Ein Spaziergang mit der "Elbrudel"-Raufergruppe mit Hundetrainerin Lena Tangermann (c) Oliver Fantitsch
Ein Spaziergang mit der "Elbrudel"-Raufergruppe mit Hundetrainerin Lena Tangermann (c) Oliver Fantitsch
Spaziergang mit einer Hundetrainerin

Führung lernen in der Hundeschule

Ein Sonntagmorgen in Hamburg-Rissen. Leichter Nieselregen bei null Grad, träge ziehen dicke Pötte auf der Elbe vorbei. Zehn Menschen, alle warm eingepackt, treffen sich am Strand vor dem Campingplatz. Zwölf große, lebhafte Vierbeiner jagen um sie herum, einige mit Maulkorb: Willkommen bei der „Elbrudel“-Raufergruppe unter der Leitung von Hundetrainerin Lena Tangermann. Zeit, gute Führung zu lernen und zu prüfen, was sich davon auf den Menschen übertragen lässt. Ein Interview-Spaziergang.
Hilkka Zebothsen

In ihrem früheren Leben war Lena Tangermann Juristin bei Google. Wurde sie Hundetrainerin, weil sie keine Lust mehr hatte, selbst geführt zu werden? Nicht ganz: „Ich habe bei Google in der Rechtsabteilung sämtliche Rechtsstreitigkeiten entgegengenommen, von der Polizeianfrage über Anwaltsschreiben bis zu Klageschriften, in erster Instanz abgewickelt und mit Kollegen die beteiligten Kanzleien koordiniert“, erklärt sie, während die Hunde um sie herumwuseln und sich die Gruppe langsam in Bewegung setzt, um am Strand entlang stadteinwärts zu spazieren. „Ich hatte viel Verantwortung und mein Chef ließ mir eine lange Leine. Aber ich erfülle ungern Aufgaben, hinter denen ich nicht zu hundert Prozent stehe. Grundsätzlich bin ich ein freiheitsliebender Mensch und treffe lieber eigene Entscheidungen. Der Job als Hundetrainerin passt besser zu mir.“

Und bei ihren Kunden – trifft eher der Mensch die Entscheidungen oder der Hund? „Die Idee einer Hundeschule ist ja, dass die Menschen befähigt werden, mehr und bessere Entscheidungen zu treffen. Und eine Ahnung davon bekommen, wie sie sie auch durchsetzen können.“

Im Film „Der Pferdeflüsterer“ sagt Robert Redford: „Ich helfe nicht Menschen, die Probleme mit Pferden haben – sondern Pferden, die Probleme mit Menschen haben.“ Müsste ihr Angebot nicht eher Herrchenschule heißen? Lena Tangermann lacht: „Stimmt. Wir machen Beratung und Coaching für Menschen mit Hunden.“

Psychologische Übertragung: Hunde führen mit den Big Five

Natürlich soll man Hunde nicht vermenschlichen, trotzdem gibt es auch für die Trainerin Tierpersönlichkeiten, die übertragbar sind. „Ich benutze häufig das Modell der Big Five aus der Menschenpsychologie, um Hunde zu beschreiben: Man erkennt schnell, ob einer eher intro- oder extrovertiert ist. Ist er viel im Außen unterwegs, offen für Input? Ist er kontaktfreudig oder zieht er sich lieber zurück? Ist er sozusagen Dauer- oder Wild-Camper, braucht also lieber Routine oder will er dauernd Neues ausprobieren? Die meisten Hunde sind Dauer-Camper, sie wenden gern Altbewährtes an.“

Auch am Elbstrand gibt es heute die Hypersensiblen wie die Robusten, verträgliche, kooperative und antagonistische Persönlichkeiten, was gerade für Hundegruppen wichtig ist: Eine kleine Gruppe voller wettbewerbs­orientierter Tiere sei schlechter zu führen als eine große mit lauter kooperativen, das sei wie bei den Menschen, so Tangermann.

Der Fotograf bekommt das hautnah mit: Als er für ein Motiv am Wasserrand in die Hocke geht, fliegen Iva und Emil auf ihn zu, so neugierig macht sie der Typ mit den vielen umgehängten Kameras: Das bringt zwar tolle Bilder, aber beinahe Technikschrott – nur verhindert durch Lena Tangermanns beherzten Schritt mitten in den Laufweg von Rottweiler und Schäferhund-Mischling.

