Zuviel Arbeit und Personalmangal sorgen für unzufriedene Gesichter unter PRlern (c) Thinkstock/Ben-Schonewille
Zuviel Arbeit und Personalmangal sorgen für unzufriedene Gesichter unter PRlern (c) Thinkstock/Ben-Schonewille
Online-Umfrage unter PRlern

Die größten Frust-Faktoren in deutschen Pressestellen

„Zu wenig Mitarbeiter für zu viele Aufgaben“, lautet die häufigste Ursache für unzufriedene Gesichter unter PR-Mitarbeitern. Weitere Gründe sind zu wenig Anerkennung vom Management sowie Probleme im Erfolgs-Controlling.
Fabian Peters

Das Gehalt von PRlern sorgt im Ranking der größten Frust-Faktoren in deutschen Pressestellen für verhältnismäßig wenig Unmut. Lediglich 18 Prozent der Befragten fühlen sich unterbezahlt. Zu diesem Ergebnis kommt der „Social Media Trendmonitor 2015“, eine gemeinsame Online-Umfrage der PR-Agentur „Faktenkontor“ und der dpa-Tochter „news aktuell“. Auch am Verhältnis zu Journalisten stören sich wenige: Nur rund ein Zehntel der 488 Umfrageteilnehmer gab an, dass "unfaire Journalisten" sie im Berufsalltag frustrieren.

Als größten Frust-Faktor sehen 40 Prozent der Befragten an, dass die Fülle an Arbeit aufgrund von Personalmangel nicht zu bewältigen sei. Fast ein Drittel der PRler beklagen sich an zweiter Stelle darüber, dass Arbeitserfolge nicht eindeutig genug messbar sind. Dass die Öffentlichkeitsarbeit vom Management nicht erst genommen werde, bemängeln an dritter Stelle 23 Prozent der Umfrageteilnehmer.

 

 

Grafik: Faktenkontor und news aktuell

Zur Umfrage

Der „Social Media Trendmonitor“ stellt regelmäßig die Ergebnisse der gemeinsamen Online-Umfragen der PR-Agentur „Faktenkontor“ und der dpa-Tochter „news aktuell“ dar. Themen sind die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen aus der Kommunikationsbranche. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden 488 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von deutschen Pressestellen zu  den häufigsten Ursachen für Unzufriedenheit in Ihrem Job befragt.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 
 

ps/NEWS: Der Newsletter für PR-Profis

 

Ob wichtige Nachrichten, Hintergründe, Case Studies oder aktuelle Debatten: Mit den ps/NEWS erhalten Sie die wichtigsten Informationen der Kommunikationsbranche kostenlos in Ihre Mailbox.
 

CAPTCHA

This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.



randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

BdKom-Präsidentin Regine Kreitz erklärt die Hintergründe der Umbenennung des Verbands. (c) BdKom
Foto: BdKom
Interview

„Der Kommunikator ist mehr als nur ein Sprachrohr“

Der „Bundesverband deutscher Pressesprecher“ wird künftig „Bundesverband der Kommunikatoren" heißen. Damit will der Verband die Vielfalt des Kommunikationsberufs abbilden, so BdKom-Präsidentin Regine Kreitz. Im Interview sprach sie darüber, wie sich der Beruf in den letzten Jahren verändert hat und was ihm in Zukunft bevorsteht.     »weiterlesen
 
Boris Johnsons Brexit-Kampagne stößt auf Kritik. (c) Getty Images / gguy44
Foto: Getty Images / gguy44
Meldung

Kritik an Johnsons Brexit-Kampagne

Eine Werbekampagne soll die britische Bevölkerung auf den EU-Austritt vorbereiten. „Geldverschwendung“, wie einige Parlamentarier nun bemängeln. »weiterlesen
 
Ein Führungswechsel ist für Kommunikatoren ein Risiko, kann aber auch eine Chance sein. (c) Getty Images / BrianAJackson
Foto: Getty Images / BrianAJackson
Gastbeitrag

Ein neuer Chef muss nicht den Jobverlust bedeuten

Ob in Unternehmen, Kulturbetrieben oder in der Politik: Pressesprecher sind eng an die Leitung ihres Hauses gebunden. Wechselt die Person an der Spitze, müssen Sprecher häufig gehen. Doch es gibt Strategien, die Stabübergabe erfolgreich zu managen – und den eigenen Job zu retten. »weiterlesen
 
Zeitdruck bestimmt die Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Kommunikatoren. (c) Getty Images / Ulf Wittrock
Foto: Getty Images / Ulf Wittrock
Lesezeit 2 Min.
Meldung

Was können PRler von der "Zeit" lernen?

Die Zusammenarbeit zwischen PR und Journalismus ist heute durch Zeitdruck bestimmt – wie lässt sie sich verbessern?  »weiterlesen
 
Boris Johnson hat einen neuen Head of Digital Communications. (c) Getty Images / Thinkstock Images
Downing Street (c) Getty Images / Thinkstock Images
Meldung

Boris Johnson rekrutiert Ex-Buzzfeed-Kommunikator

In Sachen PR lief es für Boris Johnson in letzter Zeit nicht so richtig rund. Ein neuer Head of Digital Communications soll nun Abhilfe schaffen. »weiterlesen
 
Aktivisten als Vorbilder für Kommunikatoren? (c) Getty Images / Rawpixel
Aktivisten (c) Getty Images / Rawpixel
Lesezeit 6 Min.
Gastbeitrag

Was Kommunikatoren von Aktivisten lernen können

Vernetzte Öffentlichkeiten wissen, wie sie langsame, prozessgesteuerte Reaktionen von Organisationen unterbrechen können. Ein Blick auf Graswurzelbewegungen rund um den Globus lohnt, schreibt Ana Adi, Herausgeberin des Buchs „Protest Public Relations“. »weiterlesen