Kommentar : PR-Ei (c) Getty Images/iStockphoto
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PR-Ei

Über die missglückte Interviewanfrage bei einem Global Player. Ein Kommentar
Hilkka Zebothsen

Interviewanfrage bei einem tradi­tionsreichen Familienunternehmen mit Weltruf, dessen Produkte in Kinderzimmmern auf der ganzen Welt bekuschelt werden. Erste Überraschung: Es gibt keinen Pressesprecher. Man wird an eine vor allem im Lifestyle-Bereich bekannte PR-Agentur verwiesen.

Zweite Überraschung: Die Agentin fragt, was das Interview ihren Kunden kosten wird. Äh, nichts außer die Arbeitszeit des Antwortgebers. Nach Tagen haken wir nach. Dritte Überraschung: Es gäbe zeitliche Probleme. Klar, denken wir: Osterferien. Wann denn das Interview klappen kann?

Antwort: So in drei Monaten. Außer, wir reichen die Fragen schriftlich ein. Keine Überraschung: Wir lehnen dankend ab.

 
 

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