Nicht selten kommunizieren Hund und Halter aneinander vorbei. „Häufig erhalten Hunde uneindeutige Informationen vom Halter und erkennen dadurch seinen klaren Führungsanspruch und die Vorgaben nicht an“, sagt die Trainerin, die selbst zwei Hunde hat. „Andersherum schätzen Menschen die Bedürfnisse ihres Tiers oft falsch ein: Sie kokettieren mit Liebe und Zuwendung, während der Hund eine klare Vorgabe braucht.“

(c) Oliver Fantitsch

Ließ sich im Interview mit pressesprecher-Chefredakteurin Hilkka Zebothsen nicht aus der Ruhe bringen: Hundetrainerin Lena Tangermann. (c) Oliver Fantitsch

Gesucht: die Mitte zwischen Kuschelkurs und Überlegenheit

Übertragen auf den Menschen: Mit der Generation Y kommt eine ganz andere Haltung zu Arbeit in die Teams, die die „alten Hasen“ vielleicht gar nicht nachvollziehen können. Der Kuschel-Chef als Therapeut ist also wieder angesagt? „Jein“, findet Tangermann. „Führung entsteht auch beim Hund nicht durch starrsinnige Härte, sondern durch kluge, nachvollziehbare Vorgaben. Du musst seine Persönlichkeit erkennen und auf sie eingehen, sonst nimmt er dich nicht ernst.“

Um Führung auszudrücken, arbeitet sie viel über Körpersprache, versucht, ihn damit zu begrenzen und wieder Freigaben zu machen – das verstehen Hunde sehr gut. Gerade für die jungen, die noch viel ausprobieren, muss der Mensch einen bestimmten Rahmen stecken: Einen Vierbeiner, der häufig abhaut und jagen geht, nimmt sie an der Leine in engen Kontakt.

Tangermann: „Dabei ist es wichtig, ihm zu vermitteln, dass ich eine getroffene Entscheidung auch einhalte und dabei bleibe. Wenn der Hund denkt: ‚Ich weiß zwar, dass mein Mensch möchte, dass ich herkomme, aber wenn ich wegbleibe, ist das auch ok ’, entsteht Ungehorsam, weil der Hund den Menschen nicht mehr nachvollziehbar als Chef erlebt.“

Keine Angst, eine solche Dynamik ist umkehrbar, jederzeit. Hunde stellen sich wesentlich schneller um, wenn der Mensch sich verändert. Eine Teilnehmerin weiß: „Für uns ist es viel schwieriger, Dinge zu verändern, als für ihn.“

Ein Leitmotiv für gute Führung? „Es ist wichtig, souverän zu sein, sich nicht schnell aus der Ruhe und der Fassung bringen zu lassen“, so Tangermann. Sie erlebt es oft, dass Menschen Führung mit Grobheit verwechseln. Sobald man versucht, den Hund mit Wut zu dominieren oder unterzubuttern, geht das in der Regel nach hinten los: „Wenn sich jemand einen Pitbull kauft, der Stress mit anderen Hunden macht, und ihn deshalb ständig auf den Rücken legt, ist das nicht mein Ansatz von Führung. Das bringt den Hund eher dazu, dagegen zu arbeiten oder sich komplett abzuwenden.“

Stattdessen hilft sie, indem die Trainerin erstmal das Kleine im Großen bearbeitet: Sie schaut nicht gleich auf den Hauptkonflikt, sondern arbeitet mit Mensch und Hund als Team an Stellvertreterkonflikten. Wenn der Hund zuhause immer als Erstes in die Küche stürmt, auf die Anrichte springt und sich sein Futter runterzieht, prüft sie: Wie nimmt er den Menschen in verschiedenen Situationen wahr? Wie läuft er an der Leine? Dann erst trainieren sie, wann er eine Freigabe bekommt und wie er lernt, erst zu fragen, bevor er etwas machen darf. Hund, Herr und Trainerin erarbeiten in Ruhe Details, die man dann auf den eigentlichen Konflikt übertragen kann.

Am Strand nähert sich in weiter Ferne eine andere Gruppe Spaziergänger mit zwei kleinen Hunden. Lena Tangermann und einige der Hundehalter haben die längst auf dem Radar, um die eigenen Vierbeiner rechtzeitig heranzuholen. Ihr Job ist auch Ausdruck ihrer Persönlichkeit, oft hilft ihr heute das Wissen als Ex-Juristin: „In Hamburg gibt es kaum derartige Gruppentrainingsangebote, weil die immer auch das Risiko bergen, dass es mal knallt. Da hilft mir meine Fähigkeit, die sachliche Ebene in einem Konflikt zu sehen. Ich kann gut vermitteln, Dinge von vielen Seiten analysieren und kommunizieren ohne große Emotionen.“

Gibt es trotzdem unführbare Tiere? Für Lena Tangermann gibt es keinen Hund, der nicht irgendwie mit Menschen zusammenarbeiten kann – denn dazu wurde er ja geschaffen. „Hunde wurden von uns über Jahrtausende vom Wolf domestiziert und sind die einzige Spezies, die eine andere der eigenen vorzieht: Hunde würden sich immer eher Menschen anschließen als anderen Hundegruppen.“

