Wasteland goes Wohlfühlort! Die neue Mitte Altona (c) Oliver Fantitsch
Wasteland goes Wohlfühlort! Die neue Mitte Altona (c) Oliver Fantitsch

Hamburgs neue Mitte

BER, Stuttgart 21, Elbphilharmonie – die Kommunikation von Großbauprojekten ist heikel. Der Hamburger Stadtplaner Johannes Gerdelmann erzählt bei einem Baustellen-Rundgang durch die „Neue Mitte Altona“, wie es gelingt, alle Stakeholder einzubinden – und warum Transparenz auch erschlagen kann.
Hilkka Zebothsen

Auf dem Dach des Bahnhofsparkhauses in Hamburg-Altona. Die Sonne scheint, eine steife Brise weht. Gleise, soweit das Auge reicht. Die meisten werden bald verschwunden sein: Denn der zweitgrößte Fernbahnhof der Stadt soll verlegt werden, auf dem ehemaligen Gelände entsteht ein komplett neuer Stadtteil.

Herr Gerdelmann, werden die Hamburger diesen Bahnhof vermissen?

Johannes Gerdelmann: Als Anfang der 1970er Jahre der alte Gründerzeitbahnhof, der schon vom Standort des jetzigen Rathauses nach Norden verlagert worden war, abgerissen wurde, war das für die Altonaer ein schmerzlicher Verlust. Wenn man hier heute sagt, wir legen Hand an ein so zentrales Element wie den Bahnhof, weckt man solche Gefühle wieder. Der heutige Bahnhof ist aber nicht besonders hübsch – und wir werden ihn nicht anrühren. Er bleibt als hochfrequentierter S-Bahn- und Busbahnhof bestehen.

Wasteland goes Wohlfühlwohnort?

Wir schaffen aus dem „Urban Fringe“, dem innerstädtischen Niemandsland, ein neues Quartier: Entlang der heutigen Gleise entsteht ein Park, weiter nördlich ein Wohngebiet.  

Das wird das zweitgrößte Stadtentwicklungsprojekt nach der Hafencity.

Ja, aber wir wollen extra keine kommunikative Nähe zur Hafencity, das bringt eher Schwierigkeiten. Die schiere Größe eines Projekts an sich ist ja kein Qualitätsmerkmal und die hiesige Ausrichtung ist eine ganz andere. Die Hafencity ist die bauliche und inhaltliche Verlängerung der Innenstadt. Hier geht es darum, in einer Gegend, in der „Stadt“ bisher ausformuliert war, die Nachbarschaft zu ergänzen. Wir haben in der Kommunikation immer betont: Wir sind zwar nicht klein, aber wollen Quartiersqualität.  

Wie äußert sich das konkret im Außen?

Indem wir die Formen der bestehenden Bauten aus der Nachbarschaft aufnehmen. Wir nennen das die „Altonaer Körnigkeit“: Hier gibt es keine langen Fluchten wie im Zeilenstadtbau. Selbst wenn die Häuser im Schnitt dieselbe Höhe haben, verspringen die Fassaden und die Gebäude sind durch viele Eingänge einzeln erkennbar, es entstehen kleine Plätze und Innenhöfe. Auch das ist eine Form von Kommunikation.  

Also lehnt sich die „Neue Mitte“ an die alte an?

Eigentlich ist die Bezeichnung „Neue Mitte“ ein Missverständnis, das klingt so nach Berlin. „Mitte Altona“ ist nur ein Verwaltungsbegriff, weil das Planungsgebiet in der geografischen Mitte der drei Stadtteile Bahrenfeld, Altona und Ottensen liegt – die alle zu nennen, wäre aber zu lang. Es gab keine alte Mitte, die durch eine neue ersetzt werden sollte, so war nur der Titel des Rechtsinstruments.

Bei einem so großen Projekt hat die ­Kommunikation sicher eine Schlüssel­rolle. Welche unterschiedlichen Ziel­gruppen gab es?

Anwohner, verschiedene Initiativen, Inves­­toren, die Bahn und Politik.

Welche Themen stehen im Fokus der ­K­ommunikation?

Bei einem wichtigen Faktor hatten wir Glück: Durch die späte Entscheidung, den Bahnhof zu verlegen, wurden zwei inhaltliche Themen für uns voneinander getrennt, da liefen die vielen Gespräche zur Stadtteilentwicklung längst. Der drohende Verlust des Bahnhofs kochte nicht so hoch. Die zentrale Diskussion drehte sich hier eher darum, wer über die Neugestaltung entscheidet – die Stadt oder Investoren?  

