Warum Philips in der internen Kommunikation auf Bewegtbild setzt. (c) Getty Images/iStockphoto
Warum Philips in der internen Kommunikation auf Bewegtbild setzt. (c) Getty Images/iStockphoto
Interne Kommunikation

Philips setzt auf Bewegtbild

Von Blockbustern und Zahnzwischenräumen: Welche Rolle Bewegtbild in der internen Kommunikation bei Philips spielt. Ein Gespräch mit Sebastian Lindemann, Head of Communications Philips DACH.
Hilkka Zebothsen

Herr Lindemann, bei der Recherche für dieses Interview stieß ich auf Ihr Studienfach, das ziemlich weit weg ist von dem, was Sie heute machen. Warum bitte Tropische Forstwissenschaften?

Sebastian Lindemann: Ich habe im Alter von sechs Jahren von meinem Großvater mein erstes Luftgewehr bekommen, der war passionierter Jäger. Meine Eltern sind Tierärzte, ich gehe heute noch regelmäßig in den Wald. Als junger Mann habe ich mit Freunden den Jagdschein gemacht, später im Studium andere Kulturen und Länder kennen gelernt, aber fand nach dem Master, dass die Entwicklungshilfe – darauf lief es damals für mich hinaus – doch nicht das ist, was ich machen möchte. Ich bekam eher zufällig ein PR-Praktikum bei einer Agentur, saß später als Berater auf Kunden wie Casio oder Sharp und habe dadurch Feuer gefangen für das Thema Kommunikation. Über ein Fachhandelsmedium kam der Draht in Unternehmen und heute arbeite ich in meinem Traumjob.

Und jagen gute Geschichten?

So ähnlich (lacht).

Warum bewegen uns Storys, die in Filme verpackt sind, so viel mehr als Fotos?

Natürlich kann sich ein kreativer Leser auch zu einem Foto eine Geschichte erschließen oder sie über die Bildunterschrift erkennen. Aber in einem Film, der mit Sprache und Musik unterlegt ist, kann ich mehr erzählen und Menschen leichter berühren. Inzwischen ist es für jeden einfach, Filme zu machen und auch die Medienlandschaft entwickelt sich immer mehr hin zum Bewegtbild. Wir investieren seit etwa drei Jahren auch deshalb so viel Energie in die Zusammenarbeit mit Bloggern und Youtuber, weil sie große Leidenschaft in ihre Filme stecken.

Wie entstand die Idee von Blue Tube, der Videoplattform für die interne Kommunikation?

Es gab 2010 einen ersten Entwurf und zwei Updates 2012 und 2015. Mein Kollege Dennis Agusi in der Zentrale in Holland betreut das Projekt von Anfang an. Es gab zu Beginn eine unheimliche Menge an Videos im Unternehmen, aber weder Struktur noch Standards. Die Filme wurden auf unterschiedlichen Kanälen angelegt und veröffentlicht, und wir setzten schließlich auf einen zentralisierten Videokanal mit einem optimierten -management, auf dem wir alles bündeln und nutzerfreundlich gestalten können.

Die Inhalte sind heute geclustert nach den Oberthemen „Global“, „Health Tech“ und „Lighting Solutions“ mit jeweils eigenen Kanälen darunter. Unter dem Philips-Dach arbeiten 115.000 Menschen und alle haben Zugriff auf die Videos auf dieser Youtube-ähnlichen Plattform

Wie setzen Sie den Kanal konkret ein?

Wir haben zum Beispiel 2013 nach der Einführung des Claims „Innovation and you“ einen Brand Jam veranstaltet: Global wurden unsere Mitarbeiter dazu aufgerufen, ihre ganz persönliche Philips-Geschichte zu erzählen. Ich hätte also zeigen können, wie ich früher mit grünem Hut und festem Schuhwerk in den Wald ging, um mit dem Fernglas Tiere zu beobachten und warum ich heute hier sitze. Es gab hunderte Einreichungen und die besten wurden ausgezeichnet. Da gab es sehr berührende Geschichten.

 

Beispiel aus dem Brand Jam: Kollege Carlos radelte durch seine Heimat Sao Paulo und filmte dunkle Ecken, die den Bewohnern Angst machten. Denen setzte er beleuchtete Orte entgegen, die die Brasilianer wieder für das soziale Leben nutzen. (c) Philips/Kaltura

Beispiel aus dem Brand Jam: Kollege Carlos radelte durch seine Heimat Sao Paulo und filmte dunkle Ecken, die den Bewohnern Angst machten. Denen setzte er beleuchtete Orte entgegen, die die Brasilianer wieder für das soziale Leben nutzen. (c) Philips/Kaltura

 

Eine Mitarbeiterin aus Irland berichtete ihren Kollegen von der Rettung ihrer frühgeborenen Zwillinge und filmte Monitore und andere technische Geräte von ihrem Unternehmen, die das Klinikpersonal dafür nutzte. (c) Screenshot: Philips/Kaltura

Eine Mitarbeiterin aus Irland berichtete ihren Kollegen von der Rettung ihrer frühgeborenen Zwillinge und filmte Monitore und andere technische Geräte von ihrem Unternehmen, die das Klinikpersonal dafür nutzte. (c) Screenshot: Philips/Kaltura

Welche Ziele stecken hinter Blue Tube?