(c) Oliver Fantitsch

Lena Tangermann mit der "Elbrudel"-Raufergruppe am Elbstrand: Nur wenn Herrchen und Frauchen der noch jungen Vierbeiner klar, eindeutig und sicher kommunizieren, akzeptieren die Hunde sie als Anführer. (c) Oliver Fantitsch

Ihre Erfahrung: Jeder Hund sei in der Lage, mit Menschen zu kooperieren. Dennoch gebe es manchmal Einschränkungen. „Man muss immer schauen: Was habe ich für ein Tier – und wofür wurde das ursprünglich mal gedacht? Angenommen, ich entscheide mich für eine Rasse, die gezüchtet wurde, um eine tausendköpfige Schafherde vor Bären zu schützen, die schnelle Entscheidungen fällen und sehr selbstständig denken und arbeiten muss. Wenn ich den in Hamburg in eine Zweizimmerwohnung zu einer zarten, eher labilen Person verpflanze, kann das nur nach hinten losgehen.“

Das passiere häufiger, als man denkt. Da lande der kaukasische Hirtenhund-Mischling in der Stadt, wo er nichts zu suchen habe, in der Hand von falsch verstandenen Tierschützern, die ihn mit Liebe überschütten. Tangermann: „Da passt das System nicht, da komme ich als Trainerin an meine Grenzen.“

Zurück geben die Halter ihr Tier allerdings nur sehr selten. Die Zeit wird irgendwie rumgekriegt, es sei denn, es kommt zu einem Beißvorfall und das Amt schaltet sich ein. „Diese Hunde werden lieber viel abgeschirmt und nachts spazieren geführt. Das ist schlimm für Hund und Herrchen, aber Menschen sind da irre leidensfähig. Dabei hat ein Hund, dessen Natur danach schreit, Nutztiere auf zehn Hektar Land zu betreuen, sein Dasein im Grindel-Hochhaus verfehlt.“

Warum sollten wir den Tieren ihr Wesen dann überhaupt austreiben, anstatt sie ihrem Charakter nach einzusetzen? „Weil sie ihn in Hamburg seinem Wesen nach nicht einsetzen können, ohne dass es gewaltig knallt. Wenn der kaukasische Hirtenhund U-Bahn fahren soll, aber denkt, seine Aufgabe ist es, den Waggon zu bewachen, geht das eben schief“, weiß die Frau, die selbst gern die Wochenenden mit Familie und Hunden an der Nordsee verbringt.

Was zählt bei der Auswahl: ­Fähigkeiten oder Persönlichkeit?

Blitzumfrage unter den Haltern in eisigem Wind: Wonach haben sie ihren Hund ausgewählt? Die meisten sagen: nach der Rasse. Von Persönlichkeit spricht da keiner. „Ich wollte einen kernigen Hund, bloß nicht so einen kleinen Kläffer“, erzählt das Herrchen von Macker-Rüde Diego. Der Chefin einer Agentur war wichtig, „dass ich den Hund mit ins Büro nehmen kann, der sich da auch wohlfühlt und freundlich zu Kollegen und Kunden ist“.

Wählen auch Chefs ihre Mitarbeiter mehr nach Funktion als nach Wesen aus? Wahrscheinlich. Für Lena Tangermann gehen Fähigkeit und Persönlichkeit oft Hand in Hand: „In der PR brauche ich extrovertierte Persönlichkeiten, das ist dann gleich auch eine fachliche Stärke. Es geht dabei immer um Erwartungen: Man denkt halt, ein Golden Retriever ist ein freundlicher, ruhiger Hund, ein Pitbull dagegen eher weniger. Passen Erwartungen und Realität nicht zueinander, kommen die Probleme.“

So wie bei der Schulung von Ehrenamtlichen im Franziskus-Tierheim, die mit neuen Hunden arbeiten. Manche von diesen Hunden haben noch nie eine Bezugsperson gehabt, da erlebt man schon mal böse Überraschungen. Lena Tangermann hat „eine Weile mit einem bissigen Spitzmischling gearbeitet, der sich nicht anfassen ließ. Wir starteten ein Maulkorbtraining, da bin ich am Anfang immer mit Bauarbeiterhandschuhen und extra dicker Jacke in die Box gegangen. Es war klar: Wenn ich Kontakt will und er nicht, wehrt der sich irgendwann.“

Ein anderes Tier zeichnete sie fürs Leben mitten im Gesicht: Es war ein langer Tag, viel Stress, sie wollten noch schnell, schnell diese eine Übung mit einem neuen Kunden machen. „Ich wollte beim Hund eine Orientierung auf den Menschen herstellen, doch der Windhund war sehr im Außenfokus. Ich habe ihn festgehalten und wollte ihn an mich ranziehen, als er sich umdrehte und nach meiner Hand schnappte.“ Als sie die Situation auflösen und ihn freigeben wollte, ging sie runter auf seine Augenhöhe – da biss der Vierbeiner zu, mitten ins Gesicht.