Wie haben Sie sich auf die Zielgruppe der Anwohner eingestellt?

Die unterteilte sich in zwei Gruppen: Die direkten Anwohner, die vor allem wissen wollten, was die „Neue Mitte“ ganz konkret für ihr Leben, ihre Familie, ihr Haus bedeutet. Und es gab Repräsentanten der Grundsatzdiskussion „wie wollen wir leben?“, die auch die mediale Reichweite des Projekts genutzt haben.

Gab es viele emotionale Momente?

Das waren intensive Diskussionen. Die Initiative „Recht auf Stadt“ forderte in einem Moratorium, die laufenden Planungen zu stoppen. Da hatten wir gleich zwei Probleme: Zum einen hatten wir von Investoren schon mit einer so genannten „Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme“ große Zugeständnisse gefordert. Zum anderen hätte ein solches Moratorium großen Zeitverzug bedeutet. Das war ein großer kommunikativer Spagat.

Wie haben Sie reagiert?

Wir haben verdeutlicht, dass die dann folgenden Rechtswege – zwischenzeitlich wurden sogar Zwangsenteignungen gefordert – jahrelange Rechtsstreits nach sich ziehen würden, während wir jetzt schon Konsens hergestellt hatten und die Wohnungen schnell brauchen. Und wir hatten sehr viele Forderungen der Mitbestimmer bereits selbst eingeplant.

Welche Kommunikationskanäle haben Sie genutzt?

Info- und Beteiligungsveranstaltungen, unsere Webseite, Kooperationen mit Initiativen und eine eigene Zeitung.

Wir spazieren durch Altona an den Bahngleisen entlang. Gerdelmann kennt hier jeden Baum und jede Mauer.

Welche Erfahrungen haben Sie mit den Veranstaltungen gemacht?

Die waren ursprünglich allein zur Information konzipiert, aber in ihnen wurde schnell konfrontativ diskutiert. Da wurde dann hundertprozentiger öffentlich geförderter Wohnungsbau gefordert, doch der ist politisch nicht gewollt. Zu schlecht sind die gesellschaftlichen Erfahrungen mit Stadtteilen mit 60, 80 oder 100 Prozent sozialgefördertem Wohnungsbau.  

Kommunikativ sind solche Veranstaltungen sicher eine Herausforderung.

Ja. Keiner diskutiert mit seinem Mechaniker, „kann die Bremse nicht dort hin?“ Niemand käme auf die Idee, sich sein Auto durch eine Bürgerversammlung entwerfen zu lassen. Aber bei einem neuen Stadtteil wollen viele mitreden, weil es ja auch viele betrifft. Dabei wird manchmal vergessen, dass es auch eines gewissen fachlichen Hintergrunds bedarf. Auch der Zuhörermix ist nicht einfach: Sie haben da je ein Drittel kompetente Menschen, die fachlich auf Ihrem Niveau stehen; durch vorherige Veranstaltungen Vorgebildete und Neueinsteiger ohne Vorwissen, die dann fragen, ob wir auch an die Entsorgung der Altlasten gedacht hätten. Wir wollten verhindern, dass die Veranstaltungen von einzelnen Interessensgruppen gesprengt werden und mussten uns profunder aufstellen.

Was haben Sie getan?

Wir haben vieles in der Kommunikation angepasst und Experten eingebunden: Externe Berater, die zum Beispiel schon den Uni-Neubau im Wohngebiet Eimsbüttel oder die Messe-Erweiterung in der City begleitet hatten. Ganz konkret haben wir in den einzelnen Gesprächsrunden, in denen mehr Beteiligung als Information möglich war, die Sitzordnung von der konfrontativen Reihenbestuhlung in Open Spaces, Kreise oder Tischgruppen geändert. Auf der Tagesordnung ging es nicht mehr um das große Ganze, sondern es standen ganz konkrete Teilaspekte wie zum Beispiel der Wohnungsmix, Inklusion oder das Mobilitätskonzept im Fokus. Es gab viele Einzelgespräche und Baustellenrundgänge – in Bewegung und vor Ort entsteht viel seltener Konfrontation, weil man leichter auf Augenhöhe miteinander spricht. Es hat auch maßgeblich zum Gelingen beigetragen, dass Oberbaudirektor Jörn Walter zahlreiche Gespräche selbst geführt und Veranstaltungen bestritten hat, das ist für viele Zielgruppen ein Zeichen der Wertschätzung.