Ich traf zum Beispiel bei einem Meeting einen Manager, der unsere neueste Zahnbürste noch nicht kannte – dabei machte Sylvie Meis längst Werbung dafür. Es war klar: Wir mussten mehr miteinander reden und intern kommunizieren. Die Filme gehören heute dazu.

Zunächst ging es um die Zentralisierung des Contents und die Möglichkeit für Mitarbeiter, sich und ihre Arbeit darzustellen. Inzwischen haben wir 32.000 User, 100.000 schauen sich pro Monat die Videos an. Früher haben wir in den Themensilos Consumer Lifestyle, Healthcare und Lighting gedacht, aber durch den Austausch ihrer Geschichten schauen unsere Mitarbeiter heute über den Tellerrand ihrer persönlichen Arbeit hinaus.

Und die Idee dahinter wird noch weiter getrieben: Gab es früher Townhall-Meetings nach Sektoren getrennt, machen wir diese heute bereichs- und themenübergreifend. Wir zeigen dabei kommende TV-Spots aus allen Bereichen ebenso wie Dokumentationen von Events mit Interviews von Rednern, Gästen und Mitarbeitern. Je besser ich meinen Arbeitgeber und unser Angebot für die Kunden kenne, desto stolzer macht mich das.

Sind die drei genannten Kernthemen noch dieselben?

Ja. Philips verändert sich seit etwa vier Jahren stark, im vergangenen Herbst gaben wir bekannt, dass wir uns teilen in Lighting Solutions und Health Tech, zu dem auch Consumer Lifestyle gehören wird. Da ist die interne Kommunikation besonders wichtig und braucht viel Zeit. Im letzten Townhall-Meeting vergangene Woche hat unsere Geschäftsführung ihre Strategien vorgestellt. Bei HealthTech sprechen wir in Zukunft vom Health Continuum: Die Menschen vernetzen sich immer mehr, sie tragen Fitness-Armbändern und tracken sich mit Hilfe von Apps. Es geht nicht mehr nur um das einzelne Bügeleisen, den Kaffeevollautomaten oder MRTs, sondern um Lösungen, die sich vom gesunden Leben über die Prävention zur Diagnostik und die Behandlung bis zur Gesundung zu Hause erstrecken. All das müssen die Mitarbeiter wissen.

In dem Meeting, das zwei Stunden dauerte, haben wir insgesamt neun Videos gezeigt. Es gab TV-Spots, einen Rückblick auf den Hauptstadtkongress und Beiträge zu einem aktuellen Pilotprojekt, das wir gemeinsam mit Allianz Global Partners gestartet haben. Unsere Mitarbeiter testen unsere Produkte und bekommen alle zwei Wochen ein Telefon-Coaching von einem Gesundheitsberater.

Haben Sie auch mitgemacht?

Ja. Ich habe eine Waage, ein Blutdruckmessgerät und die Betaversion eines Gesundheits-Trackers getestet, weil ich ein paar Kilos abnehmen und meine Cholesterinwerte senken wollte. Der Berater hat mich aber nicht ermahnt, jeden Tag eine Stunde zu joggen und nur noch Salat zu essen, sondern kleine Tricks verraten, die gut in meinen Alltag passen. Die ersten Kilos sind schon runter und mein Bluttest folgt in zwei Wochen.

Welche Inhalte gibt es noch?

Alle Filme, die wir selbst produzieren, werden bei Blue Tube eingestellt. Wir zeigen einfach, was wir bei Philips so machen. Zum Beispiel dauert jedes Townhall-Meeting normalerweise zwischen 90 und 120 Minuten, das wir anschließend in einem zehnminütigen Film zusammenfassen, damit jeder Mitarbeiter, der nicht dabei war, weiß, worum es ging.

Oder: Beim Sommerfest gab es eine Aktion, bei der wir alle Kollegen im Innenhof zusammengerufen haben. Jeder bekam eine blaue oder weiße Pappe, hielt sie hoch und am Ende ergaben die Pappen zusammen unser Logo. Wir haben die Aktion von der Dachterrasse eines Nachbarn aus gefilmt. Die Kollegen in Holland haben etwas Ähnliches gemacht im Stadion vom PSV Eindhoven, die hatten sogar eine Drohne. Aber rund um unsere Deutschlandzentrale, den „Tower“ in Hamburg, weht für eine Drohne immer zu viel Wind.

