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Fragebogen: Julia Rasche

Fließbandarbeit für eine Querflöte

Julia Rasche ist Pressesprecherin bei AstraZeneca.
Felicitas Ernst

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz:

 Ein guter Tag beginnt …
mit einem deftigen Frühstück, einer Tasse Tee und einem Blick in Print- und Online-Medien.

Wofür haben Sie Ihr ­erstes selbstverdientes Geld ­ausgegeben?
Für eine Querflöte. Dafür bin ich um 5 Uhr aufgestanden und habe ab 6 Uhr am Fließband gearbeitet.

Wenn Sie nicht Kommunikator geworden wären,  welchen Beruf hätten Sie ergriffen?
In Richtung „Entwicklungshilfe“ hatte ich auch meine „Fühler“ ausgestreckt.

Welche Nachricht würden Sie gerne noch in Ihrer Karriere verkünden?
Oh, gute Frage. Ich hoffe noch auf einige interessante News – aber eine gute Schlagzeile will natürlich wohl überlegt sein. Lassen Sie sich überraschen!

Was sind die Schattenseiten der PR-Branche?
Für mich hat mein Job keine Schattenseiten, da ich ihn als sehr vielseitig und abwechslungsreich enorm schätze. Auf unsere Branche bezogen muss es aber sicherlich unser aller Selbstverständnis sein, professionell, kompetent, wahrheitsgemäß und ethisch verantwortlich zu kommunizieren. Schwarze Schafe, die sich an diese Regeln nicht halten, sind die Schattenseite der Branche.

Welche Vorbilder haben Sie?
Ich orientiere mich sehr situationsbedingt an Vorbildern. Häufig kommen diese aus dem Familien- oder Freundeskreis. Wenn ich ein prominentes Vorbild nennen müsste, dann wäre es Frida Kahlo.

Mit wem würden Sie gerne mal für eine Woche den Job ­tauschen?
Mit meinem Bruder. Er ist Teamleiter von einem IT-Team in der Logistik-Branche. Ich verstehe nie so wirklich, was er da den ganzen Tag macht.

Was ist das wichtigste Utensil auf Ihrem Schreibtisch?
Immer etwas „Nervennahrung“ (Schokolade, Kekse, Weingummi…)

Was sind die drei schlimmsten PR-Sünden?
Mangelnde Glaubhaftigkeit und Transparenz, Informationen nicht auf den Punkt gebracht, hartnäckiges Nachfassen.

Wie setzen Sie Ihr PR-Wissen in Ihrem Privatleben ein?
Neulich ertappte ich mich dabei, wie ich sagte: „Darüber kann und möchte ich nicht spekulieren.“

 
 

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