Naja, der setzt sich hier ja auch nicht nur ein Denkmal sondern gleich einen ganzen Stadtteil.

Ich schätze ihn da völlig uneitel ein. Die „Mitte Altona“ ist für ihn ein echtes Herzensprojekt.

Wie nutzen Sie die Kommunikations­kanäle noch?

Es gibt eine eigene Webseite mit häufigen Updates. Aufgrund des Hamburgischen Transparenzgesetzes landen alle Gutachten, Live-Protokolle von Veranstaltungen sowie die Folien von uns und den Interessengruppen direkt im Netz. Das Gesetz verpflichtet uns zwar dazu, aber wir machen es auch gerne, weil es in Hamburg viel bürgerschaftliches Engagement gibt und wir auf Mitwirkung angewiesen sind. Das war sicher für manchen Behördenvertreter ein Kulturwandel in der Kommunikation. Aber wäre ich ein Betroffener, würde ich auch gerne wissen, was vor meiner Haustür geschieht. Einzige Ausnahme: Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse landen nicht im Netz.  

Hilft die Transparenz?

Ja, das war außerdem schlichter Pragmatismus, weil wir so nicht jede Menge Einzelfragen beantworten müssen. Aber ich bin auch Didaktiker: Es sollte nicht nur jeder alles wissen können – sondern wir müssen auch das Verstehen fördern. Totale Transparenz kann auch erschlagen und ist fürs Verstehen und die Mitwirkung nicht immer förderlich. Wir wollen niemanden belehren. Wer will, hat Zugriff auf die Originalunterlagen. Aber es sollte noch mehr Energie darauf verwendet werden, die Inhalte so aufzubereiten, dass man das Projekt versteht, auch ohne in alle Details einzusteigen.  

Gibt es auch Print-Kommunikation?

Ja, wir haben eine Zeitung herausgebracht, die regelmäßig mit einer Auflage von 20.000 Stück alle Anwohner direkt in den Briefkasten bekommen. Sie ist hochwertig gelayoutet, die Tonalität ist sachlich aber unterhaltend. Selbst die Auswahl des Recycling-Papiers war kein Zufall.

Wir stehen vor dem ehemaligen Infozentrum. Das Gebäude sollte längst dem Erdboden gleichgemacht sein, doch der Abrissantrag landete bei der falschen Stelle in der Behörde.

Welche Rolle spielte das Zentrum in Ihrer Kommunikationsstrategie?

Eine sehr wichtige. Die Investition hierfür betrug – anders als in der Hafencity – nur 100.000 Euro, alles sollte eher low budget aussehen. Wir haben vor allem in einen zweiten Fluchtweg, behindertengerechte Zugänge, Sanitäreinrichtungen, Stühle, Tische, Stellwände und Aufhängungen investiert. Hier gab es Dauerausstellungen und regelmäßige Sprechzeiten für die Anwohner.

Nur für die?

Nein, das Zentrum stand auch anderen Gruppierungen offen, so traf sich hier zum Beispiel der Arbeitskreis zur Inklusion. Auch sollte das Thema „Mitte Altona“ nicht immer im Vordergrund stehen, aber trotzdem sichtbar sein. Wir haben beispielsweise mit dem Stadtteilfest „Altonale“ kooperiert. Und zweimal mit dem Team des mobilen Kinos „Flexibles Flimmern“: So lief die Doku „Lost Place“ über Sprayer in Leipzig im Rahmen des „Tags des offenen Denkmals“ in einer der verfallenen Bahnhallen, die wieder aufgebaut werden: Wir haben extra nur für zwei Stunden und 50 Zuschauer eine Ausnahmegenehmigung bekommen. Und im Infozentrum selbst lief „Sketches of Gehry“, ein Filmporträt von Sidney Pollack über den Stararchitekten Frank Gehry. Die Ausstellung über den neuen Stadtteil sahen die Kinofans dort dann nebenbei, das war quasi indirekte Kommunikation.

Hatten Sie zur Vorbereitung auf Ihre Auf­gabe eine persönliche Typberatung, um Ihre Wirkung je nach Zielgruppe ändern zu ­können?

