Journalisten bleiben den Printmedien treu (c)  Thinkstock/Rallef
Journalisten bleiben den Printmedien treu (c) Thinkstock/Rallef
Topic-Pro-Umfrage

Journalisten sind Social-Media-Muffel

Dass Journalisten mehr Geld für Printprodukte ausgeben als der Durchschnittsdeutsche, ist keine Überraschung. Allerdings zeigt eine aktuelle Umfrage, dass Journalisten auch außerhalb des Büros keine Social-Media-Fans sind.
Eva Theil

Die Themen- und Mediadatenbank Topic Pro hat eine Umfrage zur Häufigkeit der Internetnutzung von Journalisten in ihrer Freizeit durchgeführt. Erstaunlicherweise sind Journalisten auch außerhalb des Büros Social-Media-Muffel.

Im Gegensatz zu einem Durchschnittsdeutschen (50 Prozent) versenden nur 32 Prozent der befragten Journalisten Mitteilungen in sozialen Netzwerken. Auch andere Online-Dienstleistungen wie Internet-Telefonie oder Reisedienstleistungen werden vom Durchschnittsdeutschen weitaus häufiger genutzt als von Journalisten. Mit Ausnahme des Online-Banking: Hier gaben 58 Prozent der Journalisten an, entsprechende Seiten häufig zu besuchen. Bei den Durschnittsdeutschen waren es nur 52 Prozent.

Beim Thema Printmedien halten die Journalisten die Branche am Laufen. Während der Durchschnittsdeutsche nur zwölf Euro im Monat für Bücher ausgibt, investieren Journalisten 36.09 Euro im Monat. Auch bei Zeitschriften und Zeitungen geben Journalisten regelmäßig mehr aus.

Die höchsten Ausgaben haben Journalisten monatlich für Nahrung und Getränke. Am wenigstens geben Sie laut der Umfrage für Haushaltsgeräte aus.

Quelle: Mount Barley

Zur Studie

Die Themen- und Mediadatenbank „Topic Pro“ hat 470 Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihrer Internetaktivität und monatlichen Ausgaben befragt und mit den Werten eines durchschnittlichen Deutschen verglichen. Die Angaben des Durchschnittsdeutschen kommen aus dem Jahrbuch 2014 vom Statistischen Bundesamt.

 
 


randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

Siemens dachte die interne Kommunikation neu. Heraus kam Coffee Mug. / Kaffeetasse: (c) Getty Images/seb_ra
Kaffeetasse: (c) Getty Images/seb_ra
Gastbeitrag

Wie Coffee Mug die IK bei Siemens verändert

Mit Coffee Mug krempelt Siemens die interne Kommunikation um. Vorbild für die Software sind soziale Medien. »weiterlesen
 
Sollten Unternehmen sich für eine Klarnamenpflicht aussprechen – oder dagegen? (c) Getty Images / Михаил Руденко
Foto: Getty Images / Михаил Руденко
Analyse

Klarnamenpflicht – haben Unternehmen etwas davon?

Wieder einmal diskutiert Deutschland über eine Klarnamenpflicht in den sozialen Medien. Sollten Unternehmen sich dafür oder dagegen aussprechen?   »weiterlesen
 
Facebook will seine Praxis in Bezug auf politische Werbung nicht ändern. (c) Getty Images / ipopba
Foto: Getty Images / ipopba
Meldung

Politische Werbung: Facebook hält an Linie fest

Facebook will seine Praxis in Bezug auf politische Werbung nicht ändern. Nutzer sollen jedoch mehr Kontrolle bekommen.
 
Welches sind die peinlichsten Social-Media-Fails des Jahres 2019? / Symbolbild Shitstorm: (c) Getty Images/ filmfoto
Foto: Getty Images/ filmfoto
Bericht

Die peinlichsten Social-Media-Fails 2019

Der Titel "Peinlichster Social-Media-Fail 2019" ist heiß umkämpft. Mehrere Kandidaten kommen infrage.
 
Die neue Ausgabe des pressesprecher: Krise 06/2019 / (c) pressesprecher
Die neue Ausgabe des pressesprecher: Krise 06/2019 / (c) pressesprecher
Meldung

Das neue Print-Magazin ist da!

Eine Reihe namhafter Unternehmen in Deutschland kriselt. Wie können Kommunikationsabteilungen damit umgehen? Darum geht es im neuen Printheft zum Thema „Krise“. »weiterlesen
 
Mesut Özil zog mit einem Tweet zur Behandlung der Uiguren den Unmut seiner chinesischen Fans auf sich. (c) FC Arsenal
Foto: FC Arsenal
Meldung

Özil kritisiert, Arsenal laviert, China blockiert

In einem Tweet kritisierte Mesut Özil das Schweigen muslimischer Staaten zur Uiguren-Verfolgung Chinas. Das chinesische Fernsehen reagierte prompt. »weiterlesen