Insgesamt steigt die Zahl der aktiven Interim-Manager weiter an. (c) Thinkstock/Rawpixel Ltd
Insgesamt steigt die Zahl der aktiven Interim-Manager weiter an. (c) Thinkstock/Rawpixel Ltd
Nachgefragt bei der Branchenvertretung

Was verdient ein Interim-Manager in der Komm-Branche, Frau Strack?

Thema Interim-Management in der Kommunikationsbranche: Wir haben bei der Vorstandsvorsitzenden der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) mal nach den wichtigsten Fakten gefragt.
Felicitas Ernst

Frau Strack, wie hoch sind die Tagessätze schätzungsweise bei Interim-Managern in der Kommunikationsbranche?

Marei Strack: Gut die Hälfte der befragten Interim-Manager erwartet für 2016 Tagessätze in einer Spanne zwischen 1.000 und 1.300 Euro. Die Tagessätze variieren im Interim-Management sehr stark und sind in erster Linie abhängig von Aufgabenstellung und Funktion. Auch die Unternehmensgröße spielt eine Rolle. Die Tagessätze im Kommunikationsumfeld können hier eingeordnet werden.

Nachgefragt bei Marei Strack, Vorstandsvorsitzend der Dachgesellschaft Deutscher Interim Management e.V. (DDIM)

Nachgefragt bei Marei Strack, Vorstandsvorsitzende der Dachgesellschaft Deutscher Interim Management e.V. (DDIM) Foto: DDIM

Wie viele Interim-Manager gibt es in der Kommunikationsbranche circa? Steigen die Zahlen im Vergleich zu vorhergehenden Jahren?

Insgesamt steigt die Zahl der aktiven Interim-Manager weiter an. Bei den Managern auf Zeit, die auf den oberen Managementebenen oder mit umfassender Projektleitungsfunktion tätig sind, erwartet die DDIM eine Zunahme von 7.500 (Ende 2015) auf 8.000 (Ende 2016). Wie viele davon ganz konkret im Bereich Unternehmenskommunikation tätig sind, lässt sich nur schwer sagen. Der Anteil der Manager aus diesem Bereich ist verhältnismäßig gering.

Ihre Prognose: Wie sehen Sie die Zukunft für Interim-Manager allgemein und in der Komm-Branche?

Die aktuelle Prognose und die Erwartungen der DDIM decken sich. Für 2016 erwarten wir ein steigendes Marktvolumen. Dieses wird getrieben durch die zunehmende Nachfrage nach hochqualifizierten Spezialisten im Allgemeinen und die Digitalisierungsbestrebungen vieler Unternehmen im Speziellen. Hier werden Interim-Manager vermehrt als Spezialisten gefragt. Insgesamt geht der Trend dahin, sich für besondere Projekte und Aufgabenstellungen externe Experten auf Zeit ins Haus zu holen. Das gilt auch für das Kommunikationsumfeld.

Die hier genannten Ergebnisse basieren auf der aktuellen, jährlichen Mitgliederumfrage der DDIM bei Interim-Managern, die auf den oberen Managementebenen oder mit umfassender Projektleitungsfunktion tätig sind, sowie den der DDIM angeschlossenen Interim Management Dienstleistern.

 
 

ps/NEWS: Der Newsletter für PR-Profis

 

Ob wichtige Nachrichten, Hintergründe, Case Studies oder aktuelle Debatten: Mit den ps/NEWS erhalten Sie die wichtigsten Informationen der Kommunikationsbranche kostenlos in Ihre Mailbox.
 

CAPTCHA

This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.



randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

Thomas Möller leitet ab sofort die Unternehmenskommunikation von Merck. (c) Merck
Thomas Möller (c) Merck
Lesezeit 2 Min.
Meldung

Möller übernimmt für Birnstiel

Thomas Möller war 2017 zu Merck gekommen und zuletzt für den Bereich Corporate Communications verantwortlich. »weiterlesen
 
Susan Hölling und Björn-Christian Hasse
Co_CEOs: Susan Hölling und Björn-Christian Hasse (c) BCW
Lesezeit 3 Min.
Meldung

BCW ab sofort mit Doppelspitze

Susan Hölling und Björn-Christian Hasse werden Co-CEOs bei BCW Deutschland und damit Nachfolger von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach. »weiterlesen
 
Der aktuelle Digitalisierungsschub sollte für zeitgemäße Strukturen in der Kommunikation genutzt werden, findet Eckhard Klockhaus. (c) Getty Images/metamorworks
Foto: Getty Images/metamorworks
Lesezeit 5 Min.
Ratgeber

Projekt „Newsroom“ – wenn nicht jetzt, wann dann?

Kommunikationsabteilungen haben in kürzester Zeit ihre Prozesse und Workflows digitalisiert. Gute Voraussetzungen, um das Projekt „Newsroom“ anzugehen. »weiterlesen
 
Mehr als 117.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe. Firmensitz ist Ludwigshafen. (c) BASF
Foto: BASF
Lesezeit 1 Min.
Meldung

Neue Kommunikationschefin bei BASF

Nina Schwab-Hautzinger tritt ab November die Nachfolge von Anke Schmidt an. »weiterlesen
 
Kommentierung und Färbung von Sachtexten nehmen zu, beobachtet Kristin Breuer vom VfA. (c) Getty Images/metamorworks
Foto: Getty Images/metamorworks
Lesezeit 2 Min.
Kommentar

Substanzlose Schnellschüsse

Clickbaiting, Quatsch-Geschichte, zu viel Meinung – wie Kristin Breuer vom Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (VfA) die Berichterstattung in deutschen Leitmedien wahrnimmt. »weiterlesen
 
Weg vom „Plastik-Bashing“: Mit einer Kampagne wollten zwei Verbände die Debatte um Kunststoff versachlichen. (c) Getty Images/Harry Wedzinga
Foto: Getty Images/Harry Wedzinga
Lesezeit 4 Min.
Gastbeitrag

Ambivalentes Plastik

Kunststoffverpackungen verschmutzen die Meere. Die Verbände IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen und Plastics Europe Deutschland versuchen trotzdem, eine sachliche Diskussion anzustoßen. »weiterlesen