Gemeinschaftsinitivative will Unternehmenskommunikation weiterentwickeln (c)Thinkstock/Anadmist
Gemeinschaftsinitivative will Unternehmenskommunikation weiterentwickeln (c)Thinkstock/Anadmist
Unternehmenskommunikation

Initiative für mehr Forschung

Das Förderungsprogramm einer Gemeinschaftsinitiative soll die wissenschaftliche Forschung im Bereich Unternehmenskommunikation identifizieren und stärken.
Eva Theil

Das neue Förderungsprogramm der Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung und Kommunikation "Value Creative Communication" soll die Zukunft der Unternehmenskommunikation neu erfassen und optimieren.

In Zusammenarbeit mit mehr als 30 Unternehmen darunter unter anderem BMW, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Bahn, Deutsche Post DHL, Bosch und Thyssen Krupp und den fünf Professoren Angsar Zerfaß und Günter Bentele der Universität Leipzig, Claudia Mast von der Universität Hohenheim, Ulrike Röttger von der WWU Münster und Joachim Schwalbach von der Humboldt Universität zu Berlin sollen wesentliche Ziele, wie die Profilbildung der Profession des Kommunikationsmanagement herausgearbeitet werden.

Das Programm

Das Förderungsprogramm ist in vier aufeinander abgestimmte Module unterteilt und wird sich auf fünf Jahre erstrecken. Fragen wie "wie verändern neue gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Megatrends die Unternehmenskommunikation?" oder "wie trägt Kommunikation zum Unternehmenserfolg bei?" sollen dabei geklärt werden.

Mit dem Programm startet das weltweit größte Förderungsprogramm zur Unternehmenskommunikation hinsichtlich des Umfangs, der abgefragten Inhalte, der beteiligten Experten und des Budgets. Besonders ist dabei auch, dass Beteiligte aus Praxis und Theorie an einen Tisch kommen und gemeinsam an dem Programm arbeiten, um somit ein umfassendes Projekt generieren zu können.

Ansgar Zerfaß, Claudia Mast, Günter Bentele, Ulrike Röttger, Joachim Schwalbach (v. l.) (c) Tobias Tanzyna

Ansgar Zerfaß, Professor der Universität Leipzig betont: "Einzelne Akteure oder die Forschung allein können die Herausforderungen der Profession nicht umfassend bearbeiten. Die Zeiten von Einzeltheorien sind vorbei. Alle, die das Feld maßgeblich prägen, müssen an einem Strang ziehen." Bis zum Sommer 2017 sollen die ersten zwei Module des Programms abgeschlossen werden. Die letzten beiden Module werden dann Ende 2019 beendet.

Zur Studie

In Zusammenarbeit mit mehr als 30 Unternehmen, vier Universitäten und internationalen Forschern der Gemeinschaftsinitiative "Akademische Gesellschaft für Unternehmensführung und Kommunikation" soll das Forschungsgebiet der Unternehmenskommunikation in einem zweiteiligen Verfahren bis 2019 neu erarbeitet und abgebildet werden. 

 
 

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