(lacht) Nein. Der Bart ist neu, aber ein Urlaubsmitbringsel. Ich habe keine autistische Planerbiografie, sondern bin auch Diplompädagoge. Ich habe daher ein gewisses Vorwissen und Umgangsformen.

Haben Sie von vermurksten Großbauprojekten wie der Elbphilharmonie oder dem BER gelernt?

Ich habe mir Stuttgart21 vor zwei Jahren angeguckt. Dort steht eine ganze Stadt auf und kämpft für ihren Bahnhof und das, wofür er steht. Unser Vorteil für die Kommunikation ist: Hier werden keine bestehenden Bauwerke oder Grünanlagen angetastet. Für unsere zentralen Inhalte haben wir positiven Rückhalt. Selbst bei heiklen Themen wie Altlasten im Boden oder der unterstellten Investorenfreundlichkeit drohte der nicht zu kippen. Hier gab es bisher keine Polizeieinsätze.

Wir stehen am Rande der ersten Bauabschnitts, im Hintergrund fahren Züge durch den Vormittag, davor schieben Bagger den Boden für den Erdaustausch zu haushohen Hügeln zusammen. Die Gerippe von zwei alten Bahnhallen bleiben stehen, sie werden später wie ein Fußabdruck der Geschichte in den geplanten Park integriert.  

Wie läuft die Zusammenarbeit mit der Bahn?

Wir haben jetzt einen erweiterten Kommunikationsauftrag. Die planerischen Dienststellen von Stadt und Bahn kooperieren schon länger. In der Kommunikation gab es bisher nur einen dünnen Draht, aber der wird jetzt täglich dicker.

Und wann ist das Projekt beendet?

Der neue Bahnhof steht bis 2023, schon ab 2017 verlagert sich der kommunikative Schwerpunkt auf die Anwohner des neuen Bahnhofsgeländes. Da warten dann andere Herausforderungen. Der zweite Bauabschnitt folgt in den kommenden zehn Jahren. Wir werden uns also nicht langweilen (lacht). Spannend wird es, sobald die ersten Bewohner hier einziehen, die ihre Erfahrungen mit uns teilen – dann haben wir noch eine Zielgruppe mehr.

Hilft Ihnen bei der Arbeit Ihre Erfahrung als Pädagoge?

Didaktisch ist meine Aufgabe ein bisschen wie jahrgangsübergreifender Unterricht. Man bietet sowohl die „Sendung mit der Maus“ für Erwachsene aber auch Fachwissen auf hohem Niveau. Ein moderierender Stadtplaner muss sich daran gewöhnen, in Frage gestellt zu werden. Zu dieser Aufgabe gehört eine Menge planerische Demut. Und Gelassenheit.

 

Neue Mitte Altona

Durch die geplante Verlegung des zweitgrößten Fernbahnhofs der Stadt in Altona entsteht mitten in Hamburg ein neuer Stadtteil auf einer Fläche von insgesamt 26 Hektar (etwa halb so groß wie die Außenalster). Im ersten Bauabschnitt auf dem Grund eines ehemaligen Güterbahnhofs und einer Brauerei sollen 1.600 von insgesamt 3.500 Wohnungen entstehen. Ein Drittel davon werden Sozialwohnungen, viele Bau­gemeinschaften haben sich schon beworben. Außerdem entstehen hier bis 2023 Grünflächen, eine Stadtteilschule, Kitas, Gemeinschafts- und Gewerbeflächen. Gelebte Inklusion, soziale Infrastruktur, ressourcenschonende Energieversorgung und ein eigenes Mobilitätskonzept sind Teil der Planungen. Damit ist die „Mitte Altona“ eines der größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte Europas.

 

 

 
Johannes Gerdelmann (c) Oliver Fantitsch
Johannes Gerdelmann
Projektgruppe Planung Mitte Altona
Stadtplaner

Johannes Gerdelmann ist Mitglied der achtköpfigen interdisziplinären Projektgruppe Planung Mitte Altona. Der Diplom-Pädagoge für Erwachsenenbildung und ästhetische Erziehung absolvierte ein Aufbaustudium Stadtplanung und Städtebau. Der Diplomingenieur in der öffentlichen Verwaltung könnte es sich gut vorstellen, einmal selbst in der „Mitte Altona“ zu leben.

 


randbemerkung

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