Eben noch live im Innenhof der Deutschlandfiliale in Hamburg, wenig später im Blue Tube: Das Making-of einer Mitarbeiter-Aktion, gefilmt von der Dachterrasse eines Nachbarn. (c) Philips

Eben noch live im Innenhof der Deutschlandfiliale in Hamburg, wenig später im Blue Tube: Das Making-of einer Mitarbeiter-Aktion, gefilmt von der Dachterrasse eines Nachbarn. (c) Philips

Wer arbeitet an Blue Tube?

Jeder unserer Mitarbeiter kann Videos einstellen, editieren, Gruppen einrichten, teilen, liken. Das Kernteam um Dennis Agusi und die externe Agentur Kaltura monitoren das, prüfen, ob alle Sicherheitsstandards erfüllt werden, ob die Kanäle stimmen und haben Einblicke in die Online-Statistik. Die 32.000 User haben viel Freiraum.

Welche kulturellen Unterschiede spielen bei einem internationalen Unternehmen eine Rolle?

Fast keine, wir sind ein Unternehmen und leben das jeden Tag. Die einzelnen Märkte entwickeln sich individuell, wir stellen nur die Kanäle und Werkzeuge zur Verfügung. Um Filme zu machen, zieht ja auch nie einer alleine los, das sind immer Teams. Ein Beispiel aus Deutschland: Vor der IFA gibt es immer einen Film zur Einstimmung für die Vertriebsleute. Der ist sehr emotional. Und laut (lacht). Aber danach gehen die Kollegen raus und rocken die Messe.

Wie arbeiten Sie über Abteilungsgrenzen hinweg an der Plattform?

Deutschland war Pilotmarkt für BCD, das seit 2014 global gelebt wird: Thomas Schönen leitet die Zusammenarbeit aus Brand, Communications und Digital. Bei uns fließt alles zusammen, wir koordinieren die Kommunikationsmaßnahmen gemeinsam und schauen, wie einzelne Kampagnen weitergespielt werden können. Der Bereich Brand schaut zum Beispiel, dass alle Richtlinien und das CI eingehalten werden, das füllt ganze Schwarten. Alle Filme haben ein vernünftiges Intro und Outro, die Logos müssen stimmen, ein Wildwuchs soll möglichst unterbunden werden. Das gilt auch für Lizenznehmer wie Philips TV, oder Gibson Brands – unser ehemaliges Lifestyle Entertainment Geschäft – die gerade eine Kooperation mit den Fantastischen Vier gestartet haben.

Wie arbeiten Sie konkret im Team?

Wir starten jeden Montag um 9 Uhr gemeinsam in die Woche. Jeder im Team hat drei bis fünf Minuten für seinen Beitrag. Wenn die Agenda sehr lang ist, stelle ich auch schon mal eine Eieruhr auf, damit es nicht zu lange dauert. Es gibt einen kurzen Rückblick, dann geht der Blick nach vorn. Was steht an diese Woche, was in den kommenden Monaten? Wo gibt es Synergien? Wo können wir unterstützen? Dabei haben wir die interne Kommunikation und das Setup der Tools immer im Kopf.

In meiner Abteilung arbeiten sechs Leute plus Werksstudenten, Trainees und Praktikanten. Jeder Sektor hat eigene Pressesprecher, dazu noch Spezialisten für die interne Kommunikation, Nachhaltigkeit/CSR und es gibt eine enge Zusammenarbeit mit HR und den Kollegen in Österreich und der Schweiz.

Gab es bei der Umsetzung auch Hindernisse?

Ach, das einzige Hindernis ist ja immer das Budget, denn wir legen schon Wert auf eine hochwertige Umsetzung. Aber das hier ist interne Kommunikation, wir drehen keinen Werbefilm fürs Abendprogramm! Es zählt die richtige Story, das muss also kein High End werden. Viel wichtiger ist die Motivation, gerade in Zeiten der Veränderung. Mitarbeiter, die schon seit Jahrzehnten hier arbeiten, haben einige Veränderungen erlebt. Selbst wenn sie die Strategie kennen, spielen Emotionen eine große Rolle. Da können Beispiele aus Holland, den USA oder Indien verbinden.

Ist Blue Tube Teil des internen Wissensmanagements?

