Christof Lützel über das Image der GLS Bank (c) GLS Bank
Christof Lützel über das Image der GLS Bank (c) GLS Bank

Die GLS Bank ist Bank des Jahres – unser Erfolgsrezept

Die Kunden haben gewählt: Die GLS Bank ist zum fünften Mal in Folge „Bank des Jahres“ geworden. Der Pressesprecher Christof Lützel hat für pressesprecher zusammengefasst, wie sie ihre Kunden von sich überzeugt.
Christof Lützel

Ein großer Teil unserer Neukunden entscheidet sich für uns, weil wir ihnen von unseren Kunden empfohlen worden sind. Der von n-tv und dem Deutschen Institut für Service-Qualität vergebene Preis basiert auf einer Kundenbefragung. Es sind also diejenigen, die aus ihrem täglichen Erleben ihr Finanzinstitut am besten kennen, die uns diese Auszeichnung verliehen haben. Einer der Bereiche, in denen wir  vor allen anderen Instituten lagen, ist der Punkt „Image“. Es freut uns natürlich, dass unsere Kundinnen und Kunden hier so hohe Werte für uns angeben.

Unser Nachhaltigkeitsverständnis

„Image“ ist für uns keine Floskel. Ganz im Gegenteil setzt jeder einzelne Mitarbeiter jeden Tag darauf, die Ideale, die wir als Bank verkörpern, in die Tat umzusetzen. Dafür braucht es auch ein gemeinsames Verständnis von Nachhaltigkeit. Die zu ihrer Definition oft genutzte Triple bottom line „people, planet, profit“ haben wir für uns mit „menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch“ übersetzt. Der Mensch steht bei unserer Arbeit stets im Mittelpunkt – egal ob in der telefonischen Kundenberatung, bei der Kreditvergabe oder bei der Überlegung zum Außenauftritt. Anschließend schauen wir, was das Projekt zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen beitragen kann. Das ökonomische Element schließlich bezieht sich auf diese Arbeitsweise: Das Ziel des Menschlichen wird unter der Berücksichtigung des Ökologischen mit den geringstmöglichen Mitteln verfolgt, um das eigene wirtschaftliche Handeln wiederholbar zu machen und nicht von der Substanz zu zehren.

Das Abstrakte mit Leben füllen

Als sozial-ökologische Bank finanzieren wir Projekte in den fünf Branchen Bildung, Energie, Ernährung, Soziales und Wohnen. Das Besondere dabei: „Sozial-ökologisch“ bleibt für viele eine abstrakte Wortkonstruktion, wenn man sie nicht mit Leben füllt. Daher veröffentlichen wir jeden vergebenen Kredit in unserem Kundenmagazin „Bankspiegel“ und auf unserer Webseite. Zugleich berichten wir regelmäßig in unserem Unternehmens-Blog und auf der Webseite über einzelne Projekte wie Biobauernhöfe, Energieparks, Kindertagesstätten oder Wohnprojekte. Diese Transparenz ist uns wichtig. Unsere Kunden sollen sich darauf verlassen können, dass wir ihr Geld so verwenden, wie sie es von uns erwarten. Sie haben sogar die Möglichkeit, bei der Kontoeröffnung selbst zu entscheiden, in welche Branche ihr Geld fließen soll.

Mitarbeiter und Kunden ins Gespräch kommen lassen

Regelmäßig bieten wir Kunden die Möglichkeit, auf Veranstaltungen Projekte direkt kennenzulernen. Ein Höhepunkt war im Sommer des vergangenen Jahres unsere 40-Jahr-Feier. Ob mit dem Espresso-Fahrrad vor dem Ruhrcongress in Bochum, der veganen Currywurst oder der 20 Meter langen Butterbrottheke im Inneren: An allen Ecken hatten unsere Mitglieder und Kunden die Gelegenheit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die sich auch für uns entschieden haben. Hier wurde unser Selbstverständnis als Bank für alle deutlich: Wir verbinden diejenigen, die ihr Geld in gute, nachhaltige Ideen investieren möchten, und diejenigen, die für die Umsetzung ihrer Ideen eben dieses Geld benötigen. Wir setzen wir weiter auf Transparenz und nutzen unsere Kommunikationsräume – ob digital oder real – als Plattform für Menschen, die sich mit unseren Zielen identifizieren und zu ihnen beitragen wollen. Das gute „Image“ kommt dann von ganz allein.

Zur Befragung

Die Kundenbefragung fand zwischen August und Oktober 2014 online statt. Insgesamt haben sich 28.070 Kundinnen und Kunden an der Umfrage beteiligt. In die Auswertung gelangten jedoch nur Banken, für die mindestens 100 Bewertungen abgegeben wurden.

 
 

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