Andreas Schmidt verrät das Erfolgsrezept einer guten Rede (c) Mihajlo Maricic
Andreas Schmidt verrät das Erfolgsrezept einer guten Rede (c) Mihajlo Maricic

Die Rede als Erfolgsfaktor für die Pressearbeit

Eine gute CEO-Rede kann das Image von Unternehmen äußerst positiv beeinflussen. Andreas Schmidt, Projektleiter Vorstandsauftritte bei der Deutschen Telekom, gibt Tipps.
Jeanne Wellnitz

Was war das Erfolgsrezept vom Telekomchef René Obermann, dessen Rede 2012 zur besten des Jahres gekürt wurde? Wie muss eine Rede sein, damit sie der  Pressearbeit nützt? Welche Schwierigkeiten lauern bei der Vorbereitung? Und was tun, wenn der CEO absolut kein Talent als Redner hat?   

Tipps für die gelungene CEO-Rede

Das und einiges mehr erklärt Andreas Schmidt, Projektleiter Vorstandsauftritte bei der Deutschen Telekom im Videointerview mit pressesprecher. Andreas Schmidt schreibt seit zwölf Jahren Reden – vor allem für Vorstände großer Unternehmen. Seit 2013 leitet er bei der Deutschen Telekom das Projektteam, das Vorstandsauftritten vorbereitet und organisiert.

Update: Wie der Redenschreiberverband (VRdS) am 27. Mai bekannt gab, ist auch dieses Jahr wieder der Telekom-CEO einer der besten Redner des Jahres:

Peter Terium (RWE), Norbert Reithofer (BMW) und Timotheus Höttges (Deutsche Telekom) haben 2014 bisher die besten Reden auf ausgewählten Hauptversammlungen von DAX 30-Unternehmen gehalten. Ihre Reden überzeugten laut Verband durch einen klaren Gestaltungsanspruch, verständliche Sprache, dramaturgisch geschickten Aufbau und nachvollziehbare Argumente. Besonders gut bewertet wurden selbstkritische Reden. Der Verband rät den Konzernchefs, rhetorisch risikofreudiger zu werden und sich klar und deutlich zu positionieren und auch zu Fehlern zu bekennen.

Zur Analyse

Die Verbandsmitglieder haben die CEO-Reden anhand von acht Kriterien analysiert: Aufbau, Argumentation, Sprache, Stil, Vortrag, Selbstdarstellung, Inszenierung und Wirkung.

 
 

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