Dass Betonzusätze nachhaltig sein können, zeigt BASF mit einer Microsite auf. (c) Screenshot
Dass Betonzusätze nachhaltig sein können, zeigt BASF mit einer Microsite auf. (c) Screenshot
Dpok – von den Besten lernen

Nachhaltigkeit muss nicht grün sein

Mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation wurden herausragende Projekte und Kampagnen ausgezeichnet. In dieser Serie stellen Preisträger verschiedener Kategorien ihre Konzepte vor. Die beste Microsite kommt von BASF.
Aus der Redaktion

Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation 2018 in der Kategorie „Microsite“ ging an BASF. Der Chemiekonzern hat gemeinsam mit der Agentur Vier für Texas eine crossmediale B2B-Kampagne umgesetzt, die Betonzusätze für die Baubranche bewirbt. Dazu gehört eine mehrsprachige Microsite, die auf die Nachhaltigkeit der Lösungen fokussiert. Statt auf grüne Landschaften setzt die Kampagnen-Webseite auf filmisch und redaktionell aufbereitete Anwendungsbeispiele von europäischen Kunden. Tim Förschler, Leiter der globalen Kommunikation des Unternehmensbereichs Construction Chemicals, stellt das Projekt im Fragebogen vor.

Können Sie kurz Ihr Projekt beschreiben?

Im Zentrum der Kommunikation stehen die essenziellen Herausforderungen unserer Kunden aus der Baubranche: wirtschaftliche Vorteile steigern und gleichzeitig Betriebskosten und Emissionen reduzieren. Wie Produktlösungen aus der „Master Builders Solutions“-Reihe dazu beitragen, zeigen wir gemeinsam mit europäischen Kunden anhand ausgewählter Projekte.

Mittels extern validierter Bewertungsinstrumente wie der Ökoeffizienz-Analyse oder dem „Life Cycle Analyzer“ von BASF lassen sich die erreichten Erfolge quantifizieren. Daher heißt die Kampagne auch „Quantified Sustainable Benefits“. Das ist ein wichtiger Ansatz zur objektiven Messbarkeit nachhaltiger Bauprojekte. 

Was hat Sie auf die Idee für das Projekt gebracht?

Viele Unternehmen in der Bauindustrie und den zuliefernden Industrien setzen Nachhaltigkeit mit Umweltwirkung gleich oder behandeln das Thema nur auf Unternehmensebene. Dementsprechend finden sich im Internet vielerorts grüne Landschaften, Wasser oder fröhliche Kinder. Über nachhaltige Produkte und ihre Wirkung auf die Wertschöpfung wird kaum gesprochen. Wir wollen zeigen, wie unsere Produkte auf Basis überlegener Chemie alle Ebenen der Nachhaltigkeit beeinflussen und verbessern können – und wie davon letztlich unsere Kunden profitieren. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist die Messbarkeit – wir zeigen Fakten und echte Storys.

Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere daran?

Das Besondere ist, dass es sich bei dieser Kampagne um einen crossmedialen Ansatz handelt –  und das über ganz Europa. Zudem sind insgesamt mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Funktionen von Vertrieb bis Kommunikation involviert – nicht nur vor der Kamera, sondern auch hinter den Kulissen – beim Kunden oder als Inputgeber. Die Kampagne ist somit länder-, organisations- und unternehmensübergreifend ein gutes Beispiel für Teamwork und Verbundenheit.

Ohne die Unterstützung unserer Partner – der Agentur Vier für Texas, Fotodesign Schmalow sowie der Mediengruppe MFG – wäre das nicht möglich gewesen. Auf relevanten Fachmessen und in relevanten Fachmedien in Europa – online und im Printbereich – sind unsere Motive vertreten.

Besonders zu erwähnen ist zudem, dass unsere Kunden bereit waren und sind, ihre Zahlen zu veröffentlichen – das ist in einem kompetitiven Wettbewerbsumfeld längst nicht selbstverständlich.

Was hat Ihr Projekt bisher bewirken können?

Wir konnten das Feld der Nachhaltigkeit in der Bauchemie mit faktenbasierten und messbaren Inhalten besetzen. Unser Angebot trifft damit einen Nerv, wie wir anhand der vielen positiven Rückmeldungen und insbesondere der vielen Seitenbesuche und -aufrufe sehen können. Die Seite verzeichnete 2017 über 40.000 Aufrufe. Auch geschäftlich gesehen hat sich aus der Kampagne bereits ein signifikanter Umsatz entwickelt. Bisher haben wir sieben Produktlösungen porträtiert – für uns ist damit erst Halbzeit. Weitere Motive sind in der Vorbereitung und werden in Kürze umgesetzt, auch ein globaler Rollout ist angedacht.

 

 
 

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