Die Fußballer Goretzka und Kimmich haben eine Initiative gegründet, um gegen die Corona-Pandemie vorzugehen (c) WeKickCorona
Die Fußballer Goretzka und Kimmich haben eine Initiative gegründet, um gegen die Corona-Pandemie vorzugehen (c) WeKickCorona
#WeKickCorona

Corona: Goretzka und Kimmich starten Spendenaktion

Zur Bekämpfung der Corona-Krise haben die Fußballer Leon Goretzka und Joshua Kimmich die Initiative #WeKickCorona ins Leben gerufen.
Aus der Redaktion

Leon Goretzka und Joshua Kimmich haben die Initiative #WeKickCorona gegründet und gemeinsam eine Million Euro für soziale und karitative Zwecke gespendet. Das gaben die beiden Nationalspieler und Profis des FC Bayern München in Video-Statements auf Twitter bekannt.

„Ein riesen Dankeschön an alle, die aktuell in allen sozialen Vereinen, sozialen Einrichtungen, in Arztpraxen oder Krankenhäusern alles dafür geben, um die Situation zu meistern – was ihr leistet, ist wirklich Wahnsinn“, leitet Leon Goretzka seine Video-Botschaft ein.

Deswegen hätte er gemeinsam mit Joshua Kimmich überlegt, wie sie ihren Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Krise leisten könnten. Über die Aktions-Website können Menschen finanzielle Hilfe für ihre Projekte beantragen oder selbst spenden. „Weil die Gesundheit über allem steht, ist jetzt Solidarität im Kleinen wie im Großen notwendig. Jeder kann helfen", lautet der Appel von Kimmich. Mit einem Betrag von einer Million Euro machen die beiden Nationalspieler den Anfang.

Nachdem zuletzt viel Kritik an Verbänden und Proficlubs geäußert worden war, der Fußball stelle die wirtschaftlichen Interesse über die Eindämmung der Pandemie, mehren sich nun die solidarischen Worte und Aktionen. So verzichtet beispielsweise die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach auf Teile ihres Gehalts, um den Verein und seine Mitarbeiter:innen zu entlasten. Derweil wandte sich in England Fußballnationaltrainer Gareth Southgate in einem emotionalen Brief an die Fußballfans: „Wir müssen nun zusammenarbeiten, um einen Virus zu bekämpfen, der körperliches und emotionales Leid für so viele verursacht."

 

 

 
 


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