In einer globalen Nachhaltigkeitsstudie schneiden deutsche Firmen schwach ab. (c) Getty Images / HT-Pix
In einer globalen Nachhaltigkeitsstudie schneiden deutsche Firmen schwach ab. (c) Getty Images / HT-Pix
„Global Top 100“-Studie

Nachhaltigkeit: deutsche Unternehmen schwach

Lediglich vier deutsche Unternehmen erreichen die Top 100 der nachhaltigsten Konzerne der Welt. Firmen aus Dänemark, Frankreich und Finnland führen.
Aus der Redaktion

Siemens auf Platz 28, die Commerzbank (Platz 67), Osram (77) und BMW (99) sind die einzigen Konzerne aus Deutschland, die es 2019 in die „Global Top 100“ der nachhaltigsten Großunternehmen schaffen. Das ist aus deutscher Sicht das Ergebnis einer weltweiten Nachhaltigkeitsstudie, die das kanadische Medien- und Beratungsunterunternehmen Corporate Knights beim Weltwirtschaftsforum in Davos vorstellte.

Die Studie erschien bereits zum fünfzehnten Mal. Sie analysiert mehr als 7.500 Unternehmen, die jeweils mindestens eine Milliarde US-Dollar Umsatz erzielen, hinsichtlich Faktoren wie Klima- und Umweltbilanz, Erzeugung nachhaltiger Produkte sowie Diversity und Gleichberechtigung im Management.

Das Biotechnikunternehmen Chr. Hansen Holding aus Dänemark ist laut der Studie das nachhaltigste Unternehmen der Welt. Auf Platz zwei liegt der französische Mode- und Luxuskonzern Kering SA (unter anderem Gucci, Yves Saint Laurent, Alexander McQueen), gefolgt von Neste Oyj aus Finnland, einem Hersteller und Händler für Erdölprodukte.

Die Macher der globalen Nachhaltigkeitsstudie werteten eigenen Angaben zufolge etwa 3,7 Millionen Datenpunkte aus. Ein Team aus zehn Mitarbeitern investierte demnach rund 5.000 Arbeitsstunden in ihre Erstellung. Nachhaltigkeit gilt als zunehmend wichtiger werdender Faktor im Employer Branding.

 

 
 

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