie es dort genannt wird.

Und West Lotto? Ein Jahr Anzeigen als redaktionelle Inhalte verkaufen – das ist natürlich der absolute PR-Jackpot. Doch saubere Medienarbeit ist das bei weitem nicht.

 
 

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