Fünf von sechs Mitarbeitermagazinen erscheinen als Print-Version. (c) Getty Images / FabrikaCr
Fünf von sechs Mitarbeitermagazinen erscheinen als Print-Version. (c) Getty Images / FabrikaCr
Interne Kommunikation

Mitarbeitermagazine: Print statt Web statt App

Mitarbeitermagazine werden digital – laut einer Studie von Kammann Rossi und SCM jedoch längst nicht in dem Tempo wie noch vor Kurzem prophezeit.
Aus der Redaktion

Etwa fünf von sechs Mitarbeitermagazinen erscheinen weiterhin in gedruckter Form. Nur gut die Hälfte der Magazine werden auch in einer Online-Version publiziert und Mitarbeiter-Apps spielen kaum eine Rolle. Das ergab eine Studie, für welche die Corporate-Publishing-Agentur Kammann Rossi und die School for Communication and Management (SCM) gemeinsam 235 Kommunikationsexperten aus der DACH-Region befragten.

Demnach werden derzeit rund 83 Prozent der Mitarbeitermagazine im deutschsprachigen Raum als Print-Version veröffentlicht. Von reinen Online-Magazinen oder Online-Versionen der Print-Ausgaben berichteten rund 52 Prozent der Befragten. Mitarbeiter-Apps setzen lediglich 4,2 Prozent der Studienteilnehmer ein.

Damit haben sich die Erwartungen der Befragten an die Zukunft der Mitarbeitermagazine bislang nicht erfüllt. Bei der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2017 hatten 65 Prozent angegeben, Mitarbeiter-Apps seien das Medium der Wahl für die interne Kommunikation, Online-Magazine kamen sogar auf einen Wert von 87 Prozent. Die neue Untersuchung zeigt nun, dass dieser Digitalisierungstrend offensichtlich mehr Zeit beansprucht als angenommen. So werden beispielsweise laut Studie weiterhin nur knapp zehn Prozent aller Inhalte zielgruppenspezifisch über verschiedene Kanäle ausgespielt.

Bestätigt wurden dagegen die Erwartungen an die Budgetentwicklung. Wie in der Vorgängerstudie 2017 angenommen, konnte seither seitens der Umfrageteilnehmer keine Erhöhung der Budgets für Mitarbeitermagazine festgestellt werden.

 

 
 

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