Investor Relations vernachlässigen Digitalisierung. (c) Getty Images/ipopba
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Studie

Investor Relations vernachlässigen Digitalisierung

Wie digital sind die deutschen Investor Relations? Eine kürzlich veröffentlichte Studie liefert Einblicke.
Aus der Redaktion

Die Digitalisierung ist in einem Großteil der deutschen Investor-Relations-Abteilungen noch nicht angekommen. Zu diesem Ergebnis kommt die am vergangenen Donnerstag veröffentlichte Studie „Digital Leadership in Investor Relations“ des Deutschen Investor Relations-Verbandes (DIRK) in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig.

Demnach orientiert sich ein Großteil der Befragten (58 Prozent) lediglich an der Digitalisierungsstrategie des Unternehmens. Nur acht Prozent haben eine spezielle Investor-Relations-Digitalisierungsstrategie erarbeitet. Zwar setzt ein großer Teil der Befragten (71 Prozent) digitale Instrumente ein, um die Arbeit effizienter zu gestalten. Nur ein sehr geringer Teil nutzt jedoch die Digitalisierung, um sich als Vorreiter in der Branche zu positionieren.

Als Hauptbarrieren wurden die hohen Kosten der Implementierung neuer Instrumente, fehlende finanzielle und personelle Ressourcen sowie auch der Datenschutz identifiziert.

Über die Studie

Basis der Studie waren 22 qualitative Interviews mit Vertretern von Aktiengesellschaften sowie eine quantitative Befragung von 73 Unternehmen aus dem Prime Standard und dem Freiverkehr. Die vollständige Studie kann hier eingesehen und heruntergeladen werden.

 
 

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