Fehlersuche: Die Angst des Sprechers vor Transparenz (c) Getty Images/iStockphoto
Fehlersuche: Die Angst des Sprechers vor Transparenz (c) Getty Images/iStockphoto

Fehlersuche: Die Angst des Sprechers vor Transparenz

Wir haben Sprecher nach ihren größten beruflichen Fehlern gefragt – und was sie daraus lernten. Dieses Mal: Stefanie Söhnchen von Daimler, die sich mehr Offenheit und Methodenvielfalt wünscht. Der 2. Teil unserer Serie „Hingefallen, aufgestanden?"
Stefanie Söhnchen

In der PR besteht eine gewisse Angst vor Transparenz – durch das Internet wird nicht nur Echtzeitkommunikation, sondern auch der Umgang mit Fehlern und konstruktiver Kritik immer wichtiger. Die Vorbehalte sind besonders mit der Angst vor „Shitstorm“ im Digitalen verbunden: "Wenn wir offen Fehler zugeben oder uns entschuldigen, dann bekommen wir sicher viele negative Kommentare", heißt es oft. Dabei ist es souverän, so etwas offen anzusprechen, bevor es auf anderem Weg an die Oberfläche kommt.

Außerdem finde ich es schade, dass weitestgehend die Methoden der PR gleich bleiben, obwohl wir heute viel mehr Möglichkeiten haben. Oft fände ich es schön, wenn die schriftliche Pressemitteilung durch online-gerechtes Multimedia Material ergänzt würde und Pressesprecher auch über die sozialen Netzwerke wie Twitter oder Xing ansprechbar wären.

 

 
 

ps/NEWS: Der Newsletter für PR-Profis

 

Ob wichtige Nachrichten, Hintergründe, Case Studies oder aktuelle Debatten: Mit den ps/NEWS erhalten Sie die wichtigsten Informationen der Kommunikationsbranche kostenlos in Ihre Mailbox.
 

CAPTCHA

This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.



randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Weitere Beiträge dieser Serie.

Hingefallen, aufgestanden? Die größten Sprecher-Fehler (c) Getty Images/iStockphoto
Foto: Getty Images/iStockphoto
Lesezeit 2 Min.
Interview

Hingefallen, aufgestanden? Die größten Sprecher-Fehler

Wir haben Sprecher nach ihren größten beruflichen Fehlern gefragt - und was sie daraus lernten. »weiterlesen
 

Das könnte Sie auch interessieren.

Wie bereitet sich der krisenanfällige Tourismus auf unangenehme Situationen vor? (c) Getty Images / PetrBonek
Foto: Getty Images / PetrBonek
Gastbeitrag

In der Krise souverän reagieren

Tourismus- und Verkehrsunternehmen sind besonders anfällig für Krisen. Wie bereiten sie und ihre Agenturen sich vor? Wie kommunizieren sie im Krisenfall? »weiterlesen
 
Wissenschaft erklären und Wissen vermitteln. Darum gehe es dem DLR in der Kommunikation. / Andreas Schütz: (c) DLR
Andreas Schütz. Foto: DLR
Interview

"Die Jagd nach Informationen wird immer schneller"

Wie kommuniziert das DLR? Pressesprecher Andreas Schütz beschreibt im Interview die Herausforderung in der externen Kommunikation. »weiterlesen
 
Politiker sind von Facebooks Community-Regeln ausgeschlossen. (c) Facebook
Foto: Facebook
Meldung

Facebook-Regeln gelten nicht für Politiker

Laut Facebook haben Äußerungen von Politikern „Nachrichtenwert“ und sind daher von den Community-Regeln ausgenommen. »weiterlesen
 
Die Bahn will grüner werden. (c) Deutsche Bahn
Foto: Deutsche Bahn
Meldung

Die Bahn will grüner werden

Von rot zu grün – die Bahn ändert das Design ihrer ICEs. Damit will sie sich als Vorreiter beim Klimaschutz positionieren. »weiterlesen
 
Maja Göpel plädiert Umwelt und Klima zu Liebe für ein Wirtschaftsmodell, das grenzenlosem Wachstum entgegensteht. / Maja Göpel: (c) Maja Göpel
Maja Göpel. Foto: Maja Göpel
Interview

„Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell“

Es bleiben noch etwa zehn Jahre, um irreversible Veränderungen in unseren Ökosystemen zu verhindern. Maja Göpel fordert eine zeitgerechte Klimapolitik. »weiterlesen
 
Aktivisten als Vorbilder für Kommunikatoren? (c) Getty Images / Rawpixel
Aktivisten (c) Getty Images / Rawpixel
Lesezeit 6 Min.
Gastbeitrag

Was Kommunikatoren von Aktivisten lernen können

Vernetzte Öffentlichkeiten wissen, wie sie langsame, prozessgesteuerte Reaktionen von Organisationen unterbrechen können. Ein Blick auf Graswurzelbewegungen rund um den Globus lohnt, schreibt Ana Adi, Herausgeberin des Buchs „Protest Public Relations“. »weiterlesen