Die Ergebnisse des European Communication Monitor (c) iStock/Bratovanov
Die Ergebnisse des European Communication Monitor (c) iStock/Bratovanov

Internationale Kommunikation ist oft mangelhaft

Kommunikationsstrategien deutscher Firmen schneiden im europäischen Vergleich aber noch gut ab.

Die internationale Kommunikation wird in den kommenden drei Jahren stark in ihrer Bedeutung wachsen. Dies glauben rund 75 Prozent der innerhalb der Studie European Communication Monitor (ECM) befragten Kommunikationsmanager. Dem gegenüber steht allerdings das Eingeständnis der Profis, dass nur ein kleiner Teil der Unternehmen über ausgearbeitete Strategien für die internationale Kommunikation verfügt.

In der Exportnation Deutschland, wo gekonntes internationales Kommunizieren besonders bedeutend ist, halten immerhin 58 Prozent der Befragten die diesbezüglichen Fähigkeiten in ihren Unternehmen für ausreichend. Doch auch hierzulande sieht Dirk Popp, CEO von Ketchum Pleon Deutschland, in der globalen PR Nachholbedarf: „Viele deutsche Unternehmen sprechen außerhalb von Deutschland nur ihre Kunden an und vergessen Meinungsbildner oder auch Kritikergruppen – auf Dauer eine riskante Strategie.“

Ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die Relevanz sozialer Medien stagniert. Erstmals seit fünf Jahren ist die Bedeutung von Facebook, Twitter und Co. für die Unternehmenskommunikation nicht weiter gestiegen. Die Nutzung von Social Media gilt inzwischen mit einer Zustimmung von 70 Prozent der Kommunikatoren als selbstverständlich.

Der ECM wird regelmäßig von einem Verbund elf europäischer Universitäten erstellt. In diesem Jahr wurden dafür unter der Leitung von Professor Ansgar Zerfaß von der Universität Leipzig über 2.700 Kommunikations-Profis aus 43 europäischen Ländern befragt.

Weitere Informationen unter: www.communicationmonitor.eu 

 
 

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