Timm Weber (links) und Felipe Franco mit dem Schild, das auf St. Pauli Wildpinkler abschreckt (c) Julia Nimke
Timm Weber (links) und Felipe Franco mit dem Schild, das auf St. Pauli Wildpinkler abschreckt (c) Julia Nimke
dpok-Videointerview

Dank witziger PR: St. Pauli ist nicht mehr angepisst

Welche Großstadt kennt das nicht? Betrunkene Kerle, die an jede Hauswand pullern. St. Pauli macht da nicht mehr mit, "pinkelt zurück" und bleibt fortan trocken. Wir haben mit den Machern der PR-Kampagne gesprochen.
Felicitas Ernst

St. Pauli war angepisst. Besoffene Kerle, die an Hauswände urinieren – das ist schlecht für's Stadtbild und für die Nase. Deshalb pinkelt St. Pauli jetzt zurück. Wie das geht? Mit superhydrophobem Lack. Damit werden die beliebten Pinkelwände beschichtet. Der Lack ist stark wasserabweisend, so dass es zurückspritzt und die Windpinkler mit nassen Hosen und Schuhen dastehen. Timm Weber, Geschäftsführer bei Publicis Pixelpark, und Felipe Franco, präsentierten die Kampagne in der Kategorie "Verbände/ NGOs" auf dem "Deutschen Preis für Onlinekommunikation". Wir haben mit den beiden Wildpinkel-Verhinderern im Anschluss gesprochen:

 
 

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