Christoph Sieder ist der 27. Preisträger als "PR-Manager des Jahres" (c) ABB
Christoph Sieder ist der 27. Preisträger als "PR-Manager des Jahres" (c) ABB
Unternehmenskommunikation

Christoph Sieder ist „PR-Manager des Jahres“ 2018

Der Kommunikationschef des Schweizer Technologiekonzerns ABB wird vor allem für die Positionierung des Unternehmens im Sektor E-Mobilität gewürdigt.
Aus der Redaktion

Der Leiter der Unternehmenskommunikation von ABB, Christoph Sieder, erhält den Preis als „PR-Manager des Jahres 2018“. Damit wird Sieders Erfolg bei der kommunikativen Neupositionierung des schweizerischen Technologiekonzerns gewürdigt.

Insbesondere das von Sieder geleitete Engagement von ABB als Namenssponsor der Rennserie Formel E hob die Jury des Preises hervor. Damit sei es dem Unternehmen gelungen, seine Marke erfolgreich mit dem Zukunftsthema E-Mobilität zu verknüpfen. ABB könne sich dadurch als weltweit führender Player in Sachen Elektrifizierung, digitale Technologien und Nachhaltigkeit positionieren.

Christoph Sieder (48) ist seit Juli 2014 Senior Vice President und Head of Corporate Communications bei ABB. Zuvor war der gebürtige Österreicher in verschiedenen verantwortlichen Positionen bei Ford und als Leiter der Unternehmenskommunikation des Chemiekonzerns Lanxess tätig.

Der Titel „PR-Manager des Jahres“ wird seit 1992 jährlich an besonders erfolgreiche Unternehmenskommunikatoren vergeben. Üblicherweise geht der Preis an Kommunikationsverantwortliche großer deutscher Konzerne. In Christoph Sieder von ABB wurde nun erstmals ein Manager eines Schweizer Unternehmens prämiert. Er ist der 27. Preisträger und der 25. Mann, der die Auszeichnung erhält.

Die Jury des Preises besteht aus der Chefredaktion des PR-Magazins, Vertretern des Verlags Rommerskirchen und früheren Preisträgern. Der jeweilige Gewinner erhält im Rahmen einer Feier einen symbolischen Seismographen.

Alle bisherigen „PR-Manager des Jahres“ im Überblick:

1992 – Horst P. Borghs (Opel)
1993 – Gert Schukies (Deutsche Bundespost Postdienst)
1994 – Detmar Grosse-Leege (DASA)
1995 – Anton Hunger (Porsche)
1996 – Klaus Kocks (Volkswagen)
1997 – Eva-Maria Geiblinger (Degussa)
1998 – Dieter Schweer (RWE)
1999 – Eberhard Posner (Siemens)
2000 – Uwe-Karsten Heye (Bundesregierung)
2001 – Klaus Walther (Lufthansa)
2002 – Andreas Fritzenkötter (Bauer)
2003 – Hartmut Schick (DaimlerChrysler)
2004 – Christian Kullmann (RAG)
2005 – Richard Gaul (BMW)
2006 – Harry Roegner (Linde)
2007 – Manfred Harnischfeger (Deutsche Post)
2008 – Thomas Ellerbeck (Vodafone)
2009 – Stefan Baron (Deutsche Bank)
2010 – Oliver Schumacher (Deutsche Bahn)
2011 – Martin Brüning (REWE)
2012 – Maximilian Schöberl (BMW)
2013 – Christine Claire Graeff (EZB)
2014 – Stephan Grühsem (Volkswagen)
2015 – Ulrich Ott (ING DiBa)
2016 – Michael Preuss (Bayer)
2017 – Christof Ehrhart (Deutsche Post DHL)
2018 – Christoph Sieder (ABB)

 

 
 


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