Ja, es ist ein Baustein. Wir produzieren extra Infofilme zu neuen Produkten oder zur Zusammenarbeit mit Testimonials. Wenn wir mit Jürgen Klopp etwas fürs Internet zum neuen Kaffeevollautomaten drehen, ist das Video dazu auch im Intranet. Und im Film zur Allianz-Kooperation werden auch unsere Produkte haarklein erklärt.

Wollen die Mitarbeiter denn überhaupt gerne so sichtbar sein oder hilft Bewegtbild, die Scheu davor abzubauen?

Ich habe eine solche Scheu hier ehrlich gesagt nie erlebt, das hat mich anfangs selbst überrascht. Wenn die Chefs aus Holland zum Townhall-Meeting kommen, stellt ihnen auch gerne mal ein Backoffice-Kollege Fragen.

Die Mitarbeiter haben einfach Lust, zu zeigen, was sie machen, auch sie sind unsere Testimonials, für mich ganz wichtige Multiplikatoren unserer Marke. Die Philips Community ist wie ein internes Facebook – wenn wir da zu Aktionen aufrufen, steigen die Zugriffsraten signifikant. Noch mehr, seitdem wir regelmäßig Bewegtbild einsetzen.

Wir stellen vier Mal im Jahr in der Mitarbeiterzeitung Teams und einzelne Mitarbeiter vor, die sind nicht nur aus dem Management. Wir achten extra darauf, dass man im Magazin nicht drei Mal den Kopf vom CEO sieht. Und küren die Top 3-Mitarbeiter des Quartals, ihre Fotos werden im Tower ausgehängt, sie werden interviewt und die Beiträge im Townhall-Meeting gezeigt. Wenn das am Ende mehrere tausend Kollegen sehen, ist das doch toll.

Wen setzen Sie noch als Testimonial ein?

Zum Beispiel Serena Goldenbaum, eine bekannte Visagistin. Sie stylt Sylvie Meis, hat für Heidi Klum und Claudia Schiffer gearbeitet und reist mit Helene Fischer. Mit ihr machen wir Blogger-Workshops oder Beauty-Tage mit Journalisten, der muss niemand erklären, was sie sagen soll. Wir lassen sie einfach plappern, weil ihre Begeisterung aus dem eigenen Erleben kommt. Bei solchen Aktionen sind immer Fotografen oder Kameraleute dabei, das zeigen wir dann auch intern.

Nutzen Sie den internen Content auch für die externe Kommunikation?

Ich würde gerne viel mehr internen Content für alle auf Youtube stellen, aber da muss man sehr vorsichtig sein wegen der Bild-, Persönlichkeits- und Urheberrechte. Es gab allerdings zum Beispiel interne Filme zur Kooperation mit dem FC Bayern, als wir das Licht in der Allianz-Arena auf LED umgestellt haben oder nach dem WM-Sieg das Empire State Building in Deutschlandfarben erstrahlte. Die Videos zeigen unsere Manager auch schon mal Aktionären und wir geben das raus.

Haben Sie selbst auch schon etwas bei Blue Tube geteilt?

Nur mein Team. Aktuell produzieren wir gerade den Rückblick aufs letzte Townhall-Meeting, morgen wird das finalisiert und übermorgen gibt es per Mail einen Link dazu im Intranet. Das Ganze untertitelt für Kollegen weltweit, so dass sie das Video auf den Bildschirmen, die zum Beispiel in den Caféterien stehen, schauen können. Da gibt es immer Neuigkeiten zum Kaffee.

Was hat Sie bei der Bewegtbildarbeit besonders berührt?

Als ich etwa zwei Jahre im Unternehmen war, sollten wir im Marketing Consumer Lifestyle zwei Wochen vor der IFA einen emotionalen Film für das Abschlussplenum unserer Vertriebstage direkt vor der Messe erstellen. Also haben wir ein Video aus etwa 20 Hollywood-Blockbustern geschaffen, integriert mit unseren Produkten, Zahlen und aktuellen Kampagnenmotiven für das Jahresendgeschäft. Das Ganze cool geschnitten und mit toller Musik unterlegt. Bei der Vorführung lief der Film in voller Lautstärke. Als es dafür Stand Ovations von 300 Zuschauern gab, war das Gänsehaut pur. Und als am nächsten Tag der Chef aus Amsterdam per Mail Glückwünsche schickte, wussten wir, wir haben alles richtig gemacht. Seitdem ist „noch so ein Film“ bei uns ein geflügeltes Wort und es gibt für unsere Mitarbeiter einen vor jedem großen Event.

 
Sebastian Lindemann (c) Philips
Sebastian Lindemann
Philips

Sebastian Lindemann ist Head of Communication bei Philips Market DACH in Hamburg. Zuvor war der studierte Forstwissenschaftler PR-Manager im dortigen Bereich Consumer Lifestyle und Berater bei verschiedenen Agenturen.

 

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