In diesem Jahr gibt es drei neue DPOK-Kategorien. (c) Getty Images / zenstock
In diesem Jahr gibt es drei neue DPOK-Kategorien. (c) Getty Images / zenstock
Deutscher Preis für Onlinekommunikation

Was ist neu beim DPOK 2020?

Der DPOK feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. Was ist neu, was bleibt beim Alten?
Aus der Redaktion

Die DPOK-Saison ist angebrochen – und die Bewerbungsdeadline für den Deutschen Preis für Onlinekommunikation rückt näher. Pressesprecher ist Medienpartner, und schon am 16. März endet die so genannte Late Deadline. Zum zehnjährigen Jubiläum haben sich die Organisator:innen etwas Besonderes überlegt: In drei zusätzlichen Kategorien können sich Unternehmen, Organisationen und Agenturen nun miteinander messen.

Da wäre zunächst der Award für die Tiktok-Kampagne des Jahres. In der Social-Media-Welt gilt die Kurzvideo-App derzeit als einer der heißesten Trends: sie nähert sich weltweit der Grenze von einer Milliarde Nutzer, über fünf Millionen Deutsche nutzen Tiktok regelmäßig. Immer mehr Firmen sind bereits auf Tiktok aktiv oder überlegen zumindest, die Plattform in ihr Social-Media-Portfolio aufzunehmen. Die wachsende Bedeutung der App – auch für die Unternehmenskommunikation – wollen die DPOK-Macher:innen mit der neuen Kategorie abbilden.

„Wir haben uns gefragt: Welche Themen beschäftigen Unternehmen gerade besonders, was ist Trend?“, sagt Larissa Gehlenbeck, als Projektmanagerin zuständig für die Organisation des DPOK. „Viele Influencer:innen nutzen die App bereits, aber auch immer mehr Unternehmen entwickeln ihre Kampagnen in die Richtung. Tiktok ist im Moment schwer im Kommen – das merkt man."

Ebenfalls wird in diesem Jahr erstmals ein Preis für den Corporate Influencer des Jahres vergeben.  Immer mehr Unternehmen setzen auf die Talente ihrer Mitarbeiter:innen als Markenbotschafter, um sich in den sozialen Medien zu positionieren. Im besten Fall verleihen sie einer Marke Authentizität und Glaubwürdigkeit und schaffen Vertrauen – besser als es unternehmensinterne Kanäle je könnten. „Corporate Influencer gehören zu denjenigen Mitarbeiter:innen, die für Unternehmen immer wichtiger werden“, sagt auch Gehlenbeck.

Außerdem können sich Unternehmen in diesem Jahr erstmals für die Mutigste Kampagne bewerben. Hier kommt es vor allem darauf an, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues zu wagen, erklärt Gehlenbeck. „Besonders interessant wird es sein, zu sehen, wie Bewerber:innen versucht haben, aus ihren unternehmens- oder branchentypischen Grenzen herauszutreten.“ Ein solches Verlassen der sicheren Route kann herausfordernd sein – aber auch unverhoffte Erfolge bringen. Unternehmen, die den Sprung gewagt haben, will der DPOK mit diesem Preis würdigen.

Und was bleibt beim Alten? Welche Kategorien sind weiterhin aktuell, welche sind besonders populär? „Natürlich gibt es Kategorien, die sich in den letzten Jahren bewährt haben, beispielsweise solche mit Bezug zu Social Media oder Influencern.“ Solche Kategorien seien für Kunden ständig interessant, so Gehlenbeck. „Man muss aber auch sagen: Hier Voraussagen zu treffen, ist besonders schwierig – denn jeder DPOK ist anders.“


Welche Themen werden den diesjährigen DPOK prägen? Sie bestimmen mit! Hier geht es zur Bewerbung. 

 

 

 
 


randbemerkung

Bitte achten Sie bei Ihren Beiträgen unsere Netiquette.

Das könnte Sie auch interessieren.

Digitale Zusammenarbeit und Homeoffice werden nach Einschätzung vieler Kommunikator:innen 2021 weiter zunehmen. (c) Getty Images/RossHelen
Foto: Getty Images/RossHelen
Lesezeit 2 Min.
Studie

Kommunikationsprofis erwarten 2021 mehr Homeoffice

Die Stimmung von Mitarbeiter:innen in Homeoffice-Zeiten hochzuhalten, wird in diesem Jahr ein Schwerpunkt in der Unternehmenskommunikation sein. Das und mehr zeigt eine Umfrage unter Medien- und Kommunikationsprofis. »weiterlesen
 
Raphael Brinkert und seine gleichnamige Agentur sollen die Sozialdemokraten im Bundestagswahlkampf 2021 beraten. (c) picture alliance/dpa | Axel Heimken
Foto: picture alliance/dpa | Axel Heimken
Lesezeit 5 Min.
Porträt

Mit der SPD in den Bundestagswahlkampf

Raphael Brinkert ist ein vielfach ausgezeichneter Werber. Der Spezialist für Sportmarketing entwickelt mit seiner Agentur die Kampagne der SPD zur Bundestagswahl 2021. »weiterlesen
 
Sarah Huckabee Sanders war rund zwei Jahre lang Pressesprecherin im Weißen Haus. Im "Mueller Report" sind Lügen von ihr dokumentiert. (c) picture alliance/newscom/Kevin Dietsch
Foto: Picture Alliance/Newscom/Kevin Dietsch
Kommentar

Jeglichen Anstand vermissen lassen

Die Redaktion des US-Magazins "Forbes" will Informationen, die sie künftig von ehemaliger Mitarbeitenden der Presseabteilung von Donald Trump erhält, besonders genau prüfen. Ihre Glaubwürdigkeit hätten die Kommunikatorinnen und Kommunikatoren verspielt. »weiterlesen
 
Wolfgang Ainetter (l.) bei einer Pressekonferenz von Andreas Scheuer (r.). (c) picture alliance/dpa/Michael Kappeler
Foto: picture alliance/dpa/Michael Kappeler
Lesezeit 2 Min.
Meldung

Ainetter ist nicht mehr Sprecher von Scheuer

Das Verhältnis von Kommunikationschef Wolfgang Ainetter und Minister Andreas Scheuer soll "zerrüttet" sein. »weiterlesen
 
Newsrooms wie hier bei der Lufthansa haben sich in der Coronakrise bewährt. Das Foto wurde vor der Coronakrise aufgenommen. (c) Lufthansa
Foto: Lufthansa
Lesezeit 4 Min.
Lesestoff

Newsrooms remote

Unternehmen müssen in der Coronakrise noch flexibler auf tagesaktuelle Entwicklungen reagieren als sonst. Das Konzept „Newsroom“ kann hier seine Stärken voll ausspielen. »weiterlesen
 
Ein Flugzeug von Lufthansa und eines von Easyjet landeten am Eröffnungstag als erste am BER. (c) Thomas Trutschel/Phototek
Foto: Thomas Trutschel/Phototek
Lesezeit 6 Min.
Interview

Bloß nicht wieder enttäuschen

Mit dem Flughafen BER hat Berlin den Spott der Welt auf sich gezogen. Ausgerechnet während der Coronakrise musste der Flughafen eröffnen – etwa neun Jahre verspätet, ohne große Feierlichkeiten. Ein Interview mit Kommunikationschef Hannes Hönemann über die Öffentlichkeitsarbeit für ein Krisenprojekt, das seinesgleichen sucht. »weiterlesen