Mit Akt-Gemälden auf ihrer Facebook-Seite protestierte die "B.Z." gegen die Untätigkeit von Facebook bei fremdenfeindlichen Posts (c) Edvard Munch – Madonna / Wikimedia Commons / Version from Munch Museum, Oslo. 1894
Mit Akt-Gemälden auf ihrer Facebook-Seite protestierte die "B.Z." gegen die Untätigkeit von Facebook bei fremdenfeindlichen Posts (c) Edvard Munch – Madonna / Wikimedia Commons / Version from Munch Museum, Oslo. 1894
Protest-Akt gegen Facebook

Brüste gegen Hassparolen

Beim Löschen von Nacktbildern ist Facebook schnell, bei Hassparolen zeigt sich das Unternehmen hingegen nicht so streng. Es regt sich Protest gegen diese Politik.
Felicitas Ernst

Facebook ist äußerst schnell, wenn es um das Löschen von Nacktbildern geht – um keine religiösen Gefühle zu verletzen, so heißt es. Diese Haltung ist für ein Unternehmen aus den prüden USA wenig überraschend, wo Mütter ihre Babys auf der Toilette stillen, um nicht zum öffentlichen Ärgernis zu werden. Oder die entblößte Janet-Jackson-Brust beim Super Bowl gleich zum „Nipplegate“ wurde. Wer auf Facebook fremdenfeindliche Inhalte und Hass-Propaganda verbreitet, wird hingegen alles andere als abgestraft und der Konzern sieht sich komischerweise so gar nicht in der Pflicht. Just an dem Tag, an dem sich Justizminister Heiko Maas mit Vertretern von Facebook traf, schaffte die Berliner Zeitung „B.Z.“ nun (nackte) Tatsachen und postete am Montag auf ihrer Facebook-Seite nur Akt-Gemälde – als Zeichen des Protests gegen das Facebook-Absurdistan.Tolle Aktion! Bleibt nur die Frage: Ob man sich im „Valley“ für Kunst interessiert?

 
 

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