Shoelace ist Googles neuer Versuch, ein erfolgreiches Social Network auzubauen. / Google: (c) Google
Shoelace ist Googles neuer Versuch, ein erfolgreiches Social Network auzubauen. / Google: (c) Google
Nach Google-Plus-Pleite

Google launcht neues Social Network

Nach dem Scheitern von Google Plus, startet der Suchmaschinenriese einen neuen Anlauf. Google launcht das soziale Netzwerk Shoelace (Schnürsenkel).
Aus der Redaktion

Google Plus wurde erst im April offiziell vom Netz genommen, da widmet sich das Unternehmen schon dem nächsten Social-Media-Projekt. Shoelace heißt Googles neuester Versuch, den etablierten Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter Konkurrenz zu machen. Die Idee hinter Shoelace: Als hyperlokales Netzwerk konzipiert, soll es Nutzern helfen neue Personen für gemeinsame Aktivitäten kennenzulernen. Anders als die meisten Social-Media-Plattformen ist Shoelace also darauf ausgerichtet, neue Kontakte zu knüpfen, anstatt bestehende zu pflegen.

Bisher kann nur mitmachen, wer eingeladen wird, in New York lebt und ein iPhone oder Android-Smartphone besitzt. Eine mögliche Ausweitung hängt vom Erfolg ab. User können einen Eintrag für eine Veranstaltung erstellen, an der sie teilnehmen und andere dazu einladen. Passend zu den jeweiligen Interessen schlägt Shoelace Nutzern auch selbstständig Veranstaltungen vor.

2012 startete Google mit Schemer bereits ein ähnliches Projekt, stellte es nach zwei Jahren jedoch wieder ein. Schemer sollte Menschen beim Planen von Ausflügen und dem Entdecken neuer Dinge in ihrer Umgebung helfen, wie Android Police berichtet.

 
 


randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

Informationen vermitteln, aber den Nutzungsgewohnheiten des jeweiligen Kanals treu bleiben: „Social First“ beginnt bei der Konzeption von Inhalten. (c) Getty Images/Wachiwit
Foto: Getty Images/Wachiwit
Lesezeit 4 Min.
Gastbeitrag

Wie man Tiktok und Co. für die Pressearbeit nutzt

Social-Media-Kommunikation hat auch im Kontext der Pressearbeit an Bedeutung gewonnen. Um Journalist:innen zu erreichen, müssen Unternehmen sich fragen, wie sie tiefergehende Botschaften in Social-Media-Content einbinden können. Alexa Küddelsmann plädiert für den „Social First“-Ansatz. »weiterlesen
 
Die S-Bahn Berlin orientiert sich bei ihrer Serie „Das Netz“ an „4 Blocks“. Der Schauspieler Rauand Taleb spielt in beidem mit. (c) S-Bahn Berlin
Foto: S-Bahn Berlin
Lesezeit 7 Min.
Bericht

Ein bisschen wie Netflix sein

Unternehmen wollen mit Serien zum Binge-Watching und mit Dokus Geschichten erzählen. Einige Firmen binden ihre Botschaften geschickt in Unterhaltungsformate ein. »weiterlesen
 
Trifft den Ton der Stakeholder: Varta-CEO Herbert Schein. (c) dpa/Marijan Murat
Foto: dpa/Marijan Murat
Lesezeit 3 Min.
Analyse

Nicht aus der Rolle fallen

CEOs müssen auf Linkedin unterschiedliche Erwartungen erfüllen. Wer diese nicht trifft, schadet seinem Image. »weiterlesen
 
Bis leicht bedienbare und datenschutzkonforme Analysetools verfügbar sind, müssen Kommunikatorinnen und Kommunikatoren ihren Content ständig optimieren. (c) Getty Images/alphaspirit
Foto: Getty Images/alphaspirit
Lesezeit 2 Min.
Kolumne

Optimieren, bis die KI kommt

Wer schützt die Mitarbeitenden vor der Informationsflut? Bis leicht bedienbare und datenschutzkonforme Analysetools verfügbar sind, muss die interne Kommunikation Inhalte ständig anpassen. In der aktuellen „Echolot“-Folge plädiert Jens Appelt für gutes Daten- und Contentmanagement. »weiterlesen
 
(c) Getty Images/PaulGrecaud
Foto: Getty Images/PaulGrecaud
Lesezeit 2 Min.
Meldung

BdKom-Forum zum Digital Services Act der EU

Die Europäische Kommission will mit neuen Regeln für soziale Medien und Online-Marktplätze die großen Internetplattformen wie Google, Amazon und Facebook zähmen. Eine Diskussionsrunde widmet sich der Frage, was der Digital Services Act ganz konkret für Kommunikationsprofis verändern wird. »weiterlesen
 
Das Helmut-Schmidt-Haus in Hamburg ist das Zuhause der "Zeit". Auch hier gilt aktuell Homeoffice first. (c) Picture Alliance/Bildagentur-online/Joko
Foto: Picture Alliance/Bildagentur-online/Joko
Lesezeit 8 Min.
Interview

"Die Redaktion hat die größte Strahlkraft"

Silvie Rundel leitet die Unternehmenskommunikation und den Bereich Veranstaltungen der „Zeit“-Verlagsgruppe. Im Interview spricht sie über digitale Formate in der internen Kommunikation, den 75. Geburtstag der Wochenzeitung und warum auch mal improvisiert wird. »weiterlesen