Statt sauer auf den Hund zu sein, suchte die Trainerin die Schuld bei sich: „Ich wollte zu schnell zu viel von ihm.“ Der Hund war aus dem Ausland vermittelt worden in eine Familie mit Kindern, und die hatte schon ein schlechtes Bauchgefühl: Immer wieder bellte er die Kleinen an, schnappte neben ihnen in die Luft. „Das waren zu viele Reize für ihn, die Familie musste ihn zurückgeben. Er wurde später an eine ältere Dame auf dem Land vermittelt, heute geht es ihm gut.“

Von Angstbeißern will sie nichts wissen: Es gebe sie so wenig wie Proll- oder Spaßbeißer, eine Attacke sei immer situativ. Einen unsicheren Hund mit wenig Sozialkontakten führt sie behutsam an eine Gruppe heran, hierbei ist der Mensch gefragt als gute Führungskraft. So werden positive Kontakte die größte Belohnung, noch begehrter als Leckerlis. Der Hund muss sicher sein: Der Mensch weiß, was er tut, und trifft auch für mich sinnvolle Entscheidungen.

Führen aus der Ferne: Archetypen auf vier Pfoten

Held und Antagonist, Mentor, Gestaltwandler oder love interest: Auch bei Hunden gibt es Archetypen. Wie bei Menschen finden sich auch in Tiergruppen Könige der Herzen, Schweiger und Poser. „Schon in Welpengruppen sieht man, wie sich Hunde in ihrer Persönlichkeit entwickeln“, lässt es Tangermann menscheln bei ihren Schützlingen. „Aber man kann sie nicht komplett verändern – das ist eine wichtige und manchmal auch schmerzliche Erfahrung: Man macht aus einem Schäferhund keinen Labrador und aus einem Dackel keinen Mops.“

Und auch als Führungskraft eines Vierbeiners ist die wahre Essenz der Aufgabe das Loslassen: Heiß begehrt unter Hundehaltern sind Agility und Longieren, sozusagen das Gegenstück zu Führung mit Abstand. Herrchen und Frauchen geben dabei nur noch reduzierte Signale – und je klarer sie das tun, desto weniger müssen sie selbst mitrennen.

 

(c) Oliver Fantitsch

Auch untereinander agieren die Tiere in wechselnden Gruppen und Allianzen das Thema Führung immer wieder neu aus. (c) Oliver Fantitsch

Und auch untereinander verhandeln die Tiere Führung: Zwar sind ihre Gruppierungen heute nicht mehr statisch wie in einem gewachsenen Wolfsrudel, sondern hochdynamisch, doch die Waffen sind gleich: Raum einnehmen, den anderen begrenzen, wegtreiben bis zur antagonistischen Auseinandersetzung. Ihre Trainerin nennt das Kommentkampf: ein kurzer Schnapper als Fake-Angriff ohne große Verletzungen.

Ihre eigenen Mitarbeiter hat Lena Tangermann unter ihren Kunden gefunden, sie alle waren frühere Teilnehmer, die sich zum Trainer ausbilden ließen. Wonach sie sie ausgesucht hat? „Nach ihrer Persönlichkeit und ihrem Zugang zu Hunden. Ich brauche hier keine Alphatypen mit Geltungsdrang, sondern welche mit einem guten Blick auf Mensch und Tier.“

Ihr eigener Führungsstil? „Im besten Fall autoritativ: eine Mischung aus autoritär, liebevoll-zugewandt und verständnisvoll.“ Ob das immer klappt? Sie zögert kurz: „Na ja, mit meinen eigenen Hunden bin ich nicht immer so konsequent. Das ist dasselbe Phänomen wie bei Lehrerkindern.“

Als der Regen stärker wird an der Elbe, kehrt die Raufergruppe zurück zum Parkplatz. Ausgetobt lassen sich Morla, Pauli und Diego in Autos dirigieren, kuscheln sich sanftmütig auf Rücksitze und in Kofferräume. Ob gegenüber Mensch oder Tier – was muss eine gute Führungskraft am Ende bieten? „Klarheit. Sie muss Sicherheit vermitteln. Eindeutig sein. Rahmen geben. Und verlässlich agieren auch in brenzligen Situationen.“ Auf eine einsame Insel nimmt Lena Tangermann dann auch lieber einen Hund mit als einen Menschen. Sie lacht: „Der ist im Zweifelsfall nützlicher bei der Jagd und kann nachts das Zelt bewachen.“

 

 
 


randbemerkung

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