Feuerwehren aus ganz Deutschland promoten auf Twitter den Notruf 112. (c) Getty Images / industryview
Feuerwehren aus ganz Deutschland promoten auf Twitter den Notruf 112. (c) Getty Images / industryview
Social Media

Feuerwehren: #112live als Twitter-Großeinsatz

Zum Tag des Europäischen Notrufs am 11.2. wollen Feuerwehrleute mit einer Social-Media-Aktion auf Twitter zwölf Stunden lang den Notruf 112 promoten.
Aus der Redaktion

Am Montag wollen über 40 Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland mit einem konzertierten „Twitter-Gewitter“ die europaweite Notrufnummer 112 promoten. Passend zu dieser Rufnummer wird seit zehn Jahren jeweils am 11.2. der Tag des Europäischen Notrufs 112 begangen.

An der Aktion beteiligen sich unter anderem die Berufsfeuerwehren aus Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main sowie zahlreichen weiteren Städten. Gemeinsamer Twitter-Hashtag ist #112live, ergänzend gibt es regionale Hashtags.

Im Rahmen ihrer Social-Media-Kampagne wollen die Feuerwehrleute jeweils zwölf Stunden live von ihren Einsätzen berichten und so den europaweiten Notruf 112 bekannter machen. Außerdem sollen von den jeweiligen Leitstellen der Feuerwehren aus Hinweise zum Notruf sowie Hintergrundeinblicke zu Tätigkeit und Ausbildung bei den Feuerwehren verbreitet werden.

„Leider ist es so, dass der Notruf 112 immer noch nicht bei allen Menschen bekannt ist. Dabei erhält man mit dieser Notrufnummer in ganz Europa kostenfrei aus allen Telefonnetzen immer den schnellsten und direkten Draht zur Hilfe in allen erdenklichen Notfällen“, sagte Jan Ole Unger, Pressesprecher der Feuerwehr Hamburg und einer der Initiatoren des Projekts, in einem Interview mit dem Feuerwehr-Magazin. „Die 112 ist damit die lebenswichtigste Telefonnummer, die man kennen muss und dafür wollen wir unser Twitter-Gewitter nutzen.“

Die Idee für die gemeinsame Aktion sei im Netzwerk der Pressesprecher der Berufsfeuerwehren entstanden, erklärte Unger. Ein Organisationsteam habe Themenblöcke für #112live festgelegt, einen Redaktionsplan entwickelt und auch Ideen für kleine Schmankerl zwischendurch besprochen. „Zuviel möchte ich nicht verraten, es soll ja auch noch ein paar Überraschungen geben“, so der Pressesprecher der Hamburger Feuerwehr.

Der Hashtag #112live bei Twitter

 

 
 

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