Dorothee Bär, hier auf dem Kommunikationskongress 2018, hat einen der reichweitenstärksten Linkedin-Auftritte unter deutschen Politiker:innen. (c) Jana Legler/Quadriga Media
Dorothee Bär, hier auf dem Kommunikationskongress 2018, hat einen der reichweitenstärksten Linkedin-Auftritte unter deutschen Politiker:innen. (c) Jana Legler/Quadriga Media
Reichweitenstärkste Politiker:innen

Linkedin: Dorothee Bär einzige Frau unter Top-10

Als einzige Spitzenpolitikerin platziert sich Dorothee Bär (CSU) unter den zehn reichweitenstärksten Linkedin-Profilen deutscher Politiker:innen.
Aus der Redaktion

Deutsche Politikerinnen sind auf Linkedin rar, wie eine aktuelle Analyse der Münchner Kommunikationsberatung Cocodibu zeigt. Demnach wird von den zehn reichweitenstärksten Accounts deutscher Politiker:innen nur ein einziger von einer Frau geführt: Dorothee Bär, Digitalisierungsbeauftragte der Bundesregierung, rangiert mit rund 5.000 Followern auf Platz neun im Oktober-Ranking. Führend auf dem Netzwerk bleibt Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) mit über 31.000 Followern. Schröder ist zugleich der einzige SPD-Politiker im CDU- und FDP-geprägten Ranking.

Auf Platz zwei folgt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (23.154 Follower). Spahn legte im Vergleich zum Vormonat um 32 Prozent zu, was unter anderem auf private Einblicke zurückzuführen ist. So postete der an Covid-19 erkrankte CDU-Politiker einen Videoclip aus der Quarantäne. Der Post ging innerhalb kürzester Zeit viral. Auf Platz drei liegt Roderich Kiesewetter, ebenfalls von der CDU, mit 18.751 Followern. Neu im Oktober eingestiegen ist Friedrich Merz.

Die zehn reichweitenstärksten Linkedin-Profile deutscher Politiker:innen. (c) Cocodibu

Die zehn reichweitenstärksten Linkedin-Profile deutscher Politiker:innen. (c) Cocodibu

Mit dem „Linkedin-Polit-Check“ misst die Münchner Agentur monatlich die Performance deutscher Politiker:innen auf dem Business-Netzwerk Linkedin. Kriterien für das Ranking sind die Anzahl der Follower sowie das prozentuale respektive absolute Wachstum innerhalb des Untersuchungszeitraums vom 1. Oktober bis 1. November 2020.

 

 
 


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