Facebook-Kritiker Greenspan erhebt schwere Vorwürfe gegen das soziale Netzwerk. (c) Getty Images/rfranca
Facebook-Kritiker Greenspan erhebt schwere Vorwürfe gegen das soziale Netzwerk. (c) Getty Images/rfranca
Kritik an Facebook

Ist jeder zweite aktive Facebook-Nutzer ein Fake?

Das behauptet zumindest der Facebook-Kritiker Aaron Greenspan. Tatsächlich werfen die regelmäßig vermeldeten Nutzerzahlen des sozialen Netzwerks einige Fragen auf.
Aus der Redaktion

Facebook-Kritiker Aaron Greenspan hat in einer von ihm veröffentlichen Studie schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen erhoben. Die von Facebook regelmäßig veröffentlichten Nutzerzahlen seien „widersprüchlich und absurd“. Die angegebene Zahl von 2,2 Milliarden aktiven monatlichen Nutzern sei übertrieben. In Wahrheit sei jedes zweite Konto ein Fake, wie Greenspan im Rahmen der Untersuchung erklärt.

Laut Greenspan habe Facebook keine Möglichkeit, genau zu ermitteln, welche Nutzer echt seien und welche nicht. Das Unternehmen begehe also regelmäßigen Betrug an seinen Investoren und der Werbung treibenden Industrie. 

Facebook-Chef Mark Zuckerberg bezeichnet er als den möglicherweise „größten Hochstapler der Geschichte“. Facebook streitet die Vorwürfe ab. Die Studie sei eindeutig falsch, erklärt ein Unternehmenssprecher.

Tatsächlich räumt das Unternehmen selbst ein, dass zwei bis drei Prozent der Facebook-Accounts nicht echt seien. Diese Einschätzung wirkt jedoch eher optimistisch, hat das Unternehmen doch nach eigenen Angaben 2018 allein im ersten Quartal 583 Millionen Accounts geschlossen. 

 

 
 


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