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GPRA und BdP starten Hospitationsprogramm

Die GPRA und der BdP setzen ein Programm für mehr gegenseitiges Verständnis auf.

Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) und der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) wollen ihren Mitgliedern mit einem neuen, gemeinsamen Hospitationsprogramm die Möglichkeit für einen Perspektivenwechsel ermöglichen und das gegenseitige Verständnis der Arbeitsweisen von Unternehmenspressestellen und PR-Agenturen verbessern. Dies gaben die Verbände heute in Köln bekannt.

Mitarbeiter von Agenturen und Pressestellen erhalten durch die Kooperation ab November die Möglichkeit, für fünf Tage die „Seiten“ zu wechseln. Auf diese Weise sollen die Teilnehmer Abläufe und Strukturen kennenlernen. In den Unternehmen und Agenturen soll dem Hospitant ein Mentor auf Senior-Level zur Seite stehen, der ihn betreut und in den Arbeitsalltag einbindet. Bedingung für den Austausch ist, dass das Unternehmen beziehungsweise die Agentur gleichermaßen Mitarbeiter entsendet und Hospitanten aufnimmt. Einen einheitlichen Mustervertrag für die Hospitanz stellen BdP und GPRA zur Verfügung.

Organisiert und betreut wird der Austausch und das Matching von den Geschäftsstellen beider Verbände. Die Vermittlung soll nach Angabe der Verbände in erster Linie nach dem geografischen Angebot und Nachfrage erfolgen. 

 

 

 
 


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