Deutsche Börse-Chef Theodor Weimer führt das CEO-Image-Ranking der Dax 30 von Unicepta an. (c) Getty Images/undefined undefined
Deutsche Börse-Chef Theodor Weimer führt das CEO-Image-Ranking der Dax 30 von Unicepta an. (c) Getty Images/undefined undefined
Image-Ranking der 30 Dax-CEOs

Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer an der Spitze

Im CEO-Image-Ranking von Unicepta wird Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer erneut als starke Führungspersönlichkeit medial sichtbar. Es punktet, wer sein Unternehmen sicher durch die Coronakrise führt.
Aus der Redaktion

Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse, ist der Dax-Chef mit dem besten Medien-Image. Das hat eine aktuelle Untersuchung des Medienanalyse-Instituts Unicepta ergeben. Für sein CEO-Image-Ranking der Dax 30 wertete Unicepta knapp 9.500 Beiträge aus, die von Januar bis Juni 2020 in deutschen Leitmedien sowie der New York Times, dem Wall Street Journal, dem Economist, der Financial Times und der Neuen Zürcher Zeitung erschienen sind.

Schon in den ersten drei Quartalen 2019 führte Weimer das Vergleichsranking an. In den vergangenen sechs Monaten betonten die Medien laut Studienautor:innen wiederholt seine Führungsstärke. Er habe das einst angeschlagene Unternehmen „wieder auf Kurs“ gebracht, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Unter seinem Management sei die Deutsche Börse wieder „flexibler und innovativer geworden“, befindet die Börsen-Zeitung.

Auf dem zweiten Platz liegt Joachim Wenning (Munich Re). Sein gutes Image werde vorwiegend durch sein überzeugendes Management der Coronakrise getrieben. Komplettiert wird die Top 3 des Rankings durch Timotheus Höttges (Deutsche Telekom). Die NZZ nennt die überzeugende Entwicklung der Telekom-US-Tochter als einen Grund für Höttges’ positive Reputation. Das Handelsblatt attestiert ihm Führungskompetenz.

Vorteil krisenfest

Auf Platz vier landet Stephan Sturm (Fresenius), der laut Manager Magazin während der Covid-19-Pandemie sehr konkret mithalf, „dass die Intensivstationen den Ansturm von Kranken bewältigten und genug Narkosemittel verfügbar waren.“ Den fünften Rang nimmt Johannes Teyssen (Eon) ein. Ihm kommt die erfolgreiche Übernahme und Integration von Innogy in den Energiekonzern zugute. Außerdem setzt er sich laut Börsen-Zeitung dafür ein, das Format der virtuellen Hauptversammlung auch künftig beizubehalten.

Carsten Knobel (Henkel) erreicht Platz sechs, gefolgt von Oliver Bäte (Allianz, Platz sieben) und Christian Klein (SAP, Platz acht). Neu im Ranking vertreten ist Rolf Martin Schmitz (RWE) auf Platz neun. Das Schlusslicht des Image-Rankings bildet ein weiterer Neueinsteiger: Rolf Buch (Vonovia) profitiere davon, dass sein Unternehmen einen eigenen Bereich Nachhaltigkeit aufgebaut habe und sich zudem als krisenfest erweise.

Insgesamt, so stellen die Autor:innen fest, habe die durchschnittliche Tonalität gegenüber allen Vorstandsvorsitzenden im Zuge der Coronakrise deutlich abgenommen.

Theodor Weimer (Deutsche Börse) wird erneut als starke Führungspersönlichkeit medial sichtbar. Es folgen Joachim Wenning (Munich Re) und Timotheus Höttges (Deutsche Telekom) auf Rang zwei und drei; sie führen ihre Unternehmen sicher durch die Coronakrise. (c) Unicepta/Deutsche Börse/Munich Re/Deutsche Telekom

Theodor Weimer (Deutsche Börse) wird erneut als starke Führungspersönlichkeit medial sichtbar. Es folgen Joachim Wenning (Munich Re) und Timotheus Höttges (Deutsche Telekom) auf Rang zwei und drei; sie führen ihre Unternehmen sicher durch die Coronakrise. (c) Unicepta/Deutsche Börse/Munich Re/Deutsche Telekom

 